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Kaby Lake-G: Intel arbeitet an Prozessor mit AMD-Grafik

Ein als Kaby Lake-G bezeichneter Chip kombiniert eine Radeon-GPU von AMD mit Intels Kaby-Lake-CPU-Kernen. Gedacht ist KBL-G für leistungsstarke Geräte wie AiO und Notebooks.

Artikel veröffentlicht am ,
Blockdiagramm eines MCM mit EMIB
Blockdiagramm eines MCM mit EMIB (Bild: Intel)

Benchlife hat Ausschnitte aus Intel-internen Informationen publiziert, welche die Details zu Kaby Lake-G verraten. Dabei handelt es sich um ein MCM (Multi-Chip-Package) aus einem AMD- und einem Intel-Chip auf einem gemeinsamen Träger. Zuerst über KBL-G berichtet hatte Kyle Bennett, der Chef von HardOCP. In den vergangenen Wochen bestätigten uns weitere Intel-nahe Quellen die Existenz eines solchen Chips, aber keine primäre.

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Wie die Dokumente zeigen, nutzt Kaby Lake-G vier CPU-Kerne basierend auf Intels aktueller Prozessorarchitektur und bindet eine AMD-Grafikeinheit über acht PCIe-Gen3-Lanes an. Die ist nicht im Chip integriert, sondern vermutlich über eine EMIB (Embedded Multi Die Interconnect Bridge) verknüpft. Welche Radeon-Technik eingesetzt wird, bleibt vorerst offen - wir gehen eher von Vega als Polaris aus. Benchlife spricht davon, dass KBL-G auch schnellen HBM2 (High Bandwidth Memory) nutzen würde. In der ebenfalls veröffentlichten Tabelle steht aber, es sei kein On-Package-Cache vorhanden.

BGA-Träger mit bis zu 100 Watt

Das Package von KBL-G misst 58,5 x 31 mm und ist daher deutlich größer als das von KBL-H mit 42 x 28 mm. Letzterer Codename beschreibt die 45-Watt-Chips für leistungsstarke Notebooks, etwa den Core i7-7700HQ. Die TDP von KBL-G soll 65 und 100 Watt betragen, was vor allem der (AMD-)Grafikeinheit geschuldet sein dürfte. Das Blockdiagramm zeigt, dass KBL-G mit DDR4- oder LPDDR3-Speicher arbeitet, was für ein verlötetes BGA-Package spricht.

Wie KBL-H benötigt auch KBL-G einen zusätzlichen Chipsatz, der über Schnittstellen wie Sata und USB verfügt. Für welche Geräte denn Kaby Lake-G gedacht ist, geht aus den Informationen nicht hervor. Abgesehen von Notebooks sind auch All-in-One-Systeme wie Apples iMac denkbar. Interessant ist angesichts von KBL-G, dass AMD mit Raven Ridge selbst an Chips mit vier (Zen-)Kernen und Radeon-Grafik arbeitet.



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ButchCoolidge 06. Apr 2017

Da hast du in der Tat mal Recht, K12 Beste ... äääh .. ich meine natürlich Elkinator...

ms (Golem.de) 04. Apr 2017

Intel und Nvidia unterstützen auch Vulkan, ich verstehe deine Argumentation daher nicht.

Neuro-Chef 03. Apr 2017

Ich dachte eher an x86 und VIA, aber natürlich passt es auch bei den GPUs, mir ging es...

oliver.n.h 03. Apr 2017

Wieso wenn sie die CPU Sparte an NV verschachern sagt die FTC nicht Nein, wobei NV würde...


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