• IT-Karriere:
  • Services:

Pono: Neil Youngs Highres-Player kommt auch ohne Kickstarter

Anfang des Jahres 2015 soll es den Audio-Player namens Pono auch zum direkten Bestellen bei dem von Neil Young gegründeten Unternehmen geben. Die Technik des teuren Geräts ist nun weitgehend bekannt, und auch das Angebot an hochauflösenden und unkomprimierten Audiodateien wächst.

Artikel veröffentlicht am ,
Pono-Player
Pono-Player (Bild: Kickstarter)

Auf der Wirtschaftskonferenz Dreamforce hat der Musiker Neil Young in der vergangenen Woche sein Projekt Ponomusic näher vorgestellt. Das Unternehmen bietet ein System für Musik in hoher technischer Qualität an. Die Stücke werden dafür eigens von den Masteraufnahmen mit 24 Bit Auflösung und 192 kHz Abtastfrequenz digitalisiert und in das verlustfreie Format FLAC gewandelt. Solche auch Highres-Audio genannten Daten vertreiben auch schon viele andere Unternehmen für Musikliebhaber, Pono bietet mit dem Pono Player aber auch ein mobiles Gerät für die Wiedergabe an.

Stellenmarkt
  1. medneo GmbH, Berlin
  2. Stadt Cuxhaven, Cuxhaven

Bereits im März 2014 war das Projekt bei Kickstarter innerhalb eines Tages finanziert worden. Statt der angepeilten 800.000 US-Dollar kamen bis zum Ende der Kampagne über 6 Millionen US-Dollar zusammen. Am grundlegenden Design hat sich seitdem nichts geändert: Der 130 Gramm schwere Player hat immer noch einen dreieckigen Querschnitt und misst 13 x 5 x 2,5 Zentimeter. Wegen seiner Form wird er oft mit Toblerone-Schokolade verglichen.

Der Pono Player war bis vor kurzem auf der Webseite des Unternehmens mit einem erweiterten Datenblatt vorgestellt worden, inzwischen sind die im folgenden beschriebenen Angaben wieder verschwunden.

Waren bisher nur 64 GByte interner Flash-Speicher und ein Slot für eine Micro-SD-Karte mit weiteren 64 GByte vorgesehen, so soll die Erweiterung nun gleich mitgeliefert werden. Eine Karte von Sandisk soll beiliegen, gab Pono Music auf seiner Webseite an. Die Daten dort widersprechen sich aber mit denen der Kickstarter-Seite, denn bisher war davon die Rede, dass das Gerät auch Micro-SDXC-Karten mit 128 GByte und mehr aufnehmen könnte. Neben FLAC kann das Gerät auch MP3 und andere Formate.

24-Bit-DAC von ESS

Auch beim Herz jedes digitalen Audioplayers, dem Digital/Analog-Konverter (DAC), sind die Angaben nicht ganz eindeutig. Pono Music schreibt, es sei der Chip ES9018M des Unternehmens ESS verbaut. Auf den Webseiten des Halbleiterherstellers findet sich diese Modellnummer aber so nicht, jedoch ein Chip mit der Bezeichnung ES9018MK2M. Vermutlich ist dieser im Pono verbaut, denn es handelt sich um den höchstwertigen DAC von ESS für mobile Anwendungen. Der Baustein erreicht laut seinem Hersteller einen digitalen Signal/Rauschabstand von 127 dB.

Noch im Oktober 2014 sollen die ersten per Kickstarter finanzierten Pono-Player ausgeliefert werden, weitere Geräte können auf der Webseite des Unternehmens für 399 US-Dollar zuzüglich Steuern bestellt werden. Diese Ponos sollten dann im ersten Quartal des Jahres 2015 zugestellt werden.

Nicht nur Neil Young selbst steuert für den Pono-Shop Musik bei, inzwischen gibt es zahlreiche Künstler aus vielen Genres, darunter beispielsweise Pearl Jam, Prince und Norah Jones. Auch manches außergewöhnliche Projekt gibt es, eines davon ist die finnische Band Apocalyptica, die Metal mit vier Celli und Schlagzeug spielt. Noch tragen aber alle Angebote nur den Vermerk "Coming Soon" - was sie letztendlich kosten werden, ist also noch nicht bekannt. Bisher war von Preisen ab 15 US-Dollar pro einzelnem Musikstück die Rede.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Asus VP278H für 125,00€, LG 27UD59-W für 209,00€ und HP Pavilion PC für 989,00€)
  2. 38,99€
  3. (u. a.Warhammer 40.000 Mechanicus für 13,99€, Pillars of Eternity für 15,99€, Surviving Mars...
  4. (u. a. 970 Evo 1 TB für 149,90€, 970 Evo 500 GB für 77,90€)

Lala Satalin... 23. Okt 2014

Ihr glaubt auch alles, was euch eine Person, die daran interessiert ist seine...

Decay 21. Okt 2014

Ich verwende für Verwaltung und tagging foobar2000, daher ist das bei mir kein Problem...

MarkusSwoboda 21. Okt 2014

das ist schon richtig aber rap und hiphop hört halt nicht jeder. und dann wird es schon...

AllDayPiano 21. Okt 2014

Macht nach Shannon 96 kh/z Grenzfrequenz. Da müssen dann aber auch Fledermäuse im Studio...

bccc1 20. Okt 2014

Ok, Bedienungsfehler meinerseits. Falls die Alben alle mit anständiger Dynamik aufwarten...


Folgen Sie uns
       


Minikonsolen im Vergleich - Golem retro

Retro-Faktor, Steuerung, Emulationsqualität: Wir haben sieben Minikonsolen miteinander verglichen.

Minikonsolen im Vergleich - Golem retro Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Amazon, Netflix und Sky: Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming
Amazon, Netflix und Sky
Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming

In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

    •  /