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Utah Data Center: Neues, riesiges NSA-Rechenzentrum geht heimlich in Betrieb

Das größte Rechenzentrum der NSA soll kürzlich in aller Stille in Betrieb gegangen sein. Eine große Eröffnungsfeier ist von dem Geheimdienst in diesen Zeiten auch nicht zu erwarten.

Artikel veröffentlicht am , /
Utah Data Center
Utah Data Center (Bild: Jimmy Urquhart/Reuters)

In Bluffdale in Utah baut die NSA ein riesiges Rechenzentrum, das 1,5 bis 2 Milliarden US-Dollar kosten soll. Dort sollen gesammelte Daten gespeichert werden. Wie die Tageszeitung Salt Lake Tribune aus Geheimdienstkreisen berichtet, ist die Anlage bereits in Betrieb.

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Über 200 Menschen, hauptsächlich Techniker, sollen in dem Utah Data Center arbeiten. Das Rechenzentrum, zu dem die Öffentlichkeit keinen Zugang hat, wird von NSA-Polizeikräften bewacht. NSA-Sprecher machten keine genauen Angaben dazu, ob die Anlage bereits vollständig funktionsfähig ist. "Wir nehmen jede Maschine nach der Installation in Betrieb, und die Anlage ist für die Installation vorbereitet", zitiert die Salt Lake Tribune NSA-Sprecherin Vanee Vines.

Die Anlage wird das weltweit größte Rechenzentrum der NSA sein.

Einige Lokalpolitiker aus Utah waren in diesem Jahr nach jahrelangen Bauarbeiten zu einer Tour und Feier in Bluffdale eingeladen. Zu der Veranstaltung sei die Presse nicht zugelassen gewesen, so die Zeitung.

In Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland soll in zwölf Jahren das Hauptquartier der NSA auf die doppelte Größe anwachsen. Auch die anderen US-Standorte des militärischen Geheimdienstes werden vergrößert: Ausweitungen gibt es in Hawaii, wo Edward Snowden gearbeitet hat, bevor er mit geheimen Unterlagen untergetaucht ist, oder in Wiesbaden in Deutschland, wo ein neues Abhörzentrum entstehen soll.

2007 entstand in Fort Gordon bei Augusta im US-Bundesstaat Georgia auf 48 Hektar Land für etwa eine Milliarde US-Dollar ein Standort, in dem 4.000 Mitarbeiter Daten aus dem Mittleren Osten sammeln und analysieren. In San Antonio im Bundesstaat Texas werden Latein- und Südamerikaner überwacht. In Aurora in Colorado versucht die NSA, Informationen über weltweite Waffensysteme zu sammeln. Und in Hawaii wurde 2012 der Wahiawa Annex eröffnet.



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lottikarotti 01. Okt 2013

Zum Glück bestimmt die Wahrnehmung der Öffentlichkeit nicht mein Handeln :-D

maci23 01. Okt 2013

... dich bringen wird das alles nichts. Der nächste Terroranschlag kommt bestimmt wird...

Andre S 01. Okt 2013

...und mussten daraufhin die Schuldengrenze erhöhen? Wieso finanzieren die dann so einen...

SpirituosenVirt... 30. Sep 2013

http://www.wired.com/threatlevel/2012/03/ff_nsadatacenter/

Anonymer Nutzer 30. Sep 2013

Das bestärkt eher die Meinung, dass Überwachung nichts bringt. Man kann sich davor...


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