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Aufsichtsrat: Großaktionäre wollen angeblich Bill Gates feuern

Bill Gates verhindere durch seine Macht einen echten Wandel bei Microsoft, befürchten nach einem Bericht drei Aktionäre, die mehr Anteile als Gates besitzen. Ein neuer Chef würde durch ihn eingeschränkt. Deshalb wollen sie ihn aus dem Aufsichtsrat drängen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bill Gates am 24. September 2013 in New York
Bill Gates am 24. September 2013 in New York (Bild: Mehdi Taamallah/AFP/Getty Images/AFP/Getty Images)

Drei der zwanzig größten Aktionäre wollen Aufsichtsratschef Bill Gates loswerden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise. Gates ist mit 4,8 Prozent weiterhin der größte Einzelaktionär Microsofts und hat offenbar ein Veto bei der Auswahl des neuen Vorstandschefs.

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Gates gründete 1975 zusammen mit Paul Allen das Unternehmen. Am 27. Juni 2008 schied er aus dem Tagesgeschäft aus. Er erklärte vor wenigen Tagen zu Gerüchten, nach denen er wieder Chef von Microsoft werden könnte: "Nein, ich habe Microsoft für eine bestimmte Zeit geführt. Und jetzt bin ich der Aufsichtsratsvorsitzende und helfe auf Teilzeitbasis aus." Das sei seine bestehende Verbindung zum Konzern. Seine Vollzeitstelle habe er bei der Bill & Melinda Gates Foundation.

Die drei Großaktionäre befürchten, dass Gates' Rolle als Aufsichtsrat und seine Schlüsselposition bei der Suche nach einem neuen Konzernchef eine echte Erneuerung des Unternehmens blockieren würde. Auch habe ein künftiger Vorstandschef keine Chance, neue Strategien umzusetzen, weil Gates seine Macht einschränken werde. Gates' starke Position stehe in keinem Verhältnis mehr zu seinen abnehmenden Anteilen an dem Softwarekonzern. Er besaß bis zum Börsengang 49 Prozent an Microsoft und verkauft jährlich nach einem festgelegten Plan 80 Millionen Microsoft-Aktien. Danach würde Gates im Jahr 2018 keine Anteile an Microsoft mehr besitzen.

Microsoft hat den Bericht nicht kommentiert.

Die drei Investoren halten zusammen über 5 Prozent der Anteile an dem Konzern. Die Namen der oppositionellen Aktionäre wurden nicht bekanntgegeben.



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Neuro-Chef 13. Okt 2013

Eben, selbst mit Mehrheit ist das schon ätzend, von daher einfach sein lassen.

irata 03. Okt 2013

Im Ansehen, der Coolness oder was? Von der finanziellen Seite sehe ich jedenfalls nur...

irata 03. Okt 2013

Ich würde ja behaupten, dass ein Fragezeichen ein ziemlich eindeutiger Hinweis auf eine...

irata 03. Okt 2013

Das schöne ist, dass der Spruch ja völlig korrekt ist (eine sog. Binsenweisheit), da die...

baltasaronmeth 02. Okt 2013

Also ich hab Linux+x86+selber handanlegen (dafür ab und an noch Flash).


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