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Wissen

GNOME 2.16.1 korrigiert Fehler

Entwicklung von GNOME 2.18 bereits im Gange. Für die im September 2006 erschienene Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche GNOME 2.16 steht nun das erste Update zur Fehlerkorrektur bereit. Dieses aktualisiert auch die Bibliotheken wie GTK+ auf neue Versionen. Die Entwicklung der nächsten Version hat zudem bereits begonnen.

PHPs open_basedir-Gefängnis ist nicht sicher

Hardened-PHP-Projekt weist auf Designfehler hin. Stefan Esser warnt vor einem Fehler in der Scriptsprache PHP, mit der Nutzer auf Shared-Webhosting-Accounts aus ihrem "Verzeichnis-Gefängnis" ausbrechen können. Eigentlich soll über die Einstellung "open_basedir" verhindert werden, dass Nutzer auf solchen Maschinen außerhalb des ihnen zugedachten Verzeichnisses Dateien lesen und schreiben können, doch offenbar gibt es einen einfachen Weg dies zu umgehen.

Lass Dich nicht verarschen: Wissen gegen Datenspionage

Neuauflage des Ratgebers "Datenschutz für Verbraucher" erschienen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) haben ihren Ratgeber "Datenschutz für Verbraucher - 99+1 Beispiele und Tipps zum Bundesdatenschutzgesetz" neu aufgelegt. Die Broschüre soll auf verständliche Weise mit Alltagsbeispielen die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes erklären sowie Tipps für Verbraucher und Unternehmen enthalten.

Cluster-Dateisystem GFS2 im Linux-Kernel

Dateisystem wird in 2.6.19 enthalten sein. Linus Torvalds hat das Global File System 2 (GFS2) in den Linux-Kernel aufgenommen, so dass es in der nächsten stabilen Version 2.6.19 enthalten sein wird. Das Dateisystem wurde ursprünglich von Sistina entwickelt und später von Red Hat unter der GPL veröffentlicht.

GCC wird zum Schweigen gebracht

Veränderte Kernel-Version unterdrückt Compiler-Warnungen. Da der Compiler GCC in den letzten Versionen immer mehr Warnungen ausspuckt, hat ein Linux-Kernel-Entwickler Änderungen am Kernel vorgenommen. Diese Veränderungen sollen aber nicht in den offiziellen Kernel gelangen, sondern richten sich an Entwickler, die tatsächlich vorhandene Fehler nicht erst aus einer langen Liste von Warnungen heraussuchen wollen.

OpenSolaris für PowerPC verfügbar

Version ist als erster Schritt zu betrachten. Die OpenSolaris-Entwickler haben nun eine erste Version ihrer Portierung auf die PowerPC-Architektur vorgestellt. Nutzer können damit bereits an einer Shell arbeiten, dennoch bildet die Portierung bisher nur die Grundlage für kommende Versionen.
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OpenSuse 10.2 mit neuem Standard-Dateisystem

ReiserFS wird nach Jahren von Ext3 abgelöst. Seit bereits mehr als sechs Jahren ist das Standard-Dateisystem der Suse-Linux-Distribution ReiserFS. Das von seinem Entwickler Hans Reiser nicht mehr gepflegte System wird allerdings mit der nächsten OpenSuse-Version 10.2 nicht mehr länger diese Aufgabe übernehmen. Stattdessen setzt auch Suse künftig auf Ext3.
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Qt 4.2 mit neuem 2D-Framework

Widgets lassen sich mit Style Sheets gestalten. Trolltech hat das C++-Framework Qt 4.2 veröffentlicht. Die Software bietet vor allem neue Funktionen zur 2D-Grafikprogrammierung, die das alte Canvas von Qt 3 ersetzen. Widgets lassen sich bei Qt 4.2 mit einer Sprache gestalten, die den im Web genutzten Cascading Style Sheets ähnelt.

