Abo
  • Services:
Anzeige
Dropbox-Links zu Dokumenten sind leicht abfangbar.
Dropbox-Links zu Dokumenten sind leicht abfangbar. (Bild: Dropbox)

Datendiebstahl: Manipulierte Dropbox-Seiten phishen nach Mailaccounts

Dropbox-Links zu Dokumenten sind leicht abfangbar.
Dropbox-Links zu Dokumenten sind leicht abfangbar. (Bild: Dropbox)

Eine aktuelle Welle von Phishing-Mails bedient sich eines Tricks, um Nutzer zur Eingabe ihrer Mailadressen samt Passwort zu verleiten. Dabei wird eine Webseite von den echten Dropbox-Servern ausgeliefert.

Anzeige

Symantec warnt vor einer neuen Methode, mit der mutmaßliche Kriminelle an die Daten von Anwendern kommen wollen. Derzeit, so das Security-Unternehmen, kursieren Phishing-Mails, welche auf ein per Dropbox zur Verfügung gestelltes Dokument hinweisen. Die in den Mails enthaltene URL ist dabei nicht einmal gefälscht, sie verweist tatsächlich auf einen Dropbox-Server, der per dl.dropboxusercontent.com zu erreichen ist.

Unter solchen Adressen werden auch tatsächlich über den Dienst veröffentlichte Dateien zur Verfügung gestellt, die Phisher nutzen die URL aber, um dort eine präparierte Webseite zu hinterlegen. Statt die in der Mail versprochene Datei direkt zu erhalten - wie das bei einem öffentlichen Ordner von Dropbox üblich ist - soll man sich erst einloggen. Das, und spätestens hier sollten zumindest Nutzer von Dropbox selbst stutzig werden, soll nicht mit dem Account bei dem Dienst, sondern mit einem E-Mail-Login geschehen.

  • Die manipulierte Webseite, die per Dropbox-Server ausgeliefert wird. (Bild: Symantec)
Die manipulierte Webseite, die per Dropbox-Server ausgeliefert wird. (Bild: Symantec)

Der in die Irre geführte Anwender soll sich also mit seiner Mailadresse und dem Passwort für den Mailaccount selbst bei Dropbox anmelden. Das sieht dieser Dienst aber gar nicht vor, stattdessen ist ein Account bei Dropbox nötig, dem man wie sonst auch ein eigenes Passwort geben sollte. Da wohl immer noch manche Nutzer für alle Accounts das gleiche Passwort verwenden, ist die Unterscheidung, ob nun ein Dropbox-Account oder der für das Mailpostfach gefragt ist, anscheinend nicht so einfach. Genau darauf setzen die Phisher wohl allem Anschein nach.

Um glaubwürdiger zu erscheinen, stellt die manipulierte Seite auch Logos bekannter Maildienstleister wie Google und Yahoo dar, offenbar sollen solche Accounts gezielt abgegriffen werden. Weiteres Vertrauen gaukelt die https-Verbindung vor, die zum Dropbox-Server aufgebaut wird. Wenn man seine Maildaten eingibt, erscheint jedoch bei einem modernen Browser eine Fehlermeldung, weil die Daten natürlich nicht an Systeme von Dropbox, sondern an einen anderen Server geschickt werden. Dieser liefert laut Symantec auch einen Teil der manipulierten Dropbox-Webseite aus, und zwar unverschlüsselt - das ist ein weiterer Hinweis bei solchen Konstruktionen.

Dropbox hat in seinem Blog zu dem Problem noch nicht Stellung genommen. Vielmehr weist dort der aktuellste Beitrag ausgerechnet darauf hin, dass man auf https-Verbindungen achten sollte - das allein ist aber noch kein Garant für eine vertrauenswürdige Webseite. Erst vor wenigen Tagen waren Hunderte echte Dropbox-Passwörter im Netz aufgetaucht, und im Mai 2014 schloss das Unternehmen eine länger bestehende Lücke, mit der sich in Dokumenten eingebettete Dropbox-Links abfangen ließen.


eye home zur Startseite
Himmerlarschund... 21. Okt 2014

Ist mir auch neu. Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen, so billig ist das. Da fehlt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern bei Stuttgart
  2. Distec GmbH, Germering bei München, Landsberg am Lech oder Eisenach
  3. TenneT TSO GmbH, Lehrte
  4. Hays AG, Raum Frankfurt


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. BioShock: The Collection 16,99€, Borderlands 2 GOTY 7,99€, Civilization VI 35,99€ und...
  2. 19,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Thunderobot ST-Plus im Praxistest

    Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!

  2. Fahrdienst

    Alphabet investiert in Lyft

  3. Virtuelles Haustier

    Bandai kündigt "Classic Mini"-Version des Tamagotchi an

  4. News

    Facebook testet Abos für Nachrichten-Artikel

  5. Elon Musk

    Baut The Boring Company den Hyperloop?

  6. Mobilfunkausrüster

    Ericsson macht hohen Verlust

  7. Luminar

    Lightroom-Konkurrenz bringt sich in Stellung

  8. Kleinrechner

    Tim Cook verspricht Update für Mac Mini

  9. Elektrorennwagen

    VW will elektrisch auf den Pikes Peak

  10. Messung

    Über 23.000 Funklöcher in Brandenburg



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

  1. Re: Bezugsquellen Ubuntu Version?

    ulink | 12:33

  2. Ich will vernüftige Notebook Barebones!

    thecrew | 12:33

  3. Re: Singleplayer Teil ist ja schön und gut, aber...

    Shoopi | 12:32

  4. Re: Wie jetzt? Doch keine Story auf der Seite des...

    ElMario | 12:32

  5. Re: Unterstützung von Lenkrädern

    s.k.f. | 12:31


  1. 12:22

  2. 11:46

  3. 11:01

  4. 10:28

  5. 10:06

  6. 09:43

  7. 07:28

  8. 07:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel