Schulen ans Netz ist nicht ganz billig. Das merkte die Gemeinde Wiesenthau in Bayern. Außer der Telekom machte keiner ein Angebot für die FTTH-Versorgung.
Was findet man eigentlich alles, wenn man den IP-Adressraum eines Landes scannt? Der Sicherheitsforscher Christian Haschek konnte viele Webserver, veraltete Software und ein paar Skurrilitäten entdecken.
Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
/1Kommentare/Ein Bericht von Daniel Delhaes (Handelsblatt) und Markus Fasse (Handelsblatt)
Um Schrott aus der Erdumlaufbahn zu entfernen, haben sich europäische Wissenschaftler in Kooperation mit Airbus ein kreatives Konzept einfallen lassen: Sie wollen alte Satelliten und anderen Weltraumschrott mit einer Harpune aufspießen. Ein erster Test verlief erfolgreich.
Nach Googles Chrome und Apples Safari arbeitet nun auch Browserhersteller Mozilla daran, im Firefox einen Bild-in-Bild-Modus für Videos umzusetzen. Zunächst soll die Funktion aber Nutzern überlassen werden und nicht der Webseite.
Die freie VPN-Technik Wireguard steht nun auch für Apples Desktop-System MacOS bereit. Der Code basiert zu großen Teilen auf der iOS-App. Das Team hatte bei der Entwicklung Probleme mit den Regularien des Mac-App-Stores.
General Motors hat unter der Marke Ariv zwei Fahrräder mit Elektroantrieb vorgestellt, die vernetzt und mit selbst entwickelten Motoren ausgerüstet sind.
Amazon hat bestätigt, in das Elektroautostartup Rivian einzusteigen und eine Finanzierungsrunde mit 700 Millionen US-Dollar anzuführen. Auch General Motors ist dabei.
Der Erdölkonzern Shell setzt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien fort. Nun kauft das Unternehmen einen Konkurrenten für Teslas Powerwalls aus dem Allgäu.
Golem-Wochenrückblick EU-Unterhändler bürokratisieren mit Leistungsschutzrecht und Uploadfilter das Internet. Am Mars geht Opportunity in Rente. Zurück auf der Erde fühlen wir uns eingeschnürt.
Dank Packagekit kann Software unter Linux auch auf verschiedenen Distributionen über eine einheitliche Schnittstelle installiert werden. Der Betreuer der Software sucht nun nach Alternativen für die Zeit, in der klassische Pakete nicht mehr so wichtig sind.
Der Referenzclient der freien Chat-Software Matrix, Riot, ist in der für das Projekt wichtigen Version 1.0 erschienen. Für die aktuelle Version hat das Team vor allem die UI aufgeräumt und den Umgang mit Verschlüsselung vereinfacht.
GPT-2 ist ein Textgenerator, der schon jetzt sehr glaubwürdige Texte erfinden kann. Die Software hat etwa ein Abenteuer im Herr-der-Ringe-Universum und einen Artikel zum Brexit verfasst. Beim genauen Hinsehen erkennen Menschen aber die falschen Texte.
Eine neue Mondlandefähre soll her, und das möglichst schnell: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will in weniger als zehn Jahren wieder mit Astronauten zum Mond fliegen. Sie hat dazu aufgerufen, schnell Entwürfe für ein Landefahrzeug vorzulegen.
6,8 Millionen Aufenthaltsorte in 24 Stunden: Eine chinesische Überwachungsfirma erfasst die Standorte mittels Gesichtserkennung und speichert sie in einer Datenbank - die öffentlich einsehbar war.
Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Eine Fabrik in Frankreich, eine Fabrik in Deutschland und eine Menge Fördergelder aus Paris: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron setzt sich für den Aufbau einer Akkuzellenproduktion für Elektroautos in Europa ein.
15 Jahre nach der Landung auf dem Mars erklärt die Nasa das Ende der Mission des Marsrovers Opportunity. Ein Rückblick auf das Ende der Mission und die Messinstrumente, denen wir viele neue Erkenntnisse über den Mars zu verdanken haben.
Weil immer weniger Fluglinien den Airbus A380 kaufen wollen, stellt der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern den Bau des Großraumflugzeugs ein. Der letzte A380 soll in zwei Jahren ausgeliefert werden.
Nach allen anderen üblichen Betriebssystemen und Desktopumgebungen soll künftig auch Chrome OS mehrere virtuelle Arbeitsflächen unterstützen. Der erste Code dafür ist nun öffentlich, ein Zeitplan aber noch nicht.
Wer seinen Mailverteiler nicht im BCC versteckt, kann auch als Privatperson gegen den Datenschutz verstoßen. Das bekam nun ein Behördentroll in Sachsen-Anhalt zu spüren.
Die neuen Turing-Grafikkarten von Nvidia besitzen einen USB-C-Ausgang. Dafür hat der Hersteller nun die signierte Firmware veröffentlicht. Zusammen mit einem freien Treiber zur Ansteuerung dient das vermutlich als Vorarbeit zum sogenannten Virtual Link .
Lieber Akkus als Brennstoffzelle: Der Hamburger Verkehrsbetrieb Hochbahn gibt rein elektrischen Bussen den Vorzug vor Brennstoffzellenbussen. Die vier vorhandenen dieser Busse werden ausgemustert.