IBM setzt Patentreform fort

Lob und Kritik für IBMs Umgang mit Patentanmeldungen. IBM veröffentlicht künftig alle Patentanmeldungen spätestens 18 Monate nach Einreichung beim Patentamt im Internet. Der Öffentlichkeit soll so die Gelegenheit gegeben werden, die Anmeldungen zu kommentieren. Zugleich bekommen IBM-Mitarbeiter die Genehmigung, auf Firmenkosten Patentanmeldungen zu begutachten. Am Ende soll die Qualität der erteilten Patente steigen.

Zapatec Ajax Suite 2.0 erschienen

Doppelt so viele Komponenten wie in der Version 1.0. Zapatec hat die Ajax Suite 2.0 zum Erstellen von Ajax-Anwendungen veröffentlicht. Die Software bietet vorgefertigte Komponenten, wie Formulare, die sich direkt in den eigenen Webseiten einsetzen lassen. Die Lite-Edition gibt es kostenlos.

Mandriva 2007 unterstützt Windows-Spiele

Linux-Distribution auch in kostenloser Edition erschienen. Die kommerzielle Linux-Distribution Mandriva 2007 ist fertig und auch in einer kostenlosen Variante verfügbar. Mandriva liefert die Software Cedega mit, über die sich verschiedene Windows-Spiele unter Linux nutzen lassen. Zusätzlich bietet die Distribution grafische Effekte für den Desktop und setzt dafür sowohl auf AIGLX als auch auf Xgl.

Slackware 11 ist fertig

Linux-Distribution mit 2.4er und 2.6er Kernel. Die älteste noch aktive Linux-Distribution, Slackware, ist nach über einem Jahr Entwicklung in der Version 11 erschienen. Diese bringt verschiedene Kernel-Versionen sowie die beiden Desktop-Umgebungen KDE und Xfce mit. Auf GNOME verzichtet die Distribution auch in der neuen Version, wenngleich verschiedene GTK-Anwendungen enthalten sind.
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Google startet neues Such-Interface mit AJAX-Funktionen

Demonstrationsobjekt für neue Interface-Funktionen. Google hat mit SearchMash ein neues Interface für eine Web-Suchmaschine vorgestellt, das starken Gebrauch von AJAX-Funktionen macht. Damit sollen beispielsweise Zusatzfunktionen wie "im Cache", "ähnliche Seiten" oder "weitere Ergebnisse", die sonst unter den Suchergebnissen zu finden sind, hinter den URLs verborgen bleiben, bis ein Nutzer den grün eingefärbten Link anklickt.

Nokia erwirbt Nutzungsrecht für Navigationssysteme via GPS

Trimble darf Patente für ortsbezogene Dienste verwerten. Nokia setzt stark auf Navigation per Handy und will daher in Zukunft die Patente des GPS-Experten Trimble im Bereich Satellitennavigation nutzen. Im Rahmen eines Abkommen mit Trimble hat Nokia nicht nur die Exklusiv-Rechte für die Nutzung von Drahtlos-Diensten via GPS und Galileo erworben, sondern darf die Nutzung auch weiter lizenzieren. Im Gegenzug erhält Trimble die - jedoch nicht exklusiven - Rechte, Nokias Patente für ortsbezogene Dienste (location-based Service) in seinen Produkten einzusetzen.

OpenSPARC-Beirat soll künftige Entwicklung lenken

Zwei Sun-Mitarbeiter und drei unabhängige Berater bilden Gremium. Mit dem OpenSPARC Community Advisory Board hat Sun einen Beirat ins Leben gerufen, der die Entwicklung des Open-Source-Prozessors UltraSPARC T1 lenken soll. Neben zwei Sun-Mitarbeitern sitzen drei unabhängige Berater in dem Gremium. Dies sei eine Reaktion auf die wachsende Beliebtheit der OpenSPARC-Community.

Sicherheitslücken in Firefox nur ein Scherz (Update)

Firefox-Entwickler rufen Hacker-Team zur Zusammenarbeit auf. Auf einer Hacker-Konferenz im kalifornischen San Diego sorgte die Bekanntgabe einer Sicherheitslücke in Firefox für einen Eklat. Die Hacker haben ein Sicherheitsleck so präsentiert, dass Angreifer den Fehler in der JavaScript-Implementierung des Mozilla-Browsers leicht ausnutzen können, berichtet das IT-Magazin ZDNet.com. Die Firefox-Entwickler zeigen sich wenig begeistert von diesem Vorgehen und riefen die Hacker zur Kooperation auf.

Neue Akku-Chemie für 8 Stunden Laufzeit bei Notebooks

Panasonic stellt neue Elektrolyte auf dem IDF vor. Auf dem in der vergangenen Woche in San Francisco veranstalteten Intel Developer Forum (IDF) hat Panasonic eine neue Formel für die Elektrolyte in Lithium-Ionen-Akkus vorgestellt. Damit sollen sich bei gleichem Gewicht bis zum Jahr 2008 acht Stunden Laufzeit ohne Steckdose erreichen lassen.

GIF ist patentfrei

Patentrechte sind am 1. Oktober 2006 ausgelaufen. Seit dem 1. Oktober 2006 sind alle wesentlichen Patentrechte auf das GIF-Format abgelaufen, so dass eine freie Verwendung wieder möglich ist. Die Firma Unisys nutzte ihr Patent immer wieder, um Lizenzzahlungen einzufordern. In Europa und den USA ist das Patent allerdings schon eine ganze Weile Geschichte.

OpenBSD: Intel betrügt die Open-Source-Community

Projekt fordert Dokumentation für freie Wireless-Treiber. Auf der Mailingliste des OpenBSD-Projektes üben einige Entwickler harsche Kritik an Intels Open-Source-Strategie. Die Firma wolle nur Open-Source-freundlich erscheinen und die Community als Beta-Tester missbrauchen. Auslöser ist die Arbeit an einem freien Wireless-Treiber, die nur langsam vorwärts geht, da Intel den Entwicklern keine Hardware-Dokumentation gibt.

Vorabversion von Fedora Core 6 erschienen

Fertige Version kommt am 11. Oktober 2006. Die Linux-Distribution Fedora Core 6 ist nun in einer aktuellen Vorabversion verfügbar. Diese soll bereits dem Stand der fertigen Distribution entsprechen, die für den 11. Oktober 2006 eingeplant ist. Die neue Version enthält unter anderem Compiz und AIGLX für schicke Effekte auf dem Desktop.

PHProjekt führt fremden Code aus

Neue Version 5.1.2 korrigiert den Fehler. In der freien Groupware PHProjekt ist ein Sicherheitsloch aufgetaucht, durch das Angreifer Skripte ausführen können. Eine neue Version steht bereits zum Download zur Verfügung, in der die Sicherheitslücke geschlossen wurde.

Heiße Notebooks: Dell ruft weitere Sony-Akkus zurück

Nun 4,2 Millionen Notebook-Akkus vom Rückruf betroffen. Der PC-Hersteller Dell hat erneut die Liste potenziell gefährlicher Notebook-Akkus erweitert, nachdem deren Hersteller Sony weitere Informationen bereitstellen konnte. "Das führt dazu, dass sich die Zahl der zurückgerufenen Akkus von ursprünglich 4,1 auf circa 4,2 Millionen erhöht", heißt es in der entsprechenden Dell-Mitteilung.

CrossOver für Linux unterstützt Spiele

Neue Beta von CrossOver für Mac ebenfalls verfügbar. CodeWeavers hat nun die erste öffentliche Beta-Version von CrossOver für Linux 6.0 veröffentlicht. Das Programm verzichtet auf den Zusatz "Office" im Namen und unterstützt nun auch Spiele wie World of Warcraft. Flash 9 läuft mit der Software ebenfalls unter Linux. Eine neue Beta-Version von CrossOver für Mac ist ebenfalls erschienen.

