Rückkehr der Paper Disk: 256 GByte auf A4-Blatt
Indischer Student entwickelt "Regenbogen-Codierung" zur Speicherung von Daten
Ein erst 24 Jahre alter Student aus dem südindischen Bundesstaat Kerala hat ein angeblich revolutionäres Verfahren für die Speicherung von Daten entwickelt. Die Informationen werden in farbigen Mustern auf Papier gedruckt, die dabei erzielbare Datendichte soll enorm sein.
Wie die englischsprachige Webseite "Arab News" berichtet, konnte der Student Sainul Abideen seine "Rainbow Technology" den Journalisten bereits persönlich vorführen. Er spielte einen 45-sekündigen Videoclip von einem Blatt Papier ab und führte auch vor, wie sich 432 Seiten Text auf vier Quadratzoll speichern ließen.
Erreicht hat der Student das über eine Codierung der Inhalte in farbigen Mustern: Kreise, Rechtecke und Dreiecke waren dem Bericht zufolge auf dem Papier zu sehen. Das Verfahren ähnelt damit der "Paper Disc" der längst eingestellten deutschen Computerzeitschrift "mc". Das Blatt hatte Programme in schwarz-weißen Mustern abgedruckt. Die Leser konnten die Daten einscannen, ein eigenes Programm wandelte sie wieder in Software um.
Sainuls Technik arbeitet neben den Mustern aber auch mit Farben - die Farbauflösung von Scannern hat sich in den vergangenen Jahren drastisch erhöht. Damit soll auch die Datendichte von auf Papier gespeicherten Informationen deutlich steigen. Bis zu 256 GByte auf einem A4-Blatt will der Wissenschaftler erreichen. In den PC sollen diese Daten über in Notebooks oder Handys eingebaute Scanner kommen.
Update vom 27. November 2006, 13:40 Uhr:
In zahlreichen Berichten, unter anderem bei Ars Technica, wird die mögliche Funktionsfähigkeit des Verfahrens stark bezweifelt. Dabei wird stets eine Berechnung angestellt, welche die Auflösung eines Druckers und Scanners in das Verhältnis zu Graustufen- und Farbauflösung der Geräte setzt.
Bei diesen Rechnereien wird das Blatt nur zweidimensional betrachet, und die erzielbare Datendichte ist in der Tat geringer. Außer acht gelassen wird bei diesen Zahlenspielen aber die Codierung der Daten, zu denen sich Sainul Abideen auch bei "Arab News" bewusst ausschwieg. Durch den Einsatz einfacher, mathematisch leicht zu erfassender geometrischer Formen, dürfte es sich nach den bisherigen Angaben um eine dreidimensionale Codierung auf einem zweidimensionalem Medium handeln, wie das beispielsweise auch bei den seit Jahren in Entwicklung befindlichen holografischen Speichern der Fall ist.
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Also ich seh das mal als Witz an, oder meinst Du das ernst??? Schon mal ne Video-DVD...
Nehmen wir mal an (wie im Versuch)ich wollte ein Bild codieren. Ich müsste die position...
und wie kann ich des auslesen????
In den comments des Beitrags von Ars Technica http://arstechnica.com/news.ars/post...