Wer eine Geforce GTX 1080 mit 11-Gbit/s- und oder eine Geforce 1060 mit 9-GBit/s-Speicher kaufen möchte, wird für die Nvidia-Pascal-Grafikkarten kräftig zur Kasse gebeten. EVGA hingegen stellt schlicht ein Firmware-Update zur Verfügung.
10LPP (Low Power Plus) folgt auf 10LPE (Low Power Early): Samsungs verbesserter 10-nm-Prozess ist fertig. Hersteller wie Apple können also ihre Chips fertigen lassen. 10LPP ermöglicht höhere Taktraten bei geringer Leistungsaufnahme.
AMDs Ryzen zwingt Intel offenbar zu einer Reaktion: Früher als ursprünglich geplant sollen sechskernige Prozessoren für das Mainstream-Segment erscheinen. Die Coffee-Lake-Desktop-Chips könnten zwischen 300 und 400 Euro kosten.
Der Hersteller bezeichnet ihn als Referenzmonitor für High Dynamic Range (HDR): Eizos Prominence CG3145 löst mit echtem 4K-DCI auf, leuchtet sehr hell und weist einen enorm hohen Kontrast auf. Das Profigerät dürfte entsprechend teuer werden.
Radeon 520, Radeon 530, Radeon RX 540 und eine zweite Radeon RX 550: AMD erweitert sein Angebot für OEMs. Zwei der Grafikkarten sind uralt, eine entspricht der Radeon RX 550 für Endkunden und eine ist gar ein Polaris-12-Vollausbau.
Mehr Grafikleistung im Low-End-Segment: Die Radeon RX 560 folgt auf die Radeon RX 460 und nutzt durchweg 4 GByte Videospeicher. Die Radeon RX 550 soll günstige PCs fit für E-Sport-Titel machen. Dafür hat AMD einen neuen Polaris-Chip entwickelt.
Etwas mehr Takt plus Firmware-Tuning: Die Radeon RX 580 und die Radeon RX 570 nutzen optimierte Polaris-Technik. Das macht sie zu empfehlenswerten Grafikkarten, Nvidias Geforce GTX 1060 hat aber weiterhin einen klaren Effizienzvorteil.
Das Intel Developer Forum (IDF) ist nicht mehr: Wie Intel lapidar mitteilte, wird 2017 und darüber hinaus kein IDF stattfinden. Stattdessen sollen kleinere, teils lokale Veranstaltungen die Zukunft sein. Wirklich überraschend ist der Schritt nicht.
Golem-Wochenrückblick Kein Vista mehr, dafür ein Creators Update sowie Handys und Prozessoren mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis im Test: sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die von Microsoft an Spielestudios verschickten Systeme (Dev Kits) der Xbox Scorpio sind leistungsfähiger als das spätere Retail-Modell. Dazu gibt es ein Kabel für besonders schnelle Datenübertragung, was den Entwicklungsprozess beschleunigt.
Der Mobilfunkchip-Hersteller Qualcomm hat eine Gegenklage zu Apples Klage vor Gericht gebracht. Es geht um eine Milliarde US-Dollar an zurückgehaltenen Lizenzzahlungen. Vor allem aber ärgert sich Qualcomm, dass Apple das Snapdragon-LTE-Modem im iPhone 7 auf das Niveau des Intel-Basebands drosselt.
Showcase für die Unigine-2-Engine: Der Superposition ist ein neuer Benchmark inklusive VR-Modus und eines Stresstests für Grafikkarten. Er läuft unter Linux und Windows.
Wer einen von AMDs Ryzen-Prozessoren kauft, sollte sich schnellen DDR4-Speicher mit in den Warenkorb legen. Die CPUs laufen schon mit günstigem Speicher ziemlich flott - der Trick heißt Dual Rank. Mit hochtaktenden Modulen bei niedrigen Latenzen gibt es noch ein paar Prozent obendrauf, das kostet aber.
Mit der Übernahme von Nitero investiert AMD in die Bereiche Augmented Reality und Virtual Reality. Spannend ist, dass Valve ebenfalls Geld in Nitero gesteckt hatte.
Der 1500X hat wie alle Ryzen 5 einen Vorteil verglichen mit der Konkurrenz: Der Quadcore-Prozessor unterstützt SMT für acht Threads, was Intels Core i5 nicht beherrschen. Das hilft vor allem in Anwendungen, aber auch bei einigen Spielen.
6 Kerne, 12 Threads, 280 Euro: AMDs neuer Prozessor, der Ryzen 5 1600X, liefert eine hohe Leistung zum fairen Preis. Die Konkurrenz in Form des Core i7-7700(K) kostet mehr und hat Vorteile bei älterer Software. Der Trend geht aber Richtung Multithreading.
