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Freier Google-Earth-Client gestoppt

Google sieht Lizenzverletzung durch Zugriff auf Bildmaterial. Mit Gaia stellte ein russischer Programmierer einen freien Client für Googles Landkartensoftware Google Earth vor. Nun hat er das Projekt auf Bitten von Google allerdings aus dem Netz genommen. Der Suchmaschinenanbieter sieht die Lizenzbedingungen des Dienstes verletzt.
/ Julius Stiebert
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Michael Jones, Chefentwickler von Google Earth, weist darauf hin(öffnet im neuen Fenster) , dass auch Google die Daten nur lizenziert habe. Die Vereinbarung mit dem Bildlieferanten bestehe auch darin, dass nur über Googles Programme auf die Daten zugegriffen werden kann. Daher habe man entsprechende Verschlüsselungstechniken in die Software eingebaut. Der Gaia-Entwickler hingegen hatte das Protokoll via Reverse Engineering nachgebaut.

Der Gaia-Autor folgte Googles Bitte sofort, so dass sich das Projekt nicht weiter herunterladen lässt. Weiterhin bittet er die Nutzer darum, das Programm zu deinstallieren und auch die zwischengespeicherten Bilder wieder zu löschen. Auch auf eine weitere Nachfrage von ihm erläuterte Jones, dass es keine Möglichkeit für einen freien Google-Earth-Client gebe. Google zahle sehr viel Geld für die Lizenzen und die Anbieter der Satellitenbilder würden darauf vertrauen, dass sich diese nur mit Googles Produkten abrufen ließen.


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