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AMDs Ryzen 7 1700X und Ryzen 7 1700 vor der Boxed-Verpackung
AMDs Ryzen 7 1700X und Ryzen 7 1700 vor der Boxed-Verpackung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

AMD Ryzen 7 1700X und 1700 im Test: Acht Kerne für 350 Euro sind verlockend

AMDs Ryzen 7 1700X und Ryzen 7 1700 vor der Boxed-Verpackung
AMDs Ryzen 7 1700X und Ryzen 7 1700 vor der Boxed-Verpackung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer bisher acht CPU-Kerne kaufen wollte, musste mindestens 1.100 (Intel) oder 500 Euro (AMD) dafür bezahlen. Mit dem R7 1700X und dem R7 1700 gibt es die viel günstiger. Uns gefällt gerade das kleinere Modell, es bekommt aber bald Konkurrenz.
Ein Test von Marc Sauter

Parallel zum neuen Ryzen 7 1800X hat AMD noch zwei Achtkernprozessoren mit Zen-Architektur vorgestellt: Den Ryzen 7 1700X und den Ryzen 7 1700. Beide Modelle kosten weniger, takten aber auch niedriger - wir wollten wissen, wie sich das auf die Geschwindigkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis auswirkt. Gerade der Vergleich mit ähnlich teuren Intel-Chips ist spannend, da zumindest einer nur vier Kerne mit SMT, aber höhere Frequenzen aufweist und somit je nach Software deutlich andere Werte erreicht.

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Technisch unterscheiden sich der R7 1700X und der R7 1700 nicht vom R7 1800X, da die Basis die gleiche ist: Die drei Prozessoren weisen acht Zen-Kerne auf, die in zwei Quadcore-Clustern mit je acht MByte L3-Cache organisiert sind. Auch der Speichercontroller für DDR4-2400 Dual-Rank oder DDR4-2667 Single-Rank auf zwei Kanälen gehört mit zur Ausstattung. Einzige Differenzierung des R7 1700X und des R7 1700 sind die niedrigeren Taktraten, die beim kleineren Chip mit einer geringeren TDP einhergehen. Die ist zwar nicht gleichbedeutend mit der realen Leistungsaufnahme, aber auch die sinkt deutlich.

CPU-KerneBasistakt / BoostXFRL3-CacheSpeicherTDPLaunch-Preis
Ryzen 7 1800X8 + SMT3,6 GHz / 4,0 GHz4,1 GHz16 MByteDDR4-266795 Watt560 Euro
Ryzen 7 1700X8 + SMT3,4 GHz / 3,8 GHz3,9 GHz16 MByteDDR4-266795 Watt440 Euro
Ryzen 7 17008 + SMT3,0 GHz / 3,7 GHz3,75 GHz16 MByteDDR4-266765 Watt360 Euro
Ryzen 5 1600X6 + SMT3,6 GHz / 4,0 GHz4,1 GHz16 MByteDDR4-266795 Watt280 Euro
Ryzen 5 16006 + SMT3,2 GHz / 3,6 GHz3,7 GHz16 MByteDDR4-266765 Watt250 Euro
Ryzen 5 1500X4 + SMT3,5 GHz / 3,7 GHz3,9 GHz16 MByteDDR4-266765 Watt210 Euro
Ryzen 5 14004 + SMT3,2 GHz / 3,4 GHz3,45 GHz8 MByteDDR4-266765 Watt190 Euro
Spezifikationen von AMDs Ryzen 7 und Ryzen 5

Seit dem Test des R7 1800X hat das von uns verwendete MSI-Board mehrere BIOS-Updates erhalten, die Leistung hat sich dadurch beispielsweise in F1 2016 verbessert. Hinzu kam der Patch für Ashes of the Singarity, dessen optimierter Code nun schneller läuft, und Updates für Civilization 6 und für Lightroom, die aber auch bei Intel-Chips für eine Beschleunigung sorgen. Wir nutzen abgesehen von Ashes aber die älteren Versionen, da uns anders als bei AMD bei Intel nicht mehr alle Prozessoren für einen Nachtest zur Verfügung stehen.

  • AMDs Ryzen 7 1700 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • AMDs Ryzen 7 1700X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • AMDs Ryzen 7 1700X und Ryzen 7 1700 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, 2x8/4x2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/2667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
AMDs Ryzen 7 1700 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

An der grundlegenden Aussage zu Ryzen ändert die aktualisierte Software nichts - sie bestätigt vielmehr unsere bisherige Sichtweise: AMDs Zen, die Architektur von Ryzen, benötigt Anpassungen seitens der Entwickler, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Ob es sich dabei um behobene Fehler im Code oder explizite Optimierungen handelt, ist schlussendlich egal. Zudem dürften die Chips durch den anhaltenden Trend zu Multithreading im Spielesegment mittelfristig besser dastehen, denn viele Titel nutzen noch ältere Compiler.

Mit aktueller Software schneiden die beiden Ryzen-Achtkerner allerdings relativ betrachtet auch nicht schlecht ab, wie unsere Messwerte zeigen.

R7 1700 knackt i7-7700K 

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ArcherV 14. Apr 2017

MS fährt nicht pro Intel. Welche CPU steckt noch gleich in der Xbox one / scorpio...

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Silberfan 11. Apr 2017

Ääähm solche Probleme kenne ich unter Linux nicht. Es sei denn der Nic Chip schafft nur...

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Silberfan 11. Apr 2017

Zur Zeit haben viele MoBo Hersteller zusammen mit dem X370 Chipsatz diverse...

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Silberfan 11. Apr 2017

Ich selbst nutze zur Zeit eine 1800X ,bin zwar mit der Leistung zufrieden aber mit den...

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quineloe 09. Apr 2017

Du spielst aber nur auf FHD, ja?

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