Nach nur zwei Jahren verlässt die International Supercomputing Conference schon wieder den Messestandort Leipzig, der durch die Games Convention Bedeutung in der IT-Branche erlangte. Die 30. Ausgabe wird in Frankfurt am Main veranstaltet.
Weil die Marsatmosphäre sehr viel dünner ist als die Erdatmosphäre, bremsen Fallschirme dort weniger als auf der Erde. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat deshalb ein neuartiges System zum Bremsen auf dem Mars entwickelt und getestet.
Toyota hat in Japan ein Brennstoffzellenauto vorgestellt, das in Serie produziert und in den normalen Handel kommen wird. Es fährt weiter als Elektroautos mit Akkus und tankt schneller auf.
Der koreanische Autohersteller Hyundai will in sein neues Luxusmodell Genesis ein Feature integrieren, das Blitzfallen erkennt, den Fahrer davor warnt und notfalls das Auto auf die erlaubte Geschwindigkeit abbremst.
Auf einer Veranstaltung in Berlin hat Parrot den Verkaufsstart für seine neuen Minidrohnen bekanntgegeben und die Preise genannt. Dabei konnte Golem.de sie ein wenig ausprobieren.
Karlsruher Wissenschaftler haben eine Tarnkappe entwickelt, die Gegenstände vor dem Tastsinn verbirgt. Möglich ist das durch einen bestimmten Aufbau des Materials.
Die US-Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat klargestellt, dass sie die Auslieferung von Waren über Drohnen als illegal ansehe. Amazon und andere Unternehmen forschen derweil an dieser Technik.
Die wissenschaftliche Sensation war möglicherweise ein Irrtum: Forscher räumen ein, dass kosmischer Staub und nicht der Urknall Ursache für das von ihnen gefundene Muster in der kosmischen Hintergrundstrahlung gewesen sein könnte. Daten eines europäischen Weltraumteleskops sollen Klärung bringen.
Busse sind out, ein Netzwerk im Inneren eines Dies ist in: Das meint das MIT, das einen Prozessor mit neuartiger Vernetzung entwickelt hat. Das Konzept erinnert frappierend an ein früheres experimentelles Design von Intel. Die Schaltung des MIT-Chips soll demnächst als Open Source veröffentlicht werden.
Eine dauernde Überwachung des Knochenabbaus soll ein Röntgengerät ermöglichen, das im August auf die ISS gebracht wird. Damit soll die Besatzung der Station regelmäßig Mäuse untersuchen. Außerdem bringt die Raumfähre Dragon einen 3D-Drucker in die Umlaufbahn.
Der Umrüstsatz Cruise RP-1 eines Startups aus den USA soll den Audi A4 und S4 zu einem teilautonom fahrenden Auto machen. Der Bausatz kostet 10.000 US-Dollar und die Installation dauert nur wenige Stunden. Doch der Fahrer muss einiges beachten, wenn er damit auf die Straße will.
Das 2012 am Teilchenbeschleuniger LHC entdeckte Elementarteilchen zerfällt nicht nur in Bosonen, sondern mutmaßlich auch in Fermionen. Damit verhält sich das neue Teilchen so, wie das Standardmodell es für das Higgs-Boson vorhersagt.
Noch immer hat China den Schnellsten, und unter den zehn fixesten Rechnern der Welt gibt es nur einen Neuzugang. Dennoch zeigt die neue Top500-Liste der Supercomputer einige inzwischen etablierte Trends auf, denn Beschleunigerkarten von AMD, Intel und Nvidia setzen sich durch.
Hacker haben begonnen, die Spionagewerkzeuge der NSA nachzubauen. Durch die Analysen wollen sie sich besser dagegen schützen können. Die Nachbauten werden auf der Webseite NSAPlayset gesammelt.
Google hat kürzlich Skybox Imaging übernommen. Was kann dieses US-Unternehmen und was mag Google bewogen haben, den Anbieter von Satellitenbildern zu kaufen - zumal Googles Hauptlieferant Digitalglobe bald noch deutlich höher aufgelöste Bilder anbieten wird?
Eine Art Eiffelturm im Mikromaßstab haben US-Forscher entwickelt: Sie bringen Kunststoff, Keramik oder Metall in eine Gitterstruktur und erhalten so ein leichtes und dennoch festes Material.