Apple gibt im Patentstreit mit Qualcomm nach: In Deutschland werden das iPhone 7 und das iPhone 8 nun mit Technik des Chipkonzerns verkauft, um ein Gerichtsurteil zu erfüllen. Der Konflikt ist damit aber noch nicht beigelegt.
In diesem Monat haben Microsoft und der Technologieberater Accenture die Accenture Microsoft Business Group gegründet. Golem.de wollte wissen, was dort passiert.
Wenn Tempolimits wegen Straßenlärm zeitweise gelten, dann gelten sie nicht nur für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Ein Elektroautofahrer wollte das nicht gelten lassen und zog vor Gericht. Seine Vorstellung fand kein Gehör.
Die Matratze The Pod von Eight Sleep wird mit dem iPhone verbunden. Um einen gesunden Schlaf zu ermöglichen, kann sie wärmen und kühlen sowie die Körperfunktionen des Schläfers überwachen.
Am Mittwoch wird die Änderung des Diginetz-Gesetzes besprochen, um den Überbau von Glasfaser zu verhindern. Laut Unitymedia ist Open-Access nicht immer die beste Lösung.
Der Browserhersteller Mozilla will Fehler in seiner Software schon entdecken, bevor der Code dafür in die Quellen eingepflegt wird. Genutzt wird dazu ein System auf Basis von Machine-Learning, das von Spielehersteller Ubisoft stammt.
AT&T hat erstmals erklärt, dass in seinem 5G+-Netz nicht einmal die maximalen Datenraten von LTE Advanced Pro möglich sind. Damit lässt sich mehr als 1 Gigabit pro Sekunde übertragen.
Der im November auf dem Mars gelandete Nasa-Lander Insight hat eine Forschungssonde des DLR ausgesetzt. Sie soll in den Marsboden bohren, um Daten zu sammeln. Ziel der gesamten Mission ist, mehr über den inneren Aufbau des Planeten zu erfahren.
Ein zweites Testfeld für 5G-TV entsteht. Was bei 3G und 4G wegen des fehlenden Konsenses nicht klappte, soll jetzt in Köln möglich werden. Ein früheres Testfeld in Bayern arbeitet mit dem Modus FeMBMS.
Sie stehen nicht in der Landschaft, sie schwimmen nicht im Meer - sie sollen fliegen: Alphabet hat ein neues Unternehmen aus Googles X-Labor ausgegründet. Makani Power soll fliegende Windturbinen vermarkten.
Die Desktop-Entwickler von Canonical testen offenbar die Verwendung des Dateisystems ZFS für Endnutzer in der Linux-Distribution Ubuntu. Dazu soll wohl auch der Installer angepasst werden. Die Lizenzprobleme von ZFS sind aber weiterhin nicht geklärt.
Alle reden von der Energiewende, Hamburg und Schleswig-Holstein sind schon deutlich weiter: Die beiden Bundesländer zeigen, wie die Gewinnung von Strom etwa aus Windkraft und die Speicherung in verschiedenen Medien aussehen kann.
Pickups sind in den USA beliebt, eine elektrische Version gibt es jedoch noch nicht. In diese Lücke will das Startup Rivian - und Amazon und General Motors sind an einer Beteiligung interessiert.
Sich mehrmals täglich ein Smartphone ans Ohr zu halten und damit zu telefonieren kann aufgrund der verwendeten hochfrequenten elektromagnetischen Felder ab einem gewissen Wert bedenklich sein. Der SAR-Wert erlaubt eine Einordnung - und die zeigt, dass besonders Samsung-Smartphones wenig strahlen.
Für die aktuelle Version 5.15 des Plasma-Desktops hat das KDE-Entwicklerteam viele Details der Systemeinstellungen und Plattformintegration verbessert. Das Team hat außerdem die Icons aufgehübscht und Nutzer können Wireguard-VPN-Tunnel einrichten.
Die Python-Implementierung Pypy ist in Version 7.0 erschienen und unterstützt mit den darin enthaltenen drei Interpretern auch die drei Upstream-Versionen 2.7, 3.5 und 3.6 von Python. Den Garbage-Collector hat das Team ebenso überarbeitet.
Emotionen in Stimmen zu erkennen, ist für die Forscher von Affectiva durch die wenigen Trainigsdaten nicht leicht. Trotzdem konnten sie ein neuronales Netzwerk trainieren, das verschiedene Sprachen versteht. Das soll für viele Dinge hilfreich sein, etwa für die Erkennung psychologischer Störungen.
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung räumt den Nutzern ein Recht auf die Löschung ihrer Daten ein. Doch Anbieter haben nach Ansicht der österreichischen Datenschutzbehörde verschiedene Möglichkeiten, dem Verlangen zu entsprechen.
Eine Sicherheitslücke ermöglicht es, dass Software aus einem Container ausbricht. Die Ausführungsumgebung Runc, mit der Container gestartet werden, kann überschrieben und so der Host übernommen werden. Docker und viele andere Lösungen sind verwundbar.
Mit der eigenen freien virtuellen Maschine HHVM für PHP hat Facebook die Sprache deutlich beschleunigt. Die aktuelle Version 4.0 von HHVM unterstützt wie angekündigt jedoch kein PHP mehr, sondern nur noch die eigene Sprache Hack.
Das freie Werkzeug zur Farbverwaltung