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Gesellschaft für Informatik: "Wir brauchen eine Standardisierung der Verschlüsselung"

Zertifikate und Verschlüsslung sollten für jeden komfortabel nutzbar sein. Weil der Staat nicht handelt, will die Gesellschaft für Informatik jetzt praktisch aktiv werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf der IFA 2013
Auf der IFA 2013 (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die Gesellschaft für Informatik will sich dafür einsetzten, dass die Beschaffung von Zertifikaten und auch die Ver- und Entschlüsselung von Nachrichten für normale Nutzer weniger kompliziert wird. "Außerdem schaffen die verschiedenen, untereinander nicht verträglichen Verschlüsselungsmethoden Probleme", teilt die Organisation am 2. Oktober 2013 mit. Wegen des NSA-Überwachungsskandals empfehlen die Informatiker, E-Mails grundsätzlich mit einem Zertifikat zu signieren und gegebenenfalls auch zu verschlüsseln.

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Die Gesellschaft für Informatik prüft, selbst eine einfache und komfortable Lösung zur Erlangung eines vertrauenswürdigen Zertifikats anzubieten, etwa durch die Etablierung einer eigenen Zertifizierungsstelle oder in Kooperation mit externen Partnern.

GI-Präsident Oliver Günther: "Der NSA-Skandal hat uns gezeigt, wie verletzlich unsere elektronische Kommunikation tatsächlich ist. Mit diesen Maßnahmen nimmt die GI ihre Verantwortung wahr." Dabei seien nicht in erster Linie die Fachinformatiker angesprochen, die eigentlich wissen sollten, wie Signatur und Verschlüsselung funktionieren, sondern alle E-Mail nutzenden Menschen. "Das ist inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung. Mittelfristig sollte die signierte Mail, die den Absender eindeutig erkennen lässt, zum Regelfall werden. Außerdem muss über eine sichere Standardisierung der Verschlüsselungsmechanismen nachgedacht werden", sagte Günther, dessen Organisation die De-Mail wegen ihrer fehlenden End-To-End-Verschlüsselung wiederholt kritisiert hat.

Von staatlicher Seite besteht offenbar kein Interesse daran, eine Infrastruktur aufzubauen, über die die Menschen komfortabel und vertraulich miteinander kommunizieren können. Der Plan der brasilianischen Regierung, ein staatliches E-Mail-System zu schaffen, das vor dem Zugriff der NSA und anderer ausländischer Geheimdienste sicher ist, ist kein Vorbild für das Bundesinnenministerium. Stattdessen verwies ein Sprecher im September 2013 auf die De-Mail und zusätzliche End-To-End-Verschlüsselung.



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Himmerlarschund... 07. Okt 2013

Die Leute lieben halt Vergleiche zu Themen, die sie kennen :-)

Anonymer Nutzer 04. Okt 2013

Nur mit einem unüberblickbaren aber leicht bedienbaren Zoo an Verschlüsselungen wird das...

tundracomp 02. Okt 2013

Ähnlich aber auf einer anderen OSI Schicht: http://www.i2p2.de/

dschinn1001 02. Okt 2013

... aber SSL wurde doch selbst von der Regierung geschaffen, (...damit sich alles...

anonymemeinung 02. Okt 2013

ist doch eine einfache möglichkeit oder ?!


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