Abo
  • IT-Karriere:

Radeon Software 17.4.1: AMDs Grafiktreiber unterstützt zwei wichtige VR-Techniken

Support für Async Reprojection und Async Spacewarp für eine flüssigere Darstellung: Die Radeon Software 17.4.1 schaltet beide Funktionen für Radeon-Grafikkarten frei. Zudem unterstützt der Treiber auch Displayport 1.4 und 8K-60-Hz-Displays.

Artikel veröffentlicht am ,
Radeon-Software-Logo
Radeon-Software-Logo (Bild: AMD)

AMD hat die Radeon Software 17.4.1 veröffentlicht, den neuen Treiber für Radeon-Grafikkarten. Er richtet sich an Nutzer von VR-Headsets und legt überdies die Grundlage für sehr hochauflösende Bildschirme. Die Radeon Software unterstützt die Asynchronous Reprojection von Valves SteamVR, was unter anderem HTCs Vive nutzt, auf Polaris-basierten Grafikkarten. AMD nennt Radeon RX 480 oder Radeon RX 470 unter Windows 10 als Voraussetzung, die langsamere (unter den offiziellen VR-Anforderungen liegende) Radeon RX 460 und ältere Modelle sind offenbar außen vor.

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart

Bei der Asynchronous Reprojection wird ein bereits gerenderter Frame von der GPU mit den neuen Tracking-Daten versehen und erst dann ausgegeben. Bei entfernten Objekten funktioniert das gut, bei nahen tritt ein leichtes Stottern und Ruckeln auf, wenn die Bildrate unter die Frequenz des VR-Headsets fällt. Die gleiche Funktion gibt es für Radeon- und Rift-Nutzer schon länger, dort heißt sie Asynchronous Timewarp und funktioniert auch mit Translation.

Für das Oculus Rift und Besitzer älterer Radeon-Modelle wie der Fury-, der 390- und der 290-Serie (sprich Fiji- und Hawaii-basierte Karten) schaltet der neue Treiber den sogenannten Asynchronous Spacewarp frei. Dabei handelt es sich um eine Technik, die mit Positional Tracking funktioniert: Ausgehend von 45 fps wird aus zwei Frames ein synthetischer Frame generiert und so die Bildrate hochskaliert. Der Asynchronous Spacewarp ersetzt allerdings kein natives 90-fps-Rendering. Die Radeon RX 480 und die Radeon RX 470 unterstützen den Async Spacewarp seit der Radeon Software 16.10.1 von Oktober 2016.

Die Radeon Software 17.4.1 bringt außerdem die Unterstützung für Displayport 1.4 mit HBR3 (High Bit Rate 3). Damit kann ein 8K-Display mit einem Kabel bei 30 Hz oder ein 8K-Display mit 60 Hz mit zwei Kabeln betrieben werden. Das entspricht 7.680 x 4.320 Pixeln und somit dem Vierfachen von 4K-UHD.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 20% auf ausgewählte Monitore)
  2. (u. a. Sennheiser HD 4.50R für 99€)
  3. (u. a. GRID - Day One Edition (2019) für 27,99€ und Hunt Showdown für 26,99€)
  4. (aktuell u. a. Corsair GLAIVE RGB als neuwertiger Outlet-Artikel für 32,99€ + Versand)

Shrimpy 08. Apr 2017

Wattman ist mit diesem Treiber und einer Hawaii GPU nicht zu gebrauchen, nur Stock...

Gandalf2210 05. Apr 2017

welche Grafikkarten können das denn? meine olle 7950 auch? Die könnten auch ruhig mal was...

Scorcher24 05. Apr 2017

Vor allem braucht man keinen Account. Youtube/Twitch Stream, ShadowPlay Feature...

Anonymer Nutzer 05. Apr 2017

ATW wird auch bei Valve nur als Notlösung gesehen. Async Reprojection funktioniert...


Folgen Sie uns
       


Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on

Das Nokia 6.2 und das Nokia 7.2 sind zwei Android-Smartphones im Mittelklassesegment. Beide sind Teil des Android-One-Programms und dürften entsprechend schnelle Updates erhalten.

Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

    •  /