OpenSSH 4.4 schließt Sicherheitslücken

Fehlerkorrekturen und neue Funktionen. Die freie SSH-Implementierung OpenSSH ist in der Version 4.4 erschienen, die einige Sicherheitslücken schließt und neue Funktionen mitbringt. Darunter sind vor allem neue Konfigurationsoptionen und die Portable-OpenSSH-Version unterstützt nun auch die Sicherheitserweiterung SELinux.
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Google Talk - Instant Messenger und VoIP-Dienst für alle

Anmeldung ab sofort mit Google-Konto möglich. Der Instant-Messenger Google Talk ist nicht mehr nur auf Besitzer eines Gmail-Kontos beschränkt. Ab sofort genügt ein reguläres Google-Konto, um per Google Talk Nachrichten zu verschicken oder über die Internetleitung zu telefonieren. Wer Funktionen wie Anrufbeantworter oder Dateitausch nutzen möchte, muss auf die englische Version des Google-Talk-Clients für die Windows-Plattform zurückgreifen.
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Erste Beta-Version von Ubuntu 6.10 verfügbar

Fertige Version kommt Ende Oktober 2006. Die kommende Ubuntu-Version 6.10 ist nun in einer ersten Beta-Version verfügbar, mit der noch letzte Fehler in der Distribution gefunden werden sollen. Die wichtigste Neuerung ist ein ausgetauschtes Init-System, das ereignisgesteuert arbeitet. Ende Oktober 2006 soll "Edgy Eft" dann fertig sein - für den Unternehmenseinsatz bleibt aber auch dann Ubuntu 6.06 LTS die empfohlene Version.

Akku-Rückrufe: Noch kein Ende in Sicht

Sony stellt weitere Akku-Rückrufe in Aussicht. Nach Apple, Dell, IBM/Lenovo und Toshiba könnte es weitere Rückrufaktionen von Sony-Akkus geben. Sony kündigte den Start eines weltweiten Austauschprogramms an und will dazu Gespräche mit weiteren Herstellern aufnehmen.

Kostenlose Blog-Software von Microsoft in neuer Betaversion

Unterstützung für Technorati und del.icio.us sowie erste Plug-Ins. Microsoft hat eine neue Beta-Version des Windows Live Writer veröffentlicht. Die kostenlose Software dient zur Blog-Pflege im Offline-Betrieb und arbeitet wahlweise mit einer HTML- oder einer WYSIWYG-Ansicht. Neu hinzugekommen ist neben einigen kosmetischen Änderungen die Unterstützung für diverse Dienste wie Technorati und del.icio.us.

Nun rufen auch Lenovo und IBM Notebook-Akkus zurück

Kostenloses Austauschprogramm für Kunden. Wie Dell und Apple haben nun auch Lenovo und IBM einen freiwilligen Rückruf von weltweit etwa 526.000 Lithium-Ionen-Akkus aus der Produktion von Sony gestartet. Die Stromspender können überhitzen und eine potenzielle Feuergefahr darstellen. Der Austausch ist für die Kunden kostenlos.
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RFID-Lesegerät mit offenem Hardware-Design

Fertiges Gerät auch zum Kauf verfügbar. Das OpenPCD-Projekt hat ein RFID-Lesegerät mit offenem Hardware-Design und freier Software vorgestellt. Die Spezifikationen lassen sich herunterladen und das Gerät so selbst nachbauen, während die Firmware unter der GPL verfügbar ist. Zudem gibt es das fertige Gerät auch zum Kauf. Für Hersteller gibt es zudem eine kommerzielle Lizenz.

Push-E-Mail als Open Source verfügbar

Funambol v3 in drei Ausbaustufen. Mit Funambol v3 steht eine Server-Software für Unternehmensnetzwerke und Netzbetreiber bereit, um über eine Open-Source-Lösung mobile Endgeräte per Push-Verfahren mit E-Mails zu beliefern. Auch PIM-Daten können darüber drahtlos per SyncML ausgetauscht werden.

