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Broadcom: Chips für Router mit G.Fast sind fertig

Mit Broadcom hat eines der ersten Unternehmen SoCs für den Einsatz in Modems und Routern für den designierten DSL-Nachfolger G.Fast angekündigt. Die Bausteine eignen sich für ein modernes Gerät mit 802.11ac-WLAN und NAS-Funktionen.

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Das Logo des Chipherstellers
Das Logo des Chipherstellers (Bild: Broadcom)

Auf dem Broadband World Forum in Amsterdam hat Broadcom sein System-on-a-Chip mit der Modellnummer BCM63138 angekündigt. Zwar gibt es noch kein Datenblatt und auch auf den Produktseiten ist der Baustein noch nicht zu finden. Die wichtigste Neuerung hat Broadcom aber bereits verraten: Das SoC kann mit dem unter anderem von der Deutschen Telekom favorisierten DSL-Nachfolger G.Fast umgehen. Es beherrscht laut Broadcom Datenraten von über 1 Gigabit pro Sekunde, wenn die volle Bandbreite der Kupferleitungen genutzt wird. Die bisherigen Demonstrationen, unter anderem von der Telekom Austria, erreichen in der Regel aber noch nur rund 500 MBit/s im Downstream.

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Zu den sonstigen Funktionen des BCM63138 gibt Broadcom bisher nur an, dass mehrere Ports für Gigabit-Ethernet und auch ein Gigabit-WLAN vorgesehen sind. Letzteres kann nur bedeuten, dass 802.11ac unterstützt wird. Ob das auch mit der neuen Wave 2 des Standards der Fall ist, welche der Konkurrent Qualcomm zusammen mit AVM auf dem Kongress schon vorgeführt hat, ist nicht bekannt. Dualband-WLAN mit 2,4 und 5 GHz ist für das SoC aber schon bestätigt.

Dual-Core mit 1 GHz

Der Prozessorteil des SoC arbeitet mit zwei Cortex-A9-Kernen von ARM, die mit 1 GHz getaktet sind. Das soll laut Broadcom auch reichen, um ein "Highend NAS" zu realisieren. Das wäre für die NAS-Funktionen eines Routers, bei dem die Laufwerke per USB oder eSata angeschlossen werden, ein Novum. In der Regel lassen sich damit die Bandbreiten eines Gigabit-Ethernet nicht annähernd ausnutzen.

Unternehmen, welche den BCM63138 in ihren Routern einsetzen wollen, nannte Broadcom noch nicht. Das dürfte aber nicht mehr lange auf sich warten lassen, denn der Chip soll sich bereits in der Serienproduktion befinden. Da er auch ADSL und VDSL sowie Vectoring beherrscht, spricht aus technischer Sicht nichts dagegen, ihn auch schon mit heutigen Anschlüssen zu verwenden.

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plutoniumsulfat 23. Okt 2014

noch nicht mal VDSL-Router sind so wirklich angekommen, was soll ich hiermit?


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