Prozessor: Intel zieht Kaby Lake X und Skylake-X wegen AMDs Ryzen vor

Ursprünglich war der Spätsommer 2017 angepeilt, nun könnten Intels neue High-End-CPUs schon im Frühsommer erscheinen. Mit Kaby Lake X und Skylake-X möchte der Hersteller den Ryzen etwas entgegenstellen, dort sind jedoch bis zu 16 Kerne geplant.

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Basin Falls
Basin Falls (Bild: Benchlife)

Geht es nach einem von Benchlife veröffentlichten Dokument, hat Intel den Produktionsstart neuer Prozessoren von der 31. Kalenderwoche 2017 auf die 25. Kalenderwoche vorgezogen. Statt einer Veröffentlichung zur Spielemesse Gamescom im August oder zur Technikmesse Ifa im September könnten die intern als Kaby Lake X und Skylake-X bezeichneten Chips schon zur Computerhardware-Messe Computex im Juni erscheinen.

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Intel hält sich jeweils ein Zeitfenster von der 25. bis zur 27. Kalenderwoche offen, die passenden Chipsätze sollen drei bis vier Wochen früher in Produktion gehen - diese Vorlaufzeit ist wichtig für Partner wie Asus, da die ihre Mainboards ausstatten müssen. Die beiden neuen Prozessorfamilien nutzen den Sockel LGA-2066, der Teil der Basin Falls genannten High-End-Plattform ist.

4 bis 10 gegen 4 bis 16 Kerne

Die unterstützt im Falle der Skylake-X ein Quadchannel-Interface, die Kaby Lake X beherrschen nur Dualchannel. Die Skylake-X sind Ableger der Serverchips und sollen mit 10 sowie 6 und 4 Kernen bei 140 Watt antreten. Die Kaby Lake X hingegen entsprechen den bisherigen KBL-Modellen wie dem 7700K, weisen aber einen höheren Takt auf ihren vier Kernen auf. Der Core i7-7740K etwa soll 4,3 bis 4,5 statt 4,2 bis 4,5 GHz bei 112 statt 91 Watt erreichen.

Kaby Lake X und Skylake-X werden gegen AMDs Ryzen 5 und Ryzen 7 mit vier bis acht Kernen positioniert. Allerdings plant AMD offenbar auch eine Plattform mit 12 und 16 Kernen und X390-Chipsatz für das HEDT-Segment (Highend Desktop). Zumindest beim Kompilieren, Rendern und Transcoding könnte AMD damit erstmals seit vielen Jahren wieder vorn liegen.

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