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Grafikkarte: Nvidias GTX 1080/1060 mit flotterem Speicher sind teuer

Wer eine Geforce GTX 1080 mit 11-Gbit/s- und oder eine Geforce 1060 mit 9-GBit/s-Speicher kaufen möchte, wird für die Nvidia-Pascal -Grafikkarten kräftig zur Kasse gebeten. EVGA hingegen stellt schlicht ein Firmware-Update zur Verfügung.
/ Marc Sauter
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Geforce GTX 1080 Gaming X+ 8G (Bild: MSI)
Geforce GTX 1080 Gaming X+ 8G Bild: MSI

Parallel zur Ankündigung der von uns getesteten Geforce GTX 1080 Ti hatte Nvidia auch schnellere Varianten der Geforce GTX 1080 und der Geforce GTX 1060 angekündigt; beide Modelle sind mittlerweile seitens der Partner offiziell vorgestellt und teilweise auch schon verfügbar. Testmuster oder weiterführende Informationen seitens Nvidia liegen uns bisher nicht vor.

Bisher wurde die Geforce GTX 1060 mit GDDR5-Videospeicher mit einer Datenrate von 8 GBit pro Sekunde (4 GHz) ausgestattet, die schnellere Variante ist mit einem 9 GBit/s flottem Speicher versehen. Den gibt es offenbar einzig von Samsung, die K4G41325FE(öffnet im neuen Fenster) -Chips werden jedoch wie gehabt als Customer Sample bezeichnet. Im Falle von MSI resultiert das in einem satten Aufpreis: Die bisherige Geforce GTX 1060 Gaming X 6G kostet bei Mindfactory momentan 300 Euro(öffnet im neuen Fenster) , die neue Geforce GTX 1060 Gaming X + 6G hingegen 400 Euro(öffnet im neuen Fenster) . Das steht in keinem Verhältnis zum erwarteten Leistungszuwachs.

100 Euro Aufpreis auch bei der GTX 1080

Ähnlich sieht es bei der Geforce GTX 1080 Gaming X 8G aus, die für 570 Euro(öffnet im neuen Fenster) gelistet ist. Sie nutzt GDDR5X-Videospeicher mit einer Datenrate von 10 GBit/s, die Geforce GTX 1080 Gaming X + 8G hat MSI mit 11-GBit/s-Chips ausgerüstet. Der Chip wird exklusiv von Micron gefertigt, was ein Grund dafür sein könnte, dass die Grafikkarte mit 660 Euro(öffnet im neuen Fenster) zu Buche schlägt.

Wer übrigens eine Geforce GTX 1080 mit FTW2-, iCX- oder SC2-Suffix von EVGA nutzt, erhält mehr Leistung kostenlos per Firmware-Update(öffnet im neuen Fenster) . Bei der FTW2-Karte ist das Risiko gering, da sie ein Dual-BIOS aufweist. Da in allen Fällen der verbaute 5-GBit/s-GDDR5X schlicht übertaktet wird, weist EVGA darauf hin, dass es zu Bildfehlern oder Stabilitätsproblemen kommen kann.


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