CLFS 1.0 - Linux from Scratch für Cross-Compiler

Anleitung unter anderem für MIPS, PowerPC und SPARC. Mit Cross Linux from Scratch gibt es nun auch eine Anleitung, die erklärt, wie ein Linux-System von Grund auf für andere Architekturen eingerichtet wird. Die Version 1.0 erklärt dabei auch, wie der Kompiliervorgang von anderen Betriebssystemen aus erfolgen kann.

Online-Befragung an Hochschulen als Open Source

Internationales Projekt will 2007 erste Version veröffentlichen. Für die Evaluation und Akkreditierung müssen Hochschulen qualitative und quantitative Daten unter anderem über Studierende und Absolventen vorlegen. Das Hochschul-Informations-System (HIS) hat nun das Projekt Uniply gestartet, in dessen Rahmen eine Software zur Durchführung von Online-Befragungen als Open Source entwickelt werden soll. Auch den Server möchte HIS stellen.

Linus Torvalds hat die FSF satt

Eben Moglen lädt Kernel-Entwickler öffentlich ein. In einer Umfrage hatte sich die Mehrheit der aktiven Linux-Kernel-Entwickler gegen die GPLv3 ausgesprochen und damit neue Diskussionen über die Open-Source-Lizenz ausgelöst. Eben Moglen, Justiziar der Free Software Foundation, hat nun öffentlich die Kernel-Entwickler dazu eingeladen, am Prozess der Lizenzerstellung teilzunehmen - zumindest Linus Torvalds ist davon aber nicht begeistert.

Geld für Qype

Siebenstellige Erstfinanzierung für Start-up aus Hamburg. Die lokale Suche und Empfehlungs-Website Qype kann teilweise bereits recht beachtliche Inhalte vorweisen. Nun sicherte sich das in Hamburg ansässige Unternehmen in einer ersten Finanzierungsrunde eine Kapitalspritze im siebenstelligen Bereich.

Oracle veröffentlicht Berkeley DB 4.5

Lizenzen bleiben unverändert. Nach der Übernahme von Sleepycat hat Oracle nun die Version 4.5 der Berkeley DB veröffentlicht und seinen eigenen Namen vor die Bezeichnung gesetzt. Die Oracle Berkeley DB lässt sich in der neuen Version ohne Downtime aktualisieren. Die Lizenzbestimmungen der Datenbank bleiben unverändert, so dass sie weiterhin unter einer dualen Lizenz zur Verfügung steht.

Yahoo kauft Video-Site Jumpcut

Webbasierte Videobearbeitung für Yahoo-Video. Mit Jumpcut hat Yahoo ein Start-up übernommen, das eine webbassierte Videobearbeitung anbietet. Zuvor hatte Yahoo bereits einige Web-2.0-Unternehmen übernommen, darunter die Foto-Community Flickr und die Social-Software-Unternehmen Del.icio.us und Upcoming.org.

Diskussion um stabile Kernel-Serie 2.6.16

Kritik an Adrian Bunks Vorgehen. Indem er den Linux-Kernel 2.6.16.x weiterpflegt, wollte der Entwickler Adrian Bunk eine stabile Kernel-Serie schaffen - für Anwender, die keine neuen Funktionen benötigen. Daher sollten in erster Linie Fehlerkorrekturen einfließen. Nun wurde Bunk von einigen Entwicklern kritisiert, da er aktualisierte Treiber in seine Kernel-Serie einbrachte.

Erster Entwurf der neuen Dokumentations-GPL veröffentlicht

Neue GNU Simpler Free Documentation License vorgestellt. Im Rahmen der Erneuerung der GPL hat die Free Software Foundation nun auch einen ersten Entwurf der für Dokumentationen gedachten GNU Free Documentation License (FDL) veröffentlicht. Unter anderem wurde die Sprache der Lizenz angepasst, um eine bessere Internationalisierung zu ermöglichen.

