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Mac Pro (Bild: Apple)

Workstation: Apple rüstet endlich den Mac Pro auf

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Mac Pro (Bild: Apple)

Erstmals seit drei Jahren aktualisiert: Apple hat die stark veralteten Modelle des Mac Pro mit schnelleren Grafikeinheiten ausgestattet, zudem gibt es für den gleichen Preis auch noch flottere Prozessoren. Wirklich neu ist die verbaute Hardware aber nicht - die soll es laut Apple frühestens 2018 geben.

Apple hat den seit Dezember 2013 existierenden Mac Pro - oder genauer gesagt: die beiden verfügbaren Modelle - aktualisiert. Statt den zylinderförmigen Workstations aber zeitgemäße Hardware zu spendieren, erhalten Käufer einfach nur bereits verfügbare schnellere Mac-Pro-Konfigurationen zum gleichen Startpreis. Der liegt weiterhin zwischen 3.000 und 4.000 US-Dollar.

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Das kleinere Modell war ursprünglich mit einem Xeon E5-1620 v2 (Ivy Bridge EP von 2013) mit vier CPU-Kernen und 3,7 GHz mit 12 GByte DDR3-Arbeitsspeicher sowie zwei Grafikeinheiten vom Typ FirePro D300 ausgestattet. Für 3.000 US-Dollar gibt es nun den Xeon E5-1650 v2 mit sechs Kernen bei 3,6 GHz mit 16 GByte RAM und zwei FirePro D500. Der teurere Mac Pro verfügt seit der Aktualisierung über einen Xeon E5-1680 v2 mit acht Kernen und 3 GHz statt dem Xeon E5-1650 v2. Anstelle der beiden FirePro D500 verbaut Apple zwei FirePro D700. Bisher haben die extra gekostet.

Wie gehabt können Käufer den Mac Pro weiter aufrüsten: Der DDR3-Arbeitsspeicher fasst optional bis zu 32 GByte und als schnellsten Prozessor gibt es den Xeon E5-2697 v2 mit zwölf Kernen und 2,7 GHz. Würde Apple aktuelle E5-Modelle verbauen, wären Chips wie der Xeon E5-2699A v4 mit 22 Kernen und 2,4 GHz und dazu 64 GByte DDR4-Speicher möglich. Die schnellsten Grafikeinheiten für den Mac Pro, zwei FirePro D700, basieren auf einem Tahiti-Chip mit 2.048 Shader-Einheiten, was einer Radeon HD 7970 von 2011 entspricht. Schon aktuelle Mittelklassekarten wie Radeon RX 480 sind im Doppel leistungsstärker als ein solches Gespann.

Allerdings plant Apple eine neue Generation des Mac Pro, die vollständig modular sein soll. Das würde es vereinfachen, Karten wie AMDs kommende Radeon RX Vega beziehungsweise deren Profivariante zu verbauen. Die Systeme erscheinen aber nicht mehr in diesem Jahr, sondern frühestens 2018.

Die aktualisierten Mac Pro sollen noch im Laufe der Woche in Apples Online-Shop verfügbar sein. Bisher betrugen die deutschen Preise 3.400 und 4.600 Euro, sie dürften sich allerdings nicht ändern.


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gehtjanx 08. Apr 2017

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Natürlich ist es nicht "für jeden" sinnlos...

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Signator 06. Apr 2017

Er hat aber recht und auch Dell hatte damals reichlich schund, wo es von Fehlern nur so...

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Thaodan 05. Apr 2017

Der EFI ist halt nur ein kleiner Teil und ich weiß es kam öfter vor. Aber durch den...

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ArcherV 05. Apr 2017

Sollte ich? Habe von dem R5 zwei Gehäuse im Einsatz...Leiser als unhörbar geht nicht.

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jjr1cd 05. Apr 2017

... welche Workstations im Jahre 2011 schon üblich waren: https://blogs.msdn.microsoft...

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