Abo
  • Services:

Freier Google-Earth-Client gestoppt

Google sieht Lizenzverletzung durch Zugriff auf Bildmaterial

Mit Gaia stellte ein russischer Programmierer einen freien Client für Googles Landkartensoftware Google Earth vor. Nun hat er das Projekt auf Bitten von Google allerdings aus dem Netz genommen. Der Suchmaschinenanbieter sieht die Lizenzbedingungen des Dienstes verletzt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Michael Jones, Chefentwickler von Google Earth, weist darauf hin, dass auch Google die Daten nur lizenziert habe. Die Vereinbarung mit dem Bildlieferanten bestehe auch darin, dass nur über Googles Programme auf die Daten zugegriffen werden kann. Daher habe man entsprechende Verschlüsselungstechniken in die Software eingebaut. Der Gaia-Entwickler hingegen hatte das Protokoll via Reverse Engineering nachgebaut.

Der Gaia-Autor folgte Googles Bitte sofort, so dass sich das Projekt nicht weiter herunterladen lässt. Weiterhin bittet er die Nutzer darum, das Programm zu deinstallieren und auch die zwischengespeicherten Bilder wieder zu löschen. Auch auf eine weitere Nachfrage von ihm erläuterte Jones, dass es keine Möglichkeit für einen freien Google-Earth-Client gebe. Google zahle sehr viel Geld für die Lizenzen und die Anbieter der Satellitenbilder würden darauf vertrauen, dass sich diese nur mit Googles Produkten abrufen ließen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Spider-Man 1-3 für 8,49€, X-Men 1-6 für 23,83€ und Batman 1-4 für 14,97€)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

chstdu 25. Mär 2008

Das habe ich mir auch gedacht, nur habe ich eben mal gelesen, Google hätte auch die...

sputnik1969 28. Nov 2006

Google nicht, aber erdreistet sich, trotzdem deren Werk für ihre Zwecke zu...

Celia Grosse 28. Nov 2006

Google Earth ist nicht nur rechtlich, sondern auch moralisch im Recht (muss ja nicht...

fischkuchen 27. Nov 2006

Und? :) Wer gut Geld für Karten bezahlt, bekommt hoffentlich auch mal aktuellere...

Peet 27. Nov 2006

Naja, jeder Blick hochachtungsvoll auf eine höherentwicklete Stufe seiner Spezies :-)


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


      •  /