Microsoft gegen Apple: Windows-Kacheln auf dem Armaturenbrett

Windows ist schon lange in Autos vertreten, aber nicht sichtbar. Das will Microsoft nun ändern und mehr Präsenz im Infotainmentsystem auf dem Armaturenbrett zeigen, teilte das Unternehmen auf der Build 2014 Developer Conference mit.

Artikel veröffentlicht am ,
Windows Connected Car
Windows Connected Car (Bild: Microsoft)

Kacheln von Windows-Smartphones könnten sich auch bald auf dem großen Bildschirm von Autos zeigen, wenn Microsoft es schafft, sein auf der Build 2014 vorgestelltes "Windows in the Car"-Konzept durchzusetzen. Dabei sollen Smartphone-Inhalte gespiegelt und angepasst werden, damit der Fahrer die Musik, die Navigation und viele Fahrzeugfunktionen steuern kann. Apple hatte mit Carplay bereits im März 2014 ein solches System vorgestellt.

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Microsoft will nicht ins Auto - Microsoft ist bereits seit 2006 dort, aber die wenigsten Autofahrer wissen das oder können das sehen. Fiat, Ford und Nissan setzen schon auf das neue Windows Embedded Automotive und auch andere Hersteller wie BMW und Kia verwenden das ehemals als Windows Automotive oder Windows Auto bekannte System der CE-Produktfamilie.

  • Microsoft-Konzept "Windows in the car" (Bild: Microsoft)
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  • Microsoft-Konzept "Windows in the car" (Bild: Microsoft)
Microsoft-Konzept "Windows in the car" (Bild: Microsoft)

Apple hatte mit Carplay auf dem Genfer Automobilsalon bereits vorgeführt, wie die Integration von Smartphones ins Auto möglich ist, ohne dass Look & Feel von iOS verloren gehen. Dem will Microsoft nun nacheifern und Informationen von Smartphones mit Windows Phone auf dem Autodisplay darstellen. Dazu muss die Optik angepasst werden, damit der Fahrer nicht abgelenkt wird.

Neben den typischen Entertainmentfunktionen wie Musik abspielen sollen auch Telefongespräche angenommen, SMS vorgelesen und die Navigationsfunktion benutzt werden. Auch sämtliche Apps können auf dem Display angezeigt werden, allerdings in angepasster Form. App-Entwickler sollen die Möglichkeit erhalten, abhängig vom Zustand des Fahrzeugs die Komplexität zu ändern. Fährt das Auto, kann zum Beispiel das Interface vereinfacht werden.

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Der Benutzer kann auf dem Startbildschirm die Kacheln seiner Apps festlegen, die er häufig benötigt, um sie schnell wiederzufinden. Auch Benachrichtigungen lassen sich im Display einblenden, um den Fahrer zum Beispiel vor Schulen auf seinem Weg zu warnen oder die maximal erlaubte Geschwindigkeit einzublenden.

Nach Medienberichten nutzt Microsoft Mirrorlink zur Kommunikation zwischen Smartphone und Auto. Der Industriestandard Mirrorlink wurde vom Car Connectivity Consortium entwickelt und soll es ermöglichen, mobile Endgeräte an die Fahrzeugelektronik anzubinden. Scroll- und Wischgesten auf dem großen Bildschirm werden damit auf das Smartphone übertragen. Die Steuerung der Musikwiedergabe erfolgt über den großen Bildschirm beziehungsweise über das Lenkrad.

Toyota zeigte bereits Ende 2011, wie das im Auto funktioniert. Apple unterstützt Mirrorlink nicht, dafür aber zahlreiche Autohersteller wie VW, Citroen, Toyota, Honda, Hyundai und Anbieter von Autoradios wie Alpine, Panasonic und Sony. Auf Smartphones ist die Unterstützung derzeit noch recht überschaubar. So bieten Nokias Symbian-Belle-Geräte und das Sony Xperia Z Mirrorlink an.

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TheBigLou13 07. Apr 2014

Ich bin ein Win8-Hater da ich das inkonsistente Windows-Mobile und Win7 Mischmasch...

megaseppl 07. Apr 2014

Jepp. Sehe ich ähnlich. Abgestürzt aus Softwaregründen sind mit weder meine Windows...

Himmerlarschund... 07. Apr 2014

Das ist vermutlich ein Schüler, der sich meldet. Sagt zumindest meine Phantasie :-)

Kasabian 07. Apr 2014

"System muss neugestartet werden"... Herr Müller, wo bleiben sie denn? Der Kunde wartet...



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