Eric Raymond in Freespire-Projektleitung

"Open-Source-Software muss mit proprietären Techniken zusammenarbeiten können". Open-Source-Guru Eric S. Raymond ist der Leitung der Linux-Distribution Freespire beigetreten. Linspires kostenlose Linux-Distribution verbindet freie Software mit proprietären Techniken wie Treibern und Codecs. Raymond gilt zwar als Open-Source-Verfechter, ist aber davon überzeugt, dass freie Software unbedingt mit solchen Techniken zusammenarbeiten können muss.
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Sonys E-Book-Reader mit elektronischer Tinte ist da

Stark verspäteter Marktstart vom Sony Reader. Mit gehöriger Verspätung bringt Sony den mit elektronischer Tinte arbeitenden E-Book-Reader in Kürze auf den US-Markt. Eigentlich sollte das Gerät bereits im Frühjahr 2006 in den Handel kommen. Nach Vorstellung der Japaner soll der Sony Reader langfristig das herkömmliche Buch ersetzen und durch eine hohe Darstellungsqualität sowie eine lange Akkulaufzeit glänzen.

RealTime-Feedreader geht online

RealNetworks startet webbasierten Feed-Reader. Mit RealTime wagt sich RealNetworks offenbar in neues Terrain, geht es dabei doch um einen webbasierten Aggregator für Newsfeeds im RSS-Format. RealTime steht ab sofort in einer Beta-Version bereit.
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Firefox 2.0 - Erster Release Candidate ist da

Final-Version für Oktober 2006 geplant. Mit dem Release Candidate 1 (RC1) von Firefox 2.0 haben die Entwickler einen wichtigen Schritt hin zur Final-Version genommen. Nach Mozilla-Angaben bringt der RC1 im Unterschied zur Beta 2 keine Neuerungen mehr. Die Entwickler haben sich vor allem auf Fehlerkorrekturen konzentriert, um die für den Oktober 2006 geplante Final-Version möglichst fehlerfrei zu machen.

Eclipse RCP für mobile Geräte

Embedded-Rich-Client-Plattform 1.0 veröffentlicht. Mit der Eclipse-Embedded-Rich-Client-Plattform (eRCP) 1.0 ist nun eine Fassung der Eclipse-Rich-Client-Plattform für mobile Geräte verfügbar. Enthalten sind unter anderem eine Embedded-Variante des Standard Widget Toolkits (SWT) sowie ein API, um Gerätesoftware automatisch zu aktualisieren.

Win4BSD - Windows läuft unter FreeBSD

Virtualisierungslösung unterstützt Windows 2000 und XP. Die Software Win4BSD erlaubt, eine Windows-Installation unter FreeBSD und PC-BSD vorzunehmen. In dieser virtuellen Umgebung lässt sich Windows dann wie gewohnt nutzen, wobei laut Hersteller eine nahezu native Geschwindigkeit zu erwarten ist.
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IDF: Wir sind wieder vorn

Intel-CEO Otellini zeigt Quad-Cores, neuen UMPC und Schulrechner. Beflügelt durch fünf Millionen verkaufte Core-2-Duo-Prozessoren zeigte sich Intel-CEO Paul Otellini bei seiner Eröffnung des "Intel Developer Forum Fall 2006" mehr als optimistisch. Schon 2007 sollen vier Kerne in Desktop-PCs zum Standard werden - und auch zäh angelaufene Projekte wie den UMPC will Intel noch jahrelang verfolgen. Auch einer der nach Stückzahlen kleinsten Intel-Kunden bekam Gelegenheit für einen Überraschungsauftritt.

Wallop - Marktplatz für Flash-Entwickler

Technik wurde von Microsoft Research entwickelt. Das von Microsoft angeschobene Start-up Wallop hat nun sein soziales Netzwerk in die Beta-Phase geschickt. Eine Teilnahme ist nur mit Einladung möglich. Als Marktplatz gibt Wallop Flash-Entwicklern eine Plattform, um ihre Produktionen zu verkaufen.