Prozessor: Lightroom CC 6.9 exportiert deutlich schneller

Adobes aktuelle Version von Lightroom CC enthält Optimierungen, dank denen AMD- und Intel-Chips einen Geschwindigkeitsschub erhalten. Andere Entwickler, etwa Valve, haben derweil ihre Software explizit an die neuen Ryzen-Prozessoren von AMD angepasst.

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Lightroom CC 6.9
Lightroom CC 6.9 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Während unserer Messungen für den Test des Ryzen 7 1700X und des 1700 konnten wir einen deutlichen Leistungszuwachs mit Lightroom CC 6.9 feststellen: Mit der Anfang März 2017, kurz nach dem Test des Ryzen 7 1800X, erschienenen Version von Adobes Bildbearbeitungsprogramm geht das Exportieren von Raw-Fotos zügiger vonstatten als mit Lightroom CC 6.8 von Dezember 2016. Zuerst hatten wir die Updates von Microsofts Patchday für Windows 10 im Verdacht, was sich aber nicht bestätigte.

Konkret braucht der Ryzen 7 1800X für das Exportieren von 25 Raw-Fotos nur noch 29 statt 37 Sekunden, wenn sie auf 3.000 Pixel Breite verkleinert und nachgeschärft werden. Beim Ryzen 7 1700X sinkt die Zeit von 38 auf 30 Sekunden - der Ryzen 7 1700 steht noch aus. Die Gegenprobe mit einem Core i7-6700K zeigt, dass Intel-CPUs durch das Update auch schneller exportieren: Er braucht 28 statt 37 Sekunden. Wie die Verbesserungen zustande kommen, ist unklar. Die Release Notes erwähnen aber, dass ein Fehler behoben wurde, bei dem das Exportieren länger dauerte als erwartet.

Patch für Dota 2 ausgeliefert

Da es sich bei Ryzens Zen-Technik um eine neue Architektur handelt, sind gewisse Anpassungen an deren Eigenheiten wichtig, um das Potenzial der Prozessoren voll auszunutzen. So hat Valve einen Patch für Dota 2 veröffentlicht, in dessen Release Notes von 'improved threading configuration for AMD Ryzen processors' die Rede ist. Zwar haben die Chips keine Probleme, hohe Bildraten in dem MOBA zu erreichen, die Leistung war aber bisher viel niedriger als bei Intel-Modellen wie dem Core i7-6900K.

Da uns keine Werte von Dota 2 vor der Aktualisierung vorliegen, können wir eventuelle Verbesserungen nicht verifizieren. Einige Nutzer berichten jedoch von deutlichen Leistungszuwächsen.

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