Benchmark: 3DMark Ultra HD testet 4K-Tauglichkeit ohne UHD-Monitor

Die neue Version des 3DMark für Windows-PCs beherrscht per Downsampling auch Ultra-HD-Auflösung, wenn kein entsprechender Monitor angeschlossen ist. Nicht nur die vierfache Pixelzahl gegenüber Full HD treibt dabei Grafikkarten an die Grenze.

Artikel veröffentlicht am ,
Screenshot aus dem Test Fire Strike des 3DMark
Screenshot aus dem Test Fire Strike des 3DMark (Bild: Futuremark)

Wer meint, einen besonders schnellen Spiele-PC zu besitzen, kann der Maschine nun doch wieder beim Ruckeln zusehen. Jedenfalls dann, wenn der soeben erschienene neue 3DMark von Futuremark installiert ist. Damit gibt es zwar keine neuen Testszenen, wie zuletzt beim Update mit der Sequenz Sky Diver, aber für den Test "Fire Strike" einen neuen Detailgrad, der nach "Extreme" noch die Einstellung "Ultra" hinzufügt.

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Dabei wird über die Technik des Downsamplings in der Grafikkarte eine höhere Auflösung berechnet, als der Monitor darstellen kann. Auch mit einem Full-HD-Display ist es also möglich zu messen, wie schnell der PC mit einem 4K-Monitor bei nativer Auflösung wäre. Durch den prozentualen Unterschied der Werte des synthetischen Benchmarks lässt sich gut abschätzen, ob auch ein Spiel in Ultra-HD-Auflösung noch schnell genug wäre, sofern man mit den Titeln entsprechende Vergleichsmessungen anstellt. Bei aktuellen und grafisch aufwendigen Spielen sind aber mit maximalen Details mindestens zwei Grafikkarten nötig.

Der neue 3DMark treibt das noch auf die Spitze, weil nicht nur die vierfache Auflösung von Full HD gerendert wird. Zudem gibt es, wie auch bei unserem Grundlagenartikel zu Downsampling beschrieben, einen höheren Detailgrad. Dabei werden unter anderem für Tesselation weit mehr Dreiecke als bei Full HD verwendet. Laut Futuremark sind es bei Fire Strike Ultra in der ersten Szene 12,4 Millionen Polygone, in der Einstellung Extreme gibt es nur 9,9 Millionen Polygone und mit den Defaults 5,1 Millionen. Ultra HD fordert allein dadurch also von der Grafikkarte knapp das Zweieinhalbfache allein an Geometrieleistung. Nicht ganz so extrem ist die Zahl der Patches, die bei der Tesselation verwendet werden. 500.000 sind es beim herkömmlichen Fire Strike und 650.000 in Ultra HD.

Die neue Version des Benchmarks kann bei Futuremark direkt über dort verlinkte Mirrors oder per Steam heruntergeladen werden. Über letztere Möglichkeit aktualisiert sich das Programm bei entsprechenden Einstellungen von selbst. Ist der 3DMark schon installiert, weist er beim Start mit Internetverbindung auf die neue Ausgabe hin, ihre Versionsnummer lautet 1.4.775. Die Preise für die Vollversionen ändern sich nicht, nur mit diesen ist sowohl der Extreme-Fire-Strike wie auch der 4K-Test möglich.

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Falls man Downsampling mit echten Spielen ausprobieren möchte, gibt es bei Golem.de dazu auch eine ausführliche Anleitung.

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JouMxyzptlk 13. Okt 2014

Ne, nur "Truck Truck", sonst wäre es 'ne Quadro K6000.

nie (Golem.de) 13. Okt 2014

Naja, nachdem ich das auch mit der Extreme-Einstellung vergleiche, die es schon über...

TC 13. Okt 2014

also ne gewisse Ähnlichkeit...



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