Abo
  • IT-Karriere:

Prime Air: Amazons Lieferdrohnen rücken näher

Amazon-Chef Jeff Bezos hat seinen Aktionären mitgeteilt, dass bereits mehrere Generationen der Drohnen gebaut und getestet wurden, mit denen Lieferungen zugestellt werden könnten. Die Designphase habe mittlerweile die achte Generation erreicht. Erhalten wir unsere Pakete bald aus der Luft?

Artikel veröffentlicht am ,
Prime Air
Prime Air (Bild: Amazon)

Amazon versucht, seine kleinen Lieferdrohnen zu perfektionieren, um mit ihnen kleine Pakete direkt vor der Tür des Kunden ablegen zu können. Das soll im besten Fall 30 Minuten nach der Bestellung funktionieren und würde den Einzelhandel massiv unter Druck setzen.

Stellenmarkt
  1. enowa AG, Raum Düsseldorf, Raum München
  2. BWI GmbH, Bonn

CEO Jeff Bezos schreibt in einem Aktionärsbrief (PDF), dass Amazon bereits mehrere Generationen der Drohne getestet habe und an weiteren Generationen arbeite. "Das Prime Air Team hat bereits die 5. und 6. Generation unserer Flugdrohnen getestet und wir sind in der Designphase für Generation 7 und 8", so Bezos in dem Brief.

Amazon kündigte erstmals Anfang Dezember 2013 an, dass man eine Auslieferung per Drohnen testet. Mit Amazon Prime Air sollen Lieferungen deutlich schneller zugestellt werden können als mit traditionellen Logistikunternehmen. Amazon zeigte damals einen Oktokopter mit acht Propellern. Amazon will bis zu 2,3 Kilogramm schwere Pakete bis zu 16 Kilometer weit transportieren, was einen erheblichen Aufwand hinsichtlich Akkuleistung und Motoreffizenz darstellt, zumal die Drohne auch wieder zurück zum Ausgangsort fliegen muss. Frühestens 2015 könnten die Drohnen in den USA zum Einsatz kommen, sagte Amazon damals.

"Eines Tages werden Prime-Air-Luftfahrzeuge genauso normal sein wie es heute Lieferwagen auf der Straße sind", schreibt Amazon in den Prime Air FAQ. "Sicherheit wird unsere höchste Priorität sein und die Drohnen werden mit mehrfachen Redundanzen und nach dem Standard der zivilen Luftfahrt gebaut werden", heißt es dort.

Demgegenüber stehen allerdings die Luftverkehrsvorschriften, die einen solchen Einsatz nach einem Bericht von Cnet derzeit unmöglich machen dürften. In Deutschland muss Sichtkontakt zwischen dem Piloten am Boden und der Drohne bestehen.

Zudem ist vollkommen unklar, wie sich die kleinen Flugkörper mit dem restlichen Luftverkehr über der Stadt vertragen sollen. Wenn allerdings doch irgendwann für diese Probleme eine Lösung gefunden wird, muss immer noch ein winziges Detail bei der Auslieferung geklärt werden: Wie wird sichergestellt, dass der Empfänger das Paket erhält und nicht der Erste, den die Drohne antrifft?

Das Thema Drohnenzustellung interessiert auch die Deutsche Post. DHL testete im Dezember 2013 die Auslieferung von Gütern mit einer Drohne: Ein knallgelber Quadrocopter transportierte eine Sendung mit Medikamenten über den Rhein in die Zentrale der Post.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. For Honor für 11,50€, Anno 1404 Königsedition für 3,74€, Anno 2070 Königsedition...
  2. (aktuell u. a. Cryorig Gehäuselüfter ab 7,49€, Sandisk Ultra 400-GB-microSDXC für 59,90€)
  3. (u. a. Total war - Three Kingdoms für 35,99€, Command & Conquer - The Ultimate Collection für 4...

gollumm 13. Apr 2014

Es ist wie bei allem - man kann übertreiben. Der Kapitalismus an sich ist ja nicht...

mysimon 12. Apr 2014

Hier in Berlin ist der ÖPNV schon so gut (sbahn ausgenommen), dass diese Drohnenlieferung...

Jocularous 12. Apr 2014

und die DHL-Fahrer können Urlaub machen

IT-Prophet 12. Apr 2014

Also die dronen werden wohl über GSM/UMTS sim karte gesteuert. Abfangen wird da schwehr...

sjon 11. Apr 2014

Also ich weiß nicht, mir fallen da auf Anhieb doch noch so einige offene Fragen ein. Was...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (7390) - Hands on

Das XPS 13 Convertible (7390) ist Dells neues 360-Grad-Gerät: Es nutzt Ice-Lake-Chips für doppelte Geschwindigkeit, hat ein höher auflösendes Display, eine nach oben versetzte Kamera und eine magnetisch arbeitende Tastatur.

Dell XPS 13 (7390) - Hands on Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

    •  /