"Bewerten Sie den Händler", "Bewerten Sie das Produkt", "Bewerten Sie den Pizza-Lieferanten". Der Onlinehandel überhäuft seine Kunden mit Anfragen, die immer öfter Ärger hervorrufen.
Steve Ballmer will mit einem Konzernumbau den weiteren Niedergang Microsofts stoppen. Doch ein Insider meint, "dass sich alles nur um ein Organigramm dreht und nicht darum, wie man großartige Produkte baut."
Vom iPad der fünften Generation sind bereits genügend Exemplare gefertigt, um den Produktlaunch starten zu können. Doch das iPad Mini könnte erst zum Jahresende verfügbar sein.
Wer Facebook auf Englisch nutzt, kann ab sofort die Suche Graph Search verwenden. Damit wird Facebook für freigegebene persönliche Daten komplett durchsuchbar.
Microsoft Deutschland verteilt Luftballons, um das Ende von Windows XP zu feiern. Das Unternehmen will die hartnäckig langlebige Software schon lange loswerden.
Die Telekom beklagt, dass der Vertrauensverlust durch den NSA-Skandal Prism schlecht fürs Geschäft sei. Unternehmensintern sei die Telekom "natürlich mit sehr viel sichereren Methoden unterwegs" als ein Privatmensch mit seinem E-Mail-Account sein könne.
Ein Techniker von Alcatel-Lucent erklärt, was G.Fast ist und warum die Technologie noch stärker auf Vectoring angewiesen ist. Statt VDSL2, das Frequenzen bis 17 MHz nutzt, sind bei G.Fast Frequenzen bis 212 MHz im Gespräch.
Alcatel-Lucent und Telekom Austria haben zusammen einen Übertragungsrekord mit Kupferkabel aufgestellt. Die eingesetzte Technologie wird G.fast genannt. G.fast wurde mit Vectoring kombiniert.
Das Unternehmen Malibu Media hat Filesharer verfolgen lassen, die sich Pornofilme beschafft haben sollen. Doch die Filme zeigten "lediglich sexuelle Vorgänge in primitiver Weise", was nicht schützenswert sei, so das Landgericht München.
Ein Mobilfunkbetreiber führt Verhandlungen mit Apple, um LTE-Advanced im iPhone 5S anzubieten. Der Konzern will seinen Kunden 150 MBit/s im Downstream bieten. Doch der Mobilfunkstandard bietet bis zu 1 GBit/s.
Laut internen NSA-Dateien wird Frankfurt als Basis in Deutschland aufgeführt. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums konnte nicht sagen, ob der dortige Internetknoten DE-CIX als "kritische Infrastruktur" eingestuft wird. Eine Nachfrage beim Ministerium brachte Klarheit.
Die Bestandsdatenauskunft tritt heute in Kraft. Zugleich wurde Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingelegt, nach dem Telekommunikationsanbieter Daten aus den Verträgen mit ihren Kunden, PINs und PUKs für SIM-Karten sowie gespeicherte Passwörter für E-Mail- oder Cloud-Accounts herausgeben müssen.
In einem Interview hat Joachim Gauck über den Whistleblower Edward Snowden gesprochen. Für "puren Verrat" habe er "kein Verständnis." Der öffentliche Dienst brauche Vertrauenswürdigkeit, sagte Gauck.
Während es in Palo Alto und Tel Aviv sogar kostenloses WLAN in Linienbussen gibt, kritisieren Startups in Berlin-Mitte zu geringe Bandbreiten und schleichenden Netzausbau. Kommt die DSL-Drosselung, werde Deutschland für Startups unattraktiv.
Der angeschlagene Handyhersteller Nokia hat das Geld zusammenbekommen, um Siemens aus dem Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks auszukaufen. Doch die Finanzierung läuft über einen Kredit und ein Teil wird in Raten abgezahlt.
