Abo
  • Services:

Bruce Perens: Novell verrät die Open-Source- Gemeinschaft

Petition gegen das Patentabkommen zwischen Novell und Microsoft

Als Reaktion auf den Pakt zwischen Microsoft und Novell hat sich nun auch Bruce Perens zu Wort gemeldet. Der Autor der Open-Source-Definition hat einen offenen Brief an Novells CEO Ron Hovsepian geschrieben, der gleichzeitig eine Petition ist. Novell betrüge die Open-Source-Community, so Perens.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Novell solle ruhig an dem Pakt mit Microsoft festhalten, so Perens. Dabei solle allerdings sichergestellt sein, dass sich Vorteile für die gesamte Open-Source-Community ergeben anstatt exklusiver Vorteile für Novell. Dabei zielt Perens direkt auf das Patentabkommen zwischen den beiden Software-Herstellern ab, gegen eine rein technische Zusammenarbeit sei nichts einzuwenden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Perens wirft Novell sogar Verrat vor. Zwar wären die genauen Vereinbarungen noch gar nicht veröffentlicht worden, doch schon jetzt sei klar, dass freie Software ganz generell dadurch gefährdet würde. Perens verweist ferner auf Daniel Ravicher, der 2004 herausfand, dass alleine der Linux-Kernel durch 283 Patente gefährdet sei. Dabei ist der Kernel aber nur ein kleiner Teil dessen, was Novell in Suse Linux verbreitet. Es seien auch nicht Microsofts Patente, die eine Gefahr darstellten, sondern vielmehr Firmen, die ausschließlich Patente anmelden würden, um diese durchzusetzen. Dadurch würde freie Software gefährdet und Microsoft unterstützte mindestens eine dieser Firmen.

Er verweist auch auf Teile wie die C-Bibliothek, die mit Erscheinen der GPL und LGPLv3 neu lizenziert werden. Die GPLv3 wird jedoch voraussichtlich eine Klausel gegen das Abkommen zwischen Microsoft und Novell enthalten. Novell könne so die neu lizenzierten Versionen nicht einsetzen und müsste die alten Versionen selbst weiterpflegen. Perens fordert dazu auf, seinen Brief zu unterschreiben und Novell somit zu überzeugen, sich wieder für die Open-Source-Community einzusetzen. Über 1.300 Leute sind bisher seiner Aufforderung gefolgt.

Am Montag, den 27. November 2006, beantworten Nat Friedman und Holger Dyroff von Novell Fragen zu dem Pakt per IRC. Weitere Informationen zu dem Treffen gibt es unter opensuse.org.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. 39,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Vergleichspreis 69...
  4. für 185€ (Bestpreis!)

Michael - alt 28. Nov 2006

Ich verrate Dir ein Geheimnis: Mein Atari 1024 ST konnte das nach Speichererweiterung auf...

linuxfreak 27. Nov 2006

Kommentar eines Microsoft Propheten / Mitarbeiters oder was? :rofl...

Zungenbrecher 27. Nov 2006

-aber wie der Name schon sagt: Never say ever.

Linux-User 27. Nov 2006

Für Novell-CNE oder -CNA ist es schon wichtig, dass Novell am Markt gut verbreitet ist...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

    •  /