Grafikkarten: AMD bringt vier neue alte Radeons für Komplett-PCs

Radeon 520, Radeon 530, Radeon RX 540 und eine zweite Radeon RX 550: AMD erweitert sein Angebot für OEMs. Zwei der Grafikkarten sind uralt, eine entspricht der Radeon RX 550 für Endkunden und eine ist gar ein Polaris-12-Vollausbau.

Artikel veröffentlicht am ,
Notebook mit Radeon-Grafikchip
Notebook mit Radeon-Grafikchip (Bild: AMD)

AMD hat parallel zur von uns getesteten Radeon RX 580 und RX 570 sowie der Radeon RX 560 und RX 550 noch vier weitere Grafikkarten vorgestellt. Die Radeon 520, die Radeon 530, die Radeon RX 540 und die Radeon RX 550 (OEM) sind für Hersteller von Komplettsystemen gedacht. Die beiden kleineren Modelle basieren offenbar auf dem Oland-Chip von 2013, die zwei größeren Grafikkarten nutzen die brandneue Polaris-12-GPU.

Stellenmarkt
  1. Controllerin / Controller (m/w/d), Referat Finanzcontrolling und Risikomanagement
    GKV-Spitzenverband, Berlin
  2. Anwendungsbetreuer (m/w/d) mit Schwerpunkt Softwareentwicklung
    KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG, Pinneberg
Detailsuche

Verwirrend ist hierbei, dass die Radeon RX 550 in doppelter Form existiert: Für Endkunden und - als schnellere Version - für Systemintegratoren. Die reguläre Radeon RX 550 weist 512 Rechenkerne bei 1.183 MHz Boost auf, die OEM-Variante hingegen 640 Shader-Einheiten bei 1.287 MHz. Dadurch steigt die Rechenleistung um 36 Prozent von 1,21 auf 1,65 Teraflops. Folgerichtig gibt AMD für das flottere Modell auch 50 statt 30 Watt an.

Radeon RX 550 (OEM)Radeon RX 540Radeon 530Radeon 520
GrafikchipPolaris 12Polaris 12Oland (?)Oland (?)
Compute Units10865
Shader-ALUs640512384320
Textur-Einheiten40322420
ROPs161684 (?)
Interface128 Bit128 Bit64 Bit64 Bit
Speichertyp4 GByte GDDR54 GByte GDDR52 GByte DDR3/GDDR52 GByte GDDR5
Chiptakt1.287 MHz1.219 MHz1.024 MHz1.030 MHz
Speichertakt7 GBit pro Sekunde6 GBit pro Sekunde4,5 GBit pro Sekunde4,5 GBit pro Sekunde
Board-Power50 Watt???
Spezifikationen der Radeon RX 550 (OEM), Radeon RX 540, Radeon 530 und Radeon 520

Die Radeon RX 540 wiederum entspricht mit 512 ALUs bei 1.219 MHz nahezu der Radeon RX 550 für Endkunden. Der Speichertakt fällt mit 3 statt 3,5 GHz zwar geringer aus - dafür wird die Grafikkarte mit 4 statt 2 GByte Videospeicher angeboten. Das bedeutet eine höhere Schatten- und Texturauflösung in Spielen, weshalb die RX 540 der RX 550 eventuell vorzuziehen ist.

Bei den beiden kleinsten Modellen, der Radeon 530 und der Radeon 520, handelt es sich offenbar um Oland-basierte Rebrands. Dafür sprechen die 320 bis 384 Rechenkerne mit rund 1 GHz, das 64 Bit schmale Speicherinterface mit DDR3 oder GDDR5 und die fehlende 4K-H.264-Hardware-Beschleunigung.

Golem Akademie
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Dezember 2021, virtuell
  2. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Preise und Verfügbarkeit zu den vier Karten liegen uns nicht vor.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /