Neuer Streit zwischen Intel und Via?

Chip-Gigant kündigt angeblich Lizenzabkommen mit taiwanischem Hersteller

Unbestätigten Berichten zufolge liefern sich Intel und Via derzeit eine Schlacht um Lizenzabkommen, den Markt für Chipsätze und Prozessoren. Intel soll Via angeblich eine Verlängerung der Lizenzen nur gewähren, wenn der Konkurrent seine Produktion von Prozessoren einstellt.

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Dies berichtet die britische Webseite "The Inquirer" unter Berufung auf nicht genannte Hardware-Hersteller. Demnach soll eine 2003 für vier Jahre erteilte Lizenz für die Busse der Intel-Prozessoren bald auslaufen - Via soll jedoch davon ausgehen, dass das Abkommen noch bis März 2008 gilt.

Noch immer machen Chipsätze den Löwenanteil von Vias Geschäft aus, auch wenn das Unternehmen mit seinen nun vor allem für Embedded-Anwendungen erfolgreichen x86-Prozessoren Fahrt aufnimmt. So konnte Via nach 18 Millionen US-Dollar Verlust im Jahr 2005 in den ersten neun Monaten des Jahres 2006 bereits 22,5 Millionen US-Dollar Gewinn erzielen.

Seit dem Jahr 2001 hatten sich Intel und Via bereits einen schweren Streit mit Klage und Gegenklage um Patente geliefert, der im April 2003 mit einem gegenseitigen Patentaustausch beigelegt wurde. Teil dieser Vereinbarung war, dass Via x86-Prozessoren bauen darf, die aber nicht Pin- und Bus-kompatibel zu den Intel-Produkten sein sollten. Dafür erhielt Via für vier Jahre die Erlaubnis, Chipsätze für Intel-Prozessoren zu bauen, wie die beiden Unternehmen offiziell mitteilten.

Warum es nun zu neuen Querelen gekommen sein soll, ist unklar. Entsprechende Erklärungen der beiden Unternehmen liegen noch nicht vor - vor allem, weil in den USA die Thanksgiving-Woche als größtes Familienfest zelebriert wird, ließ sich Intel entschuldigen.

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