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Ashes of the Singularity: Patch sorgt auf Ryzen-Chips für 20 Prozent mehr Leistung

Entwickler Oxide Games hat das Strategiespiel Ashes of the Singularity Escalation aktualisiert und Optimierungen für AMDs Ryzen-CPUs implementiert. Abseits großer Schlachten fällt der Leistungszuwachs aber wie erwartet geringer aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Ashes of the Singularity
Ashes of the Singularity (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Das aktuelle Update 2.10.26118 für das Echtzeitstrategiespiel Ashes of the Singularity Escalation steigert die Geschwindigkeit in CPU-limitierten Szenen deutlich, wenn einer der neuen Ryzen-Prozessoren wie der R7 1800X genutzt wird. Der Patch ist bei Steam seit einigen Stunden live, Besitzer der Chips profitieren also bereits. Damit gehört das Entwicklerstudio Oxide Games zu den Ersten, die im Nachgang noch spezifische Optimierungen für die neue Zen-Mikroarchitektur in ein vorhandenes Spiel programmieren.

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Welche Änderungen das sind, verriet Oxide nicht. Auf Nachfrage sagte uns Tim Kipp, einer der Gründer des Studios, dass sich anhand von Profiling-Durchläufen mit den Ryzen-Chips neue Einblicke darin ergeben hätten, wie der Code verarbeitet wird. Dadurch konnten Teile optimiert werden, was zu einer deutlichen Leistungssteigerung bei den AMD-Prozessoren geführt habe. Oxide spricht von 400 Mannstunden, die in die Anpassungen geflossen seien.

Tim Kipp fügte zudem genau das hinzu, was wir bereits angesprochen hatten: Oxid - und andere Studios - haben seit etwa fünf Jahren vornehmlich für Intel-Prozessoren entwickelt und Ryzen nutzt eine neue x86-Architektur. Es braucht daher Zeit, bis in die großen und kleinen Engines die notwendigen Kniffe integriert sind, damit die Ryzens ihr Potenzial ausspielen können.

Bis zu 20 Prozent Leistungszuwachs

Unsere Messwerte mit einem R7 1800X samt 16 GByte DDR4-2667 und einer Geforce GTX 1080 zeigen, dass das Update einen Leistungszuwachs von bis zu 20 Prozent bringt. Erreicht wird der aber einzig im integrierten CPU-Benchmark oder bei Schlachten mit Massen an Einheiten, was einzig im Late Game auftritt. Intels 7700K oder 6800K sind weiterhin schneller. Wer in Auflösungen wie 1440p mit Multisampling-Kantenglättung spielt, ist meist grafiklimitiert.

Dennoch zeigt der Patch für Ashes of the Singularity Escalation, dass Anpassungen für Ryzen notwendig sein können. Zumindest im Falle von Oxide und deren Nitrous-Engine verwundert uns das aber, da das Studio schon seit Jahren eine enge Zusammenarbeit mit AMD betreibt.



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Dwalinn 31. Mär 2017

Was aber auch stark verbreitet ist da man sich in Online Games meist auf englisch unterhält

ArcherV 30. Mär 2017

... habe es damals heiß erwartet als würdigen Supreme Commander Nachfolger. Leider war es...

ms (Golem.de) 30. Mär 2017

AMD hätte ihnen dennoch ein ES oder QS für's Profiling geben können.


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