Abo
  • Services:

Nexus Player: Googles runde TV-Box für Spiele und Streaming

Das neue Gerät namens "Google Nexus Player" erinnert optisch nicht an das Fire TV von Amazon, soll aber Ähnliches leisten. Außer an der CPU hat Google aber an vielem gespart, und eine eigene Flatrate für Videostreaming ist bisher auch noch nicht in Sicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Nexus Player
Nexus Player (Bild: Google)

Zusammen mit Asus hat Google ein kreisrundes Gerät gebaut, das schlicht "Player" heißt. Es basiert auf einem nicht näher bezeichneten Atom-SoC von Intel, dessen vier x86-Kerne mit 1,8 GHz arbeiten sollen. Das verspricht nach ersten Messungen von ähnlichen Atom-SoCs eine für ein Android-Gerät recht hohe Leistung.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Wiesloch
  2. matrix technology AG, München

Damit enden die bisher laut Googles Daten sichtbaren Vorteile gegenüber dem offensichtlichen Konkurrenten Fire TV aber schon. Weder gibt es eine Ethernet-Buchse wie bei der Amazon-Box noch einen USB-Port. Letzterer ist aber bisher beim Fire TV auch nur für Eingabegeräte und nicht für Datenträger freigeschaltet.

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  • Nexus Player (Bild: Google)
  • Nexus Player (Bild: Google)
  • Smartphone-Steuerung des Nexus Player (Bild: Google)
  • Gamepad für Nexus Player (Bild: Google)
  • Gamepad für Nexus Player (Bild: Google)
  • Gamepad für Nexus Player (Bild: Google)
  • Nexus Player (Bild: Google)
  • Nexus Player (Bild: Google)
  • Das Gamepad für den Nexus Player... (Bild: Google)
  • ... wird von Asus gefertigt. (Bild: Google)
  • Die Fernbedienung besitzt ein integriertes Mikrofon. (Bild: Google)
  • Nexus Player (Bild: Google)
  • Der Nexus Player mit der Fernbedienung und dem Gamepad (Bild: Google)
Nexus Player (Bild: Google)

Der Player setzt ganz auf WLAN, das aber immerhin nach 802.11 b/g/n/ac ausgeführt ist. Dank zweier Antennen sind maximal 867 MBit/s möglich. Der Hauptspeicher ist 1 GByte groß, das interne Flash fasst genau wie beim Fire TV 8 GByte. 4K beherrscht der Player laut Google nicht, der HDMI-Ausgang ist nur für die Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel bei bis zu 60 Hertz geeignet. Charmant erscheint der Formfaktor: Mit 12 Zentimetern Durchmesser ist der Player genauso groß wie eine CD und nur zwei Zentimeter hoch. Als einzige physische Schnittstelle gibt es einen Port für Micro-USB, dessen Nutzen noch unklar ist, denn mit Strom versorgt wird das Gerät über ein externes 18-Watt-Netzteil, das eine eigene Buchse am Player belegt.

Sehr ähnlich der des Fire TV ist die per Bluetooth LE 4.1 angebundene Fernbedienung für den Player. Sie misst 37 x 140 x 16 Millimeter und besitzt oben einen Knopf für Sprachsuche - dort sitzt auch bei der Fire TV Remote die gleiche Funktion. Und wie bei der Amazon-Box wird der Game-Controller nicht mitgeliefert. Er besitzt neben D-Pad und zwei Analogsticks die für ein solches Gerät üblichen Tasten. Eine weitere Parallele zum Fire TV: Im Controller ladbare Akkus sind nicht vorgesehen, zwei AAA-Zellen werden für das Eingabegerät benötigt. Per Google Cast können die Darstellungen von anderen Geräten an den Player und damit einen Fernseher übermittelt werden.

Wenn der Player für VoD genutzt werden soll, ist man nicht auf Googles Bibliothek angewiesen. Das Unternehmen nennt an Drittanwendungen unter anderem Netflix, Dailymotion und Huluplus. Ob für den deutschen Markt auch andere Anbieter wie Amazon, Maxdome und Watchever eingebunden werden, ist noch nicht bekannt. Möglich wäre das, alle besitzen Android-Apps, die aber auf Tastaturbedienung für die Fernbedienung angepasst werden müssten.

Auch besonders für den Player optimierte Spiele nennt Google noch nicht, aber eine reizvolle Funktion: Die Achievements von Spielen sollen sich mit anderen Android-Geräten synchronisieren lassen. Zur verwendeten Android-Version macht Google bisher keine Angaben, alles andere als Android TV wäre aber eine Überraschung.

Ab dem 17. Oktober 2014 soll der Nexus Player vorbestellt werden können, erst dann will Google auch seinen Preis nennen. Unbestätigten US-Meldungen zufolge beträgt er inklusive Fernbedienung 99 US-Dollar, und damit so viel wie auch das Fire TV kostet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,02€
  2. 39,99€ (Release 14.11.)
  3. 33,49€
  4. 6,37€

eddie8 17. Okt 2014

@Flyns: Es ist ja wirklich kein einziges mechanisches Verschleißteil dran (wie bei einem...

Lala Satalin... 16. Okt 2014

Das ist keine Kunst mehr. Ein Netzteil besteht aus folgenden Komponenten: 100 VAC ~ 280...

mgh 16. Okt 2014

Ein anderes OS? Chromestick ist kein Android TV (gut auch für Player noch nicht fix...

ger_brian 16. Okt 2014

Ich weiß, ich habe selbst einen^^ Ich meinte eher, dass Apple nicht von heute auf morgen...

Gormenghast 16. Okt 2014

Lästige X-Post von bezahlten Schreibern: http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Gibt...


Folgen Sie uns
       


So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor

Das französische Nahverkehrsbetrieb Transdev will künftig Fahrgäste mit autonomen Bussen befördern. Das Video stellt das Konzept vor.

So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor Video aufrufen
Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

    •  /