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Tesla: Mit Titanpanzer gegen Akkubrände

Der US-Elektroautohersteller Tesla Motors will künftig den Tesla S mit einem gepanzerten Boden aus einer Titanlegierung versehen, damit der darüber liegende Akku nicht durch Hindernisse beschädigt wird. Zuvor gab es zwei Fahrzeugbrände.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein brennender Tesla S
Ein brennender Tesla S (Bild: Youtube/Screenshot: Golem.de)

2013 hat es zwei Unfälle mit Tesla-Fahrzeugen gegeben, bei denen der Unterboden durch Gegenstände auf der Fahrbahn aufgerissen und der Akku in Brand geraten war. Den Insassen passierte in beiden Fällen nichts. Der Rechner im Fahrzeug stellte die Beschädigung vielmehr fest, warnte den Fahrer und forderte zum Verlassen des Fahrzeugs auf. Erst danach brach das Feuer aus.

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Um die Gefahr einer Beschädigung zu verringern, hat sich Tesla dennoch entschieden, einen verstärkten Boden einzubauen. Das geschieht mit allen Autos, die ab Anfang März 2014 hergestellt werden. Besitzer älterer Fahrzeuge bekommen die Panzerung auf Wunsch kostenlos eingebaut, wie Tesla-Chef Elon Musk in einem Blogposting mitteilte. Der Tesla S ist bereits mit einem 1,9 cm dicken Aluminium-Schild und einem Frontschutz ausgerüstet, der die Aufprallkäfte vom Akku weg lenken soll. Bei den 152 Tests mit dem zusätzlichen Titanschild kam es auch beim Überfahren von Hindernissen aus gehärtetem Stahl zu keinen Beschädigungen des Akkus.

Der zusätzliche Schutz soll außerdem helfen, die Auswirkungen von Aufprallunfällen zu minimieren. Bei einem Unfall in Mexiko mit knapp 180 km/h mit einen Verkehrskreisel und dessen Betoneinfassung und einem Baum brach unter anderem ein Rad ab und das Fahrzeug fing nach einiger Zeit Feuer. Auch in diesem Fall konnte der Fahrer das Auto vorher verlassen.

Die Änderungen am Bodenschutz sollen die Reichweite des Fahrzeugs kaum beeinflussen. Der Hersteller geht von einer Reduktion um 0,1 Prozent aus. Tesla liefert das Auto mit zwei Akkuvarianten aus: mit 60 und 85 Kilowattstunden (kWh), was laut dem Hersteller einer Reichweite von etwa 370 respektive 500 Kilometern entspricht.

Schon zuvor hatte Tesla durch ein Softwareupdate erreicht, dass sich das Fahrzeug, das über eine Luftfederung verfügt, bei hohen Geschwindigkeiten anhebt, so dass gefährliche Gegenstände auf der Fahrbahn eine geringere Chance haben, den Unterboden zu erreichen. Tesla hat außerdem seine freiwillige Garantie für alle Besitzer eines Model S um Feuerschäden erweitert. Die Garantie gilt auch bei Brandschäden, die durch ein Fehlverhalten des Fahrers entstehen.

Mit dem 60-kWh-Akku kostet der Tesla S in der Basisausführung etwa 65.700 Euro. Das Modell mit dem 85-kWh-Akku wird für 75.300 Euro angeboten.



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M.P. 01. Apr 2014

Hehe, da habe ich eine andere Erzählung gehört: Azubi will zeigen, wie toll Titan brennt...

m9898 31. Mär 2014

Tesla und schlechte Akkus? Jede Li-Ion Zelle wird anfangen zu brennen, wenn sie im...

narfomat 31. Mär 2014

das video hat zwar hohen entertainment wert, allerdings hätte ich es BEI WEITEM für...

bofhl 31. Mär 2014

Wenn einen Rennwagen der Motor bei Vollgas zerfällt, brennt es eben!


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