Neue geheime Dateien der NSA zeigen, dass der Geheimdienst in Deutschland systematisch und massenhaft Internet- und Telekommunikationsdaten überwacht. "Wir können die Signale der meisten ausländischen Partner dritter Klasse angreifen - und tun dies auch", heißt es in einer Präsentation.
Neue Dokumente, die Edward Snowden von der NSA mitgebracht hat, zeigen, dass die NSA Computer und Gebäude der EU in Washington angegriffen haben soll. Sie werden als "Angriffsziel" bezeichnet.
Whistleblower haben über eine geheime Sitzung des Bundestags-Innenausschusses gesprochen. Dort äußerte sich BND-Chef Gerhard Schindler über die Praktiken seiner Spione im Ausland.
Wer viele E-Mail-Adressen in einem offenen Verteiler verschickt, riskiert in Bayern ein Bußgeld. Eine Mitarbeiterin eines Handelsunternehmens muss jetzt zahlen, in einem weiteren Fall wird die Firmenleitung haftbar gemacht, so die Datenschutzaufsicht.
Der Bitkom nennt das Lex-Telekom zur Netzneutralität "einen massiven, unnötigen und kontraproduktiven Eingriff in den Wettbewerb". Telekom-Chef René Obermann ist Vizepräsident des IT-Verbandes.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte fordert die deutsche Regierung auf, Verschlüsselung für die Bürger politisch zu fördern. Massenhaftes schnelles Scannen von Inhalten durch die Geheimdienste würde so unmöglich.
Nach langer Verzögerung ist das Anti-Abzocke-Gesetz im Bundestag verabschiedet worden. Doch bei unberechtigten und überzogenen Abmahnungen wegen Urheberrechtsverstößen bringt es weiter keine echte Lösung.
Kunden in Deutschland haben "neuerdings ein mulmiges Gefühl, wenn es darum geht, Daten in die Cloud zu verlagern", sagt Bitkom-Chef Dieter Kempf. Das liege an den jüngsten Überwachungsskandalen.
Der Europäische Gerichtshof stimmt der Abgabe auf Drucker und PC zu. Wegen einer Einschränkung wären aber laut Bitkom Ausdrucke von Werken einer Person, die von jemand anderem ins Internet gestellt werden, nicht betroffen.
"Facebook arbeitet seit langer Zeit im Einklang mit den türkischen Behörden": Das hat der türkische Kommunikationsminister Binali Yildirim erklärt und zugleich Twitter wegen fehlender "positiver Einstellung" gerügt.
Seit den Jugendunruhen in London hat die Metropolitan Police eine Einheit gebildet, die Tweets, Youtube-Videos, Facebook-Profile und Postings auswertet. Bei der Überwachung der sozialen Netzwerke durch Socmint geht es um Aufstandsbekämpfung.
Nach der Bundesnetzagentur hat auch die EU Messergebnisse zur tatsächliche Datenrate im Upload und Download vorgelegt. Gemessen wurden die Internet Provider nur im Festnetz.
Oft nicht öffentlich bekannte Sicherheitslücken lassen die Gesellschaft für Informatik an Virenschutz, Firewalls, Intrusion-Detection- und Prevention-Systemen zweifeln. Sie rät zu absoluter Datensparsamkeit, sonst stünden alle persönlichen Daten den Nachrichtendiensten in Echtzeit zur Verfügung.
Im Ausland halten es die Geheimdienste mit den Daten "wie auf hoher See. Jeder hat das Zugriffsrecht und die Zugriffsmöglichkeit." Das sagt Hans-Georg Wieck, ehemaliger Präsident des Bundesnachrichtendienstes, zum Thema Prism.
Internet Provider sollen die beworbenen Datenraten auch wirklich bieten, oder sie müssen die Werbesprüche anpassen. Angeblich will das Bundeswirtschaftsministerium dies nun über die Bundesnetzagentur durchsetzen. Laut einer Studie erreicht nicht einmal jeder fünfte Nutzer die "Bis zu"-Datenrate.
O3b Networks hat seine ersten vier Satelliten in die Umlaufbahn geschickt. Sie liefern 1,2 GBit/s per Beam. Das O3b-Netzwerk soll Glasfaserbandbreiten über Satellit zu günstigen Preisen bieten.
Die EU legt fest, dass Telekommunikationsbetreiber und Internet Provider innerhalb von 24 Stunden die Regierung über Hacks und den Verlust von Kundendaten informieren müssen. Doch einen direkten Zwang, die Daten zu verschlüsseln, gibt es weiter nicht.
Der Bundesverband IT-Mittelstand warnt wegen Prism vor Software und Hardware aus den USA. Der Grund: Über Jahre haben sich die Geheimdienste fremder Staaten hemmungslos an den Daten deutscher Bürger und Unternehmen bedient.
Die Umbauarbeiten für das Microsoft Center beginnen in Berlin. Dort entstehen ein Showroom für Hardware, ein Raum für exklusive Veranstaltungen mit Politikern und eine Startup-Etage.
Western Digital zahlt 340 Millionen US-Dollar für den angeschlagenen Hersteller Stec, der schon seit zwei Jahrzehnten im Solid-State-Sektor aktiv ist. Der Festplattenhersteller will damit auf die "dramatischen Veränderungen in der Storage-Branche" reagieren.
Amazon hat die Gespräche mit der Gema abgeschlossen und darf den kostenlosen MP3-Dienst Autorip anbieten. "Die Gespräche dauerten etwas", sagte ein Amazon-Sprecher Golem.de.
Der britische GCHQ hört das Kabelsystem TAT-14 ab, über das ein großer Teil der deutschen Überseekommunikation läuft. Die Deutsche Telekom ist einer der Eigner und hat keine Ahnung. Vodafone und British Telecommunications (BT) sollen an der Überwachung beteiligt sein.
Nach der Absage von Samsung haben auch andere Hersteller wie Sony Mobile, Lenovo, ZTE und Huawei sichtbar kein Interesse an Smartphones mit dem vorinstallierten Android-Launcher Facebook Home. Das HTC First war in den USA ein großer Misserfolg.
Die NSA will ihren Admins nur noch nach einem Vieraugenprinzip Zugriff auf sicherheitsrelevante Dateien geben. So will NSA-Chef General Keith B. Alexander weitere Enthüllungen verhindern.
Kabel Deutschland ist mit einem neuen Übernahmeangebot von Vodafone zufrieden und hat mit den Briten eine Grundsatzvereinbarung für den Verkauf geschlossen. Vodafone will jetzt erheblich mehr bezahlen.
Nach der nun veröffentlichten Anklage gegen Edward Snowden drohen dem Analysten bis zu dreimal zehn Jahre Haft in den USA. Die Supermacht will seine Auslieferung aus Hongkong und kann über Interpol ein Reiseverbot erlassen.
Seit 2012 gab es einen Bug im DYI-Tool Facebooks, der es Nutzern erlaubte, an nicht öffentliche Telefonnummern und E-Mail-Adressen ihrer Freunde zu gelangen. Der Betreiber hat sich entschuldigt.
Die neue Enthüllung über das britische Spionageprogramm Tempora, das an transatlantischen Glasfaserkabeln Telefonate, E-Mails, Facebook-Einträge und Website-Besuche abhört, wirkt für die Justizministerin wie eine Hollywood-Vision. Patrick Breyer will wissen, ob die Telekom als Mitbetreiberin internationaler Seekabel darin verwickelt ist.
Die Bundesnetzagentur will mit der Versteigerung der DVB-T- und Altfrequenzen Milliarden Euro einnehmen und schnelleres Internet ermöglichen. Doch die ARD will den terrestrischen Weg über DVB-T erhalten.
Das Testhaus HTV untersucht mit 170 Mitarbeitern Elektronik auf geplante Obsoleszenz. Mit Röntgenuntersuchung, Rasterelektronenmikroskopie und Infrarotspektroskopie werden absichtliche Sollbruchstellen gefunden. Der Technikchef erzählt, wo sie liegen.