Harley-Davidson hat ein Motorrad vorgestellt, das mit einem großen Akku und einem leistungsfähigen Elektromotor in unter 4 Sekunden 100 km/h erreicht. Doch das typische, dumpfe Motorgeräusch fehlt. Überzeugt das die Kunden?
Nicht mehr Elektronen, sondern Photonen haben Wissenschaftler für eine neue Schaltung verwendet. Damit haben sie einen Sensor für Temperatur und eine eindeutige Kennzeichnung des Geräts in einen Touchscreen eingebaut. Unterstützt wurden sie von Corning, dem Hersteller von Gorilla Glass.
Wer im kommenden Monat durch Kanada reist, könnte am Straßenrand einen kleinen Roboter treffen, der seinen Daumen in die Landschaft hält. Im Netz wird der Hitchbot von seinen Erlebnissen berichten.
Ein Top, das unsichtbar wird, je mehr Daten über eine Person gesammelt werden: Mit der Kunstaktion X.pose will Xuedi Chen auf den Verlust der Privatsphäre aufmerksam machen.
Statt mit Kabeln oder per Funk können Daten auch mit Lichtimpulsen auf kurzen Strecken übertragen werden. Ein Fraunhofer-Institut hat nun Hardware für die Übertragung mit 10 GBit/s entwickelt. Die Technik ist stromsparender als WLAN und Bluetooth und könnte auch in mobilen Geräten genutzt werden.
Aus 20 Laserdioden baut Osram ein Modul, das vergleichsweise hohe Lichtstärken mit Laserprojektion ermöglichen soll. 2.000 Ansi-Lumen soll das Modul erreichen, mehrere lassen sich kombinieren. Hoffnung auf besonders kompakte und leise Projektoren für zuhause darf man sich dennoch nicht machen.
Gibt es Leben anderswo als auf der Erde? Diese Frage beschäftigt Weltraumforscher seit Jahrzehnten. US-Astronomen wollen nach einem neuen Anhaltspunkt Ausschau halten: nach Luftverschmutzung.
Es klingt wie Science-Fiction, aber dem MIT ist es gelungen, die Atmung und die Bewegung von Menschen mit Hilfe eines extrem schwachen Signals durch Wände hindurch zu erkennen. Das könnte Rettungsdiensten, aber auch besorgten Eltern eine große Hilfe sein.
Während noch dieses Jahr Vectoring mit 100 MBit/s im Kupferkabel angeboten werden soll, arbeitet Huawei schon am nächsten Schritt. Super Vectoring soll 200 MBit/s bis 400 MBit/s bieten.
Die Federal Aviation Administration (FAA) hat erstmals einem Privatunternehmen gestattet, Drohnenflüge über US-Territorium durchzuführen. BP will mit eigentlich militärischen Drohnen die Ölförderung in Alaska aus der Luft überwachen.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur will in Kürze eine Richtlinie für mehr Transparenz bei medizinischen Studiendaten verabschieden. Doch was gut klingt, hat einige Haken. Das Betrachten der Daten soll nur am Bildschirm ermöglicht werden, Herunterladen und Speichern sind nicht erlaubt.
Forscher haben ein neues Material entwickelt, das, auf ein Polymer aufgetragen, flexibel und gleichzeitig äußerst robust ist. Damit eignet es sich gut für die Verwendung bei mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets.
Dragon V2 von SpaceX ist das erste privat entwickelte Raumfahrzeug, das für die US-Raumfahrtbehörde Nasa Astronauten zur ISS transportieren soll. Was machen die Konkurrenten?
Update Für HP ist die Verwendung von SAS-Festplatten mit 15.000 U/min keine günstigere Alternative für SSDs. Die Festplatten sollen dank der geringeren Leistungsfähigkeit nicht mehr mit der "nutzbaren", aber nicht realen Speicherkapazität der eigenen SSD-Lösung mithalten können.
Der Chatbot Eugene Goostman soll den Turing-Test bestanden haben. Kritiker bezweifeln diese Aussage. Solche Tests scheitern jedoch immer an ihren Kriterien.
Der Creopop ist ein weiterer Freihand-3D-Drucker, der allerdings keine verkappte Heißklebepistole ist, sondern wie beim Zahnarzt weichen Kunststoff mit UV-Licht aushärtet. Die Kunststoffe sollen zum Beispiel Strom leiten können, was interessante Anwendungen ermöglicht.
