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FUSE für Solaris

FreeBSD-Version des File System in Userspace wird portiert. Das von Linux stammende File System in Userspace (FUSE) wird nun auch auf Solaris portiert. Als Ausgangspunkt dient dabei die bereits existierende FreeBSD-Version von FUSE, die Entwicklung findet im Rahmen des OpenSolaris-Projektes statt. Über FUSE können Nutzer Dateisysteme unabhängig vom Kernel mounten.
/ Julius Stiebert
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FUSE stammt eigentlich von Linux und wurde hier erstmals im Linux-Kernel 2.6.14 direkt integriert. Das "File System in Userspace" ist ein Modul, mit dem Nutzer unabhängig vom Kernel eigene Dateisysteme erstellen und einbinden können. Dies können auch virtuelle Dateisysteme sein, die nicht selbst Daten speichern, sondern auf bereits existierende Dateisysteme zugreifen. So gibt es für FUSE unter anderem GmailFS, mit dem sich unter Linux ein Gmail-Konto als Dateisystem mounten lässt. Auch NTFS-Partitionen lassen sich über FUSE einhängen.

Eine Portierung von FUSE für FreeBSD(öffnet im neuen Fenster) besteht bereits und darauf aufbauend arbeitet nun auch das OpenSolaris-Projekt daran, FUSE seinen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Erst einmal soll es darum gehen, die grundlegenden Funktionen umzusetzen und zu testen. Dabei befindet sich das Projekt derzeit noch mitten in der Entwicklung, so dass es noch keine fertigen Pakete zur Installation gibt. Stattdessen kann der Quelltext per CVS(öffnet im neuen Fenster) bezogen werden, die Projektseite(öffnet im neuen Fenster) hält außerdem Installationshinweise bereit.


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