Ursprünglich war der Spätsommer 2017 angepeilt, nun könnten Intels neue High-End-CPUs schon im Frühsommer erscheinen. Mit Kaby Lake X und Skylake-X möchte der Hersteller den Ryzen etwas entgegenstellen, dort sind jedoch bis zu 16 Kerne geplant.
Golem-Wochenrückblick Die Regierung ist fleißig und droht den Hatern, die Telekom bleibt womöglich nicht neutral und die AIX-Messe hebt ab. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Optimiertes Profil für Ryzen-Prozessoren: AMD bringt einen Energiesparplan für Windows 10, der Core Parking deaktiviert und die CPUs in höhere P-States zwingt. Das bringt mehr Geschwindigkeit, ohne die Leistungsaufnahme sonderlich zu erhöhen.
Mit der Titan XP hat Nvidia den derzeit flottesten Pixelbeschleuniger vorgestellt. Die Grafikkarte nutzt einen GP102-Pascal-Chip mit vollen 3.840 Shader-Einheiten und satten 1,6 GHz Basistakt. Mehr als zwei der teuren Karten gibt es pro Bestellung aber nicht.
Die von Google selbst entwickelten Machine-Learning-Chips, die Tensor Processing Units, sollen weitaus flotter und obendrein effizienter rechnen als Grafikkarten oder Prozessoren. Spannend ist dabei der interne Aufbau der ASICs.
Update Das neue Quake Champions ähnelt stark dem indirekten Vorgänger Quake 3 Arena: blutig, explosiv, schnell - wären da nicht die besagten Helden und die modernere Technik. Wir fühlten uns sofort wie damals, wenngleich etwas weniger treffsicher.
Support für Async Reprojection und Async Spacewarp für eine flüssigere Darstellung: Die Radeon Software 17.4.1 schaltet beide Funktionen für Radeon-Grafikkarten frei. Zudem unterstützt der Treiber auch Displayport 1.4 und 8K-60-Hz-Displays.
Erstmals seit drei Jahren aktualisiert: Apple hat die stark veralteten Modelle des Mac Pro mit schnelleren Grafikeinheiten ausgestattet, zudem gibt es für den gleichen Preis auch noch flottere Prozessoren. Wirklich neu ist die verbaute Hardware aber nicht - die soll es laut Apple frühestens 2018 geben.
Zwei weitere Bildschirme aus der ROG-Serie von Asus: Der PG27VQ löst mit 1.440p auf und verfügt über G-Sync, der XG27VQ nutzt ein 1.080p-Panel mit Freesync. Beide sind beleuchtet und arbeiten mit 165 sowie 144 Hz. Neu sind zudem ein 10G-Ethernet-NIC, eine Gaming-Maus und eine Grafikkarte.
Wer bisher acht CPU-Kerne kaufen wollte, musste mindestens 1.100 (Intel) oder 500 Euro (AMD) dafür bezahlen. Mit dem R7 1700X und dem R7 1700 gibt es die viel günstiger. Uns gefällt gerade das kleinere Modell, es bekommt aber bald Konkurrenz.
Akasas Galatico ist Kühler und Gehäuse zugleich und eignet sich für Intels derzeit leistungsstärkste NUC. Obendrein kann eine zusätzliche HDD oder SSD verbaut werden.
Das Ende einer langen Partnerschaft naht: Apple hat Imagination Technologies gesagt, dass die Kooperation spätestens 2019 auslaufen wird. Statt lizenzierter PowerVR-Technik will Apple eigene GPUs nutzen - ImgTechs Aktienkurs bricht daher ein.
Ein als Kaby Lake-G bezeichneter Chip kombiniert eine Radeon-GPU von AMD mit Intels Kaby-Lake-CPU-Kernen. Gedacht ist KBL-G für leistungsstarke Geräte wie AiO und Notebooks.
Golem-Wochenrückblick DVB-T wird abgeschaltet, und im Kino sind wir auch unzufrieden, dafür beschäftigen wir uns mit Explosionen im Datencenter. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Im kommenden Jahr sollen zwei neue Speicherstandards verabschiedet werden: Neben dem DDR4-Nachfolger DDR5 sind sogenannte NVDIMM-P für Server geplant, also Module mit persistentem Speicher wie 3D Xpoint.
Die erforderlichen 150.000 Euro bei der Kickstarter-Kampagne sind erreicht: Calyos bietet das NSG S0 genannte Gehäuse ab 550 Euro an. Da die Grafikkarte und der Prozessor passiv gekühlt werden, ist ein (fast) lautloses System möglich.
Entwickler Oxide Games hat das Strategiespiel Ashes of the Singularity Escalation aktualisiert und Optimierungen für AMDs Ryzen-CPUs implementiert. Abseits großer Schlachten fällt der Leistungszuwachs aber wie erwartet geringer aus.
Data-Center statt klassische Computer: Intel positioniert sich neu. Die bisherige 5G-Chefin wird nun Chief Strategy Officer. Außerdem wurde die Artificial Intelligence Products Group gebildet. Ihr Leiter ist Naveen Rao, Gründer des AI-Startups Nervana.
Der Polaris-Refresh steht vor der Tür: AMD plant drei schnellere Radeon-RX-Grafikkarten mit mehr Takt und einen neuen Chip für Low-End-Modelle. Interessant sind die Gerüchte rund um die verwendete Fertigungstechnologie.
Microsoft hat die Preise und Verfügbarkeit für das Surface Book mit Performance Base in Deutschland bekanntgegeben: Es kostet 100 bis 400 Euro Aufpreis, die Hardware ist aber mittlerweile veraltet. In anderen Ländern gibt es das Gerät seit Monaten.
Wichtige Kooperation für AMD: Vorerst drei Systeme mit den neuen Ryzen-Prozessoren sind ab April 2017 bei Medion erhältlich. Die Rechner sind durchaus gut ausbalanciert, setzen allerdings durchgehend auf Nvidia- statt auf AMD-Grafikkarten.
Ein bisschen mehr Takt bei etwas geringerer Leistungsaufnahme: Die Xeon E3-1200 v6 für kleine Server oder Workstations basieren auf der Kaby-Lake-Technik. Neuerdings fehlen die Low-Power-Versionen, dafür hat Intel aber auch die Atom C3000.
Der nächste Schritt als Custom Foundry: Intels neues 22FFL-Verfahren eignet sich für Smartphone- und IoT-Chips, da es günstig und effizient sein soll. Zwar kommt der Prozess spät, könnte sich mittelfristig aber als wichtig erweisen.
Während Intel in Form der Skylake-X bisher maximal 10 Kerne für Highend-Desktops plant, arbeitet AMD an 12- und 16-Kernprozessoren mit Zen-Architektur. Dazu gibt es Quadchannel-DDR4 und 44 PCIe-Gen3-Lanes.
Ein schnellerer Prozessor, flotterer Speicher, ein zertifiziertes Display und zertifizierter Sound: Razers neues Blade Pro ist noch besser ausgestattet als bisher, aber auch etwas teurer.
2017 wird das Jahr der 10-nm-Smartpone-Prozessoren: Neben Mediateks, Hisilicons, Qualcomms und Samsungs SoCs entsteht auch Apples A11-Chip in einem solchen Node. Die TSMC soll 100 Millionen SoCs für das nächste iPhone herstellen, aber auch Samsung produziert 10-nm-Chips.
Update Unter der Bezeichnung Optane Memory bringt Intel SSDs mit 3D-Xpoint- statt Flash-Speicher raus. Die Idee ist die gleiche: Die kleinen Kärtchen sollen mit Festplatten kombiniert und als Cache verwendet werden. Testen konnten wir das aber noch nicht.
Moderne Optik, unverändertes Gameplay: Blizzard veröffentlicht in wenigen Monaten Starcraft samt der Brood-War-Erweiterungen für PC und Mac erneut. Unterstützt werden 4K-UHD sowie Breitbildauflösungen und besserer Ton. Das originale Echtzeitstrategiespiel wird kostenlos.
Golem-Wochenrückblick Die Cebit will jetzt ein Sommer-Festival werden, wir spekulieren über Süßigkeiten mit "O" und zocken Mass Effect. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Futuremark hat den Overhead-Feature-Test des 3DMark um eine Implementierung der Vulkan-Grafikschnittstelle erweitert, der indirekte Mantle-Vorgänger fällt im Gegenzug weg. Für Spiele ist der Test aber wenig aussagekräftig.
Ein künftiges GearVR könnte mit einer Auflösung von 4K pro Auge erscheinen. Zumindest soll Samsung einen Prototyp mit 1.200 dpi gezeigt und über ein Modell mit 1.500 ppi gesprochen haben.
Corsair hat mit dem One (Pro) einen kompakten Komplett-PC entwickelt, bei dem der Prozessor und optional auch die Grafikkarte wassergekühlt sind. Dabei reichen dem System trotz schneller Hardware ein großer und zwei kleine Lüfter.
Adobes aktuelle Version von Lightroom CC enthält Optimierungen, dank denen AMD- und Intel-Chips einen Geschwindigkeitsschub erhalten. Andere Entwickler, etwa Valve, haben derweil ihre Software explizit an die neuen Ryzen-Prozessoren von AMD angepasst.