Die Supercharger-Stromtankstellen von Tesla funktionieren derzeit nur mit den Fahrzeugen des Herstellers. Das könnte sich in Zukunft ändern, doch Elon Musk will eines nicht ändern: Der Strom soll für die Autobesitzer kostenlos sein.
Eugene Goostman hat Mitglieder einer Jury davon überzeugt, er sei ein Mensch. Er ist aber ein Computer. Er soll der erste sein, der den Turing-Test bestanden hat.
Die Nasa hat im Rahmen ihres OPALS-Projektes ein knapp 30 Sekunden langes Video per Laser von der ISS auf die Erde übertragen. OPALS ermöglicht deutlich höhere Datenraten und schnellere Übertragungszeiten als bisherige Technologien.
Der Blick in die Zukunft zeigt, dass die Computersteuerung durch Gehirnströme populär werden wird. Doch wie sollen Gedanken vor Unbefugten geschützt werden?
Polariton-Laser nehmen sehr viel weniger Energie auf als konventionelle, benötigen aber Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt. US-Forscher haben einen Polariton-Laser entwickelt, der bei Zimmertemperatur funktioniert.
Phinergy und Alcoa wollen der Reichweitenangst bei Elektroautos ein Ende bereiten: Eine Aluminium-Luft-Batterie soll ein Elektroauto 1.000 Kilometer und weiter fahren lassen.
Auf der Light + Building hat LG für seine neue OLED-Tischleuchte noch einen Preis im niedrigen dreistelligen Euro-Bereich versprochen. Das kann der südkoreanische Mischkonzern nicht einhalten. Außerdem soll eine LED-Deckenleuchte erscheinen, die eine dynamische Farbtemperaturanpassung erlaubt.
Mit einem haptischen Interface sollen angehende Mediziner die Diagnose durch Abtasten lernen, zum Beispiel bei Brustkrebs. Das Besondere: Es kann verschiedene Gewebe simulieren.
Das US-Unternehmen Ostendo will ab 2015 einen Chip für Smartphones herstellen, mit dem fein aufgelöste Hologramme projiziert werden können. Vorher soll bereits ein 2D-Chip erscheinen, der nicht mehr Platz als ein herkömmliches Kameramodul einnimmt.
Hier kommt der fehlende dritte Arm: Forscher vom MIT haben zwei Systeme entwickelt, die der Mensch an seinem Körper trägt. Sie unterstützen ihn als Extragliedmaßen bei verschiedenen Tätigkeiten.
Raptor ist ein Laufroboter, der nach dem Vorbild eines Velociraptors konstruiert ist. Er läuft sicher und sehr schnell. Der Sauroboter ist sogar schneller als der Gepardenroboter, der bislang als schnellster Laufroboter galt.
Die Halbleitersparte von Samsung will Module und Packages für Retrofit-Lampen anbieten, die nahe an die Darstellungsqualität der Sonne kommen. Für zukünftige LED-Lampen wird Samsung Semiconductor einen Farbwiedergabeindex von mindestens 90 anbieten können.
Das private Isee-3 Reboot Project hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über die eigentlich schon ausgediente Raumsonde Isee-3 übernommen. Diese soll reaktiviert und als öffentliche Forschungsplattform genutzt werden.
2016 soll sie einsatzbereit sein: SpaceX hat die Raumfähre Dragon V2 für bemannte Flüge zur ISS vorgestellt. Sie soll von Triebwerken gebremst absteigen und landen. Dadurch sei sie schneller wieder einsatzbereit, sagte SpaceX-Chef Elon Musk. Außerdem soll die Raumfahrt so deutlich günstiger werden.
Das Visiobike ist ein Elektrofahrrad, bei dem ein Smartphone als Bordcomputer dient: Es ist Kamera- und Tretunterstützungssteuerung, GPS-Tracker, Navigator und Schloss in einem. Wir haben es noch vor der Indiegogo-Kampagne ausprobiert.
Lange als Statuslämpchen unterfordert, hat die LED-Lampe begonnen, den Markt zu verändern. Konkurrenz in der Branche durch Startups und neue Konzepte, die Limitierungen der Energiesparlampe zu überwinden, bringen die Chance auf nie dagewesenes Licht.
Der Internetkonzern Google hat am Dienstag erstmals ein komplett eigenes Design für ein selbstfahrendes Auto vorgestellt. Schon in diesem Sommer soll das Modell auf den Straßen getestet werden.