Abo
  • Services:
Anzeige
Pflastersensor (Symbolbild): Systeme, die kontinuierlich und kontrolliert Medikamente abgeben
Pflastersensor (Symbolbild): Systeme, die kontinuierlich und kontrolliert Medikamente abgeben (Bild: John Rogers/UIUC)

Wearables: Intelligentes Pflaster verteilt Arzneimittel

Pflastersensor (Symbolbild): Systeme, die kontinuierlich und kontrolliert Medikamente abgeben
Pflastersensor (Symbolbild): Systeme, die kontinuierlich und kontrolliert Medikamente abgeben (Bild: John Rogers/UIUC)

Südkoreanische Forscher haben ein Pflaster entwickelt, das Vitaldaten des Trägers überwacht und Medikamente bei Bedarf freisetzt. Ein solches Pflaster soll in wenigen Jahren serienreif sein.

Habe ich heute meine Medizin schon genommen? Diese Frage, die sich mancher Patient stellt, könnte in wenigen Jahren überflüssig sein: Südkoreanische Wissenschaftler haben ein Pflaster entwickelt, das die Arzneieinnahme regeln soll.

Das Pflaster ist etwa 5 cm lang und besteht aus einem elastischen Polymer. Darauf seien Sensoren, Speicher sowie Aktoren, die Medikamente freisetzen, angebracht, schreiben die Forscher um Dae-Hyeong Kim von der Universität der südkoreanischen Hauptstadt Seoul in der Fachzeitschrift Nature Nanotechnology. Kim schätzt, dass solche Pflaster in etwa fünf Jahren serienreif sind.

Anzeige

Erfassung von Vitaldaten

Die Sensoren überwachen bestimmte Vitaldaten des Trägers, etwa die Muskelaktivität. Anhand dieser Daten soll das Pflaster dann Medikamente freisetzen oder die Gabe der Arznei stoppen. Das Pflaster könnte beispielsweise in der Behandlung von Patienten mit der Parkinson-Krankheit eingesetzt werden: Sobald das Zittern einsetzt, erkennt das Pflaster den Tremor und setzt eine Dosis eines Medikaments frei.

Es gebe ein großes Interesse an Systemen, die eine kontinuierliche und kontrollierte Abgabe von Medikamenten ermöglichten, sagte Kim dem US-Nachrichtenangebot The Verge. Allerdings fehle dem Pflaster noch ein Funkchip, über den es sich mit dem Internet verbinden könne. Das soll es dem Arzt ermöglichen, aus der Ferne den Gesundheitszustand seines Patienten zu überwachen oder ihm sein Medikament zu verabreichen.

Kim hat bereits mit dem US-Wissenschaftler John Rogers von der Universität des US-Bundesstaates Illinois in Urbana-Champaign zusammen Sensoren entwickelt, die auf die Haut aufgesetzt oder darunter implantiert werden.


eye home zur Startseite
thepjerre 01. Apr 2014

Da gab es doch einige Spiele, in denen solche Arten Pflaster benutzt wurden, um das...

blobhopp 01. Apr 2014

gehen wir mal von einem Allergiker aus der sich Adrenalin spritzen sollte haust du dir...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. censhare AG, München
  2. Robert Bosch GmbH, Ludwigsburg
  3. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 99,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 109,99€/119,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 14,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Biometrische Erkennung

    Delta lässt Passagiere mit Fingerabdruck boarden

  2. Niantic

    Keine Monster bei Pokémon-Go-Fest

  3. Essential Phone

    Rubins Smartphone soll "in den kommenden Wochen" erscheinen

  4. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  5. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  6. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  7. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  8. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  9. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  10. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Continental will beim Kartendienst Here einsteigen
  2. Verbrenner Porsche denkt über Dieselausstieg nach
  3. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  2. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

  1. Re: Wir sind da zum Glück seit gestern raus!

    DY | 14:30

  2. Re: Grund für 400MBit-Neuverträge

    DY | 14:28

  3. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Berner Rösti | 14:28

  4. Klar mit den Rabattangeboten ist man bei Check24...

    DY | 14:27

  5. Re: Eintritt

    Eheran | 14:27


  1. 14:30

  2. 13:39

  3. 13:16

  4. 12:43

  5. 11:54

  6. 09:02

  7. 16:55

  8. 16:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel