Totale Kinderkontrolle per Handy

Gedacht ist das Handy für Situationen, in denen sich ein Kind verlaufen hat, beim Stadtbummel oder auf dem Rummel verloren geht oder wenn ihm etwas zugestoßen ist. Die Eltern können per GPS in wenigen Sekunden das i-Kids-Handy ihres Kindes auf wenige Meter genau orten. Die Ortung ist über Internet oder mobil über WAP möglich.
Bedenklich dagegen ist die Überwachungsfunktion Geo-Fencing. Damit können Eltern genau festlegen, wo sich das Kind bewegen darf und welches Gebiet Sperrzone ist. Die Eltern werden automatisch per Anruf oder SMS benachrichtigt, sobald das Kind mit dem i-Kids diesen Bewegungsraum verlässt.
Das Handy ist kindgerechte 62 Gramm leicht, verharrt jedoch lediglich rund 100 Stunden im Stand-by-Betrieb, bevor es wieder an die Steckdose muss. Die Sprechzeit liegt bei eher bescheidenen 2,5 Stunden.
Wie viel das Handy kostet, verrät die Stiftung auf ihren Seiten nicht. Sie bietet das Handy mit einem Vertrag namens LifeService Kids(öffnet im neuen Fenster) an, der zuzüglich zu den monatlichen Mobilfunkkosten mit 9,90 Euro oder 29,90 Euro zu Buche schlägt. Es gibt zwei Ausgestaltungen der Service-Tarife, in beiden ist die Nutzung der GPS-Ortungsplattform und die Überwachungsfunktion enthalten. Ferner können ängstliche Eltern ein Versicherungspaket hinzubuchen.



