Abo
  • Services:

Smartphone: SAP und Google wollen Blackberry kaufen

Blackberry könnte von dem deutschen Softwarekonzern SAP gekauft werden, der damit integrierte Hardware und Software für Geschäftskunden anbieten könnte. Und es gibt weitere Interessenten.

Artikel veröffentlicht am ,
Blackberry Playbook
Blackberry Playbook (Bild: RIM (Research In Motion))

Blackberry verhandelt mit Cisco Systems, Google und SAP über den Verkauf seines Smartphone-Geschäfts oder des ganzen Unternehmens. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise. Die Alternative zu dem Verkauf wäre, dass der größte Aktionär Fairfax Financial Holdings das kanadische Unternehmen für 4,7 Milliarden US-Dollar von der Börse nimmt. Hierzu hatte Blackberry schon eine vorläufige Vereinbarung geschlossen.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Blackberry steht wegen massiven Nachfragerückgangs zum Verkauf, zu den weiteren Übernameinteressenten sollen laut den Informationen von Reuters der Prozessorhersteller Intel, LG Electronics und Samsung gehören. Ob schon ein Gebot abgegeben wurde, ist nicht bekannt.

Blackberry hatte Ende September 2013 nach vorläufigen Angaben einen Verlust von 950 Millionen US-Dollar bis 995 Millionen US-Dollar angekündigt. Der Umsatz betrug 1,6 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen kündigte an, rund 4.500 Mitarbeiter zu entlassen. Im Jahr 2012 hatte der Hersteller bereits 5.000 Stellen abgebaut, kleine Stellenkürzungen folgten im Sommer 2013. Blackberry erklärte, dass 3,7 Millionen Smartphones verkauft wurden.

Das Unternehmen verfügt über Barreserven in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar und hat keine Schulden. Das abgesicherte Blackberry-Messaging-System soll einen Wert von 3 Milliarden US-Dollar bis 4,5 Milliarden US-Dollar haben, die Patente werden auf 2 Milliarden US-Dollar bis 3 Milliarden US-Dollar geschätzt, jedoch mit stark fallender Tendenz.

Nach einer möglichen Übernahme durch Fairfax Financial wird an der Umstrukturierung des Unternehmens festgehalten. Blackberry will künftig weniger in den Massenmarkt gehen und sich wieder verstärkt auf Geschäftskunden und professionelle Anwender konzentrieren. Künftig werden nur noch insgesamt vier aktuelle Modellvarianten angeboten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 4,99€
  3. (-78%) 8,99€
  4. 9,95€

chrisrohde 08. Okt 2013

Bei SAP muss ich an Leo Apotheker denken und an das was er HP und WebOS angetan hat.


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Sub im Test

Mit dem Echo Sub lassen sich Echo-Lautsprecher mit Tiefbass nachrüsten. Die Echo-Lautsprecher sind allerdings im Mittenbereich vergleichsweise schwach, so dass das Klangbild entsprechend leidet. Sobald zwei Echo-Lautsprecher miteinander verbunden sind, gibt es enorm viele Probleme: Die Echo-Geräte reagieren langsamer, es gibt Zeitverzögerungen der einzelnen Lautsprecher und das Spulen in Musik ist nicht mehr möglich. Wie dokumentieren die Probleme im Video.

Amazons Echo Sub im Test Video aufrufen
IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


      •  /