Abo
  • Services:
Anzeige
Das Tesla Model S wird auch in Deutschland verkauft.
Das Tesla Model S wird auch in Deutschland verkauft. (Bild: Tesla)

Industrie-Ethernet-Anschluss: Bastler findet Zugang zum Netzwerk im Tesla Model S

Das Tesla Model S wird auch in Deutschland verkauft.
Das Tesla Model S wird auch in Deutschland verkauft. (Bild: Tesla)

Der Tesla Model S ist mit einem industriellen LAN-Anschluss ausgerüstet, den ein Bastler an seinen Rechner angeschlossen hat. Auf dem 100-MBit-Netzwerk laufen Standardprotokolle. Tesla hat den Zugriffsversuch allerdings bemerkt und den versuchsfreudigen Autobesitzer kontaktiert.

Ein Teilnehmer des Tesla Motor Clubs hat in seinem Tesla S einen Ethernet-Port entdeckt und ihn mit einem selbst gebauten Adapter an seinen Rechner angeschlossen. Damit wollte er die Netzwerkkommunikation untersuchen, die über das 100-MBit-Netzwerk des Fahrzeugs stattfindet. Es handelt sich bei dem runden Anschluss allerdings um nichts Geheimnisvolles, sondern um einen M12 Industrial Ethernet Connector. Adapter zu den allgemein bekannten RJ-Steckverbindungen sind problemlos für wenige Euros erhältlich.

Anzeige

Im Netzwerk befinden sich drei Geräte mit unterschiedlichen IP-Adressen. Dazu gehören der große 17-Zoll-Bildschirm, das kleinere Armaturenbrettdisplay für den Fahrer und ein unbekanntes Gerät. Neben SSH laufen Telnet, HTTP und einige andere Netzwerkprotokolle wie das X-Window-System auf dem Tesla Model S. Das Betriebssystem gibt sich als Ubuntu mit einem ext3-Dateisystem aus.

Dass auf dem Bildschirm in der Mitte des Autos ein Webbrowser läuft, ist allerdings kein Geheimnis und im Fahrzeug befindet sich auch ein Webserver. Bei der Musikwiedergabe liefert der zum Beispiel das Song-Cover aus, das auf dem Display angezeigt wird.

Auf der Website Dragtimes wurde auch ein Foto der Mittelkonsole gezeigt, auf der anscheinend ein Firefox-Browser läuft. Der Firefox läuft aber vermutlich nicht auf der Tesla-Hardware, sondern wird vom Notebook aus per X-Windows-System nur auf das Display gespiegelt.

Tesla meldet sich

Der Forumsteilnehmer bekam nach eigenen Angaben von Tesla einen Anruf, weil der Zugriff erkannt wurde. Mit dem Hinweis, dass er seine Garantie verlieren und sich am Rande der Industriespionage befinden könnte, sei das Telefonat beendet worden. Wie Tesla den Zugriffsversuch erkannt haben soll, ist nicht bekannt.


eye home zur Startseite
nykiel.marek 10. Apr 2014

Was daran so geil seien soll, werde ich wohl nie begreifen :) LG, MN

Sharkuu 10. Apr 2014

sehe ich ähnlich. im zweifelsfall müssten sie den eingang eh sichern und das system mit...

euro2006 09. Apr 2014

In dem gelinkten Text findet sich folgendes: Some tech savvy Model S owners have located...

glmd 09. Apr 2014

Und wenn die dafür zuständigen Organisationen das Flugzeug nicht finden: einfach mal...

Atalanttore 08. Apr 2014

Das Verhalten von Tesla gegenüber interessierten Kunden ist unter aller Kanone.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Wolfgang Westarp GmbH, Beckum
  2. GIGATRONIK Stuttgart GmbH, Stuttgart
  3. Bite AG, Filderstadt
  4. Power Service GmbH, Köln


Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,99€ (nur für Prime-Mitglieder)
  2. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Xbox 360 Controller für Windows USB 19,99€, Samsung...
  3. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. MSI WS60-6QJE316H11 Workstation mit 15.6"-UHD-Display, E3...

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Stewart International Airport

    New Yorker Flughafen wohl ein Jahr schutzlos am Netz

  2. Blackberry Key One

    Android-Smartphone mit Hardware-Tastatur kostet viel

  3. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  4. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  5. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

  6. Autonomes Fahren

    Der Truck lernt beim Fahren

  7. Selektorenaffäre

    BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben

  8. Kursanstieg

    Bitcoin auf neuem Rekordhoch

  9. Google-Steuer

    Widerstand gegen Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

  10. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Das Deutsche ist eine sehr heterogene Sprache

    bulli007 | 11:42

  2. Re: Format?!

    violator | 11:24

  3. Wie löst man das Problem?

    Lemo | 11:20

  4. Re: Der Preis...

    ChMu | 10:23

  5. Re: Ich vermisse die Meckerer...

    Niaxa | 10:03


  1. 10:41

  2. 20:21

  3. 11:57

  4. 09:02

  5. 18:02

  6. 17:43

  7. 16:49

  8. 16:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel