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3DMark: Overhead-Test ersetzt Mantle durch Vulkan

Futuremark hat den Overhead-Feature-Test des 3DMark um eine Implementierung der Vulkan-Grafikschnittstelle erweitert, der indirekte Mantle-Vorgänger fällt im Gegenzug weg. Für Spiele ist der Test aber wenig aussagekräftig.

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API-Overhead-Feature-Test des 3DMark
API-Overhead-Feature-Test des 3DMark (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Der finnische Benchmark-Entwickler Futuremark hat seinen 3DMark aktualisiert: Neben Szenen wie Fire Strike enthält dieser auch sogenannte Feature-Tests, darunter einen zur Messung des API-Overheads von Grafikschnittstellen. Der unterstützt neben Direct3D 11 und Direct3D 12 nun auch Vulkan, die bisher integrierte Mantle-API fällt weg.

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Alle Feature-Tests prüfen spezielle Aufgaben, der Overhead-Test etwa die Anzahl an Drawcalls, die eine CPU an die Grafikkarte schickt. Die Szene zeigt eine Stadt, die mit Gebäuden gefüllt wird und so die Render-Aufrufe steigen, bis die Bildrate unter 30 fps fällt. Mit D3D12 und Vulkan ist der Treiber-Overhead deutlich geringer, es sind daher weitaus mehr Drawcalls möglich.

In Spielen kann dies bedeuten, dass ein Prozessor in CPU-limitierten Szenen mit einem API-Wechsel deutlich höhere Bildraten erreicht. So groß wie im Overhead-Test ist die Differenz zwischen D3D11 und D3D12 oder Vulkan aber in bisherigen Titeln keineswegs: Statt Faktor 10 legen Titel wie Ashes of the Singularity, Battlefield 1, Deus Ex: Mankind Divided, Doom, Hitman, Quantum Break, Rise of the Tomb Raider, Sniper Elite 4, Tom Clancy's The Division oder Total War Warhammer weit weniger als Faktor 2 zu.

In den meisten Fällen befindet sich das Leistungsplus je nach Implementierung zwischen 10 bis 40 Prozent, allerdings ist gerade Direct3D 12 nicht leicht zu handhaben. Einige Spiele laufen zwar schneller, aber ruckeliger - wie sich anhand der Frametimes via FCAT oder OCAT aufzeigen lässt.

Wer die Feature-Tests des 3DMark nutzen möchte, benötigt die knapp 30 Euro teure Advanced Edition. In der Basic Edition fehlen sie.



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