Abo
  • Services:

Myloc: Dedizierte HP-Moonshot-Server ab 20 Euro pro Monat

Der deutsche Hoster Myloc wird in Kürze damit beginnen, Moonshot-Systeme als dedizierte Server anzubieten. In drei Klassen werden die Module mit altem Atom, Opteron X und Intels Avoton-Atom vermietet. Vor allem beim Preis pro Kern hofft Myloc, die Konkurrenz zu schlagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eines der kleinen Servermodule mit einem Atom S1200
Eines der kleinen Servermodule mit einem Atom S1200 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Myloc wird in Kürze eines der ersten Moonshot-basierten Hosting-Angebote auf den Markt bringen. Insgesamt drei Stufen soll es geben, die auf die Moonshot-Module Borman, m300 und m700 setzen. Die letzten beiden Module verkauft HP erst seit einigen Monaten. Das Borman-Modul wurde im April 2013 vorgestellt.

Stellenmarkt
  1. Bechtle AG, Leipzig
  2. Lidl Digital, Leingarten

Am günstigsten sind, wie zu erwarten war, die Borman-Module. Dort steckt nur ein Atom der S1200-Serie basierend auf dem Centerton-Atom im Modul. Der hat zwei Kerne á 2 GHz, so dass Myloc in 4,3 Höheneinheiten bei 45 Modulen insgesamt 45 dedizierte Server vermieten kann. Jedes der Module wird rund 20 Euro pro Monat kosten und als HP Moonshot S vermarktet. Zum Angebot gehören 8 GByte RAM, eine 500-GByte-Festplatte im Modul und eine Anbindung an den Switch per Gigabit-Ethernet.

Mit rund 25 Euro ist das Moonshot-M-Angebot etwas teurer als das M700-Modul, das HP zusammen mit dem M300-Modul auf der HP Discover vorgestellt hat. Es basiert auf AMDs Kabini. Es steckt also eine APU mit recht schneller Grafikhardware und Jaguar-Kernen darin. Beim M700 muss der Kunde auf direkt angebundenen Speicher größtenteils verzichten. Nur 32 GByte stecken auf der iSSD. Das liegt daran, dass jedes M700-Modul für vier dedizierte Server mit jeweils eigenem Opteron X2150 (4 x 1,5 GHz) steht. Der Kunde mietet also ein Viertel des Moduls. Dort ist kein Platz für weiteren Speicher. Dafür bietet das Angebot 8 GByte RAM und per SL4500 angebundene 1 TByte externen Festplattenspeicher.

Deutlich teurer ist das L-Angebot. Es kostet rund 45 Euro pro Monat. Hier steckt auf jedem Moonshot-Modul ein Atom C2750 mit jeweils acht Kernen und 2,4 bis 2,6 GHz. Das Modul teilt sich der Anwender wiederum nicht mit anderen Kunden, so dass 1 TByte Speicher in Form einer Festplatte dazugehören.

Zu allen Angeboten lässt sich weiterer externer Speicher hinzubuchen. Moonshot-Systeme sollen ab dem 5. Mai 2014 unter Webtropia.com gemietet werden können. Noch ist das Angebot nicht gelistet.

Myloc konzentrierte sich bisher eher auf unkonventionelles Serverhosting und verwendet etwa HPs Microserver für die Vermietung. Es hat aber Erfahrung mit der Vermietung von Rackhardware. Das Unternehmen muss für Moonshot auf Kühlverfahren für Racks setzen, die teurer sind als die konventionelle Kühlung von Towern. Die Kosten für die Kühlung verdoppeln sich etwa. Der Platzbedarf sinkt dafür enorm. Bisher musste Myloc für acht Server einen Quadratmeter aufbringen. Eigenen Angaben zufolge schafft Myloc nun bis zu 193 Server pro Quadratmeter.

Moonshot-Systeme sind keine hochperformanten Server. Dafür ist das Hostingangebot auch nicht gedacht, wie Myloc auf einer Moonshot-Veranstaltung in Grenoble zugab. Mit einem 1-HE-Rackserver können die dedizierten Moonshot-Angebote nicht mithalten. Wofür sich Moonshot eignet, haben wir in einem älteren Artikel erklärt.

Nachtrag vom 8. April 2014, 12:33 Uhr

Das Moonshot-M-Angebot bietet 8 GByte Arbeitsspeicher und nicht wie ursprünglich von Myloc angekündigt 16 GByte. Der Text wurde dementsprechend geändert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

pholem 10. Apr 2014

In einigen AGBs von Server Hostern (habe die jetzt nicht gelesen um die es hier geht...


Folgen Sie uns
       


Golem.de spielt die Battlefield 5 Closed Alpha

Zwölf Stunden haben wir in der Closed Alpha des kommenden Shooters im Zweiten Weltkrieg Battlefield 5 verbracht - Zeit für eine erste Analyse der Änderungen.

Golem.de spielt die Battlefield 5 Closed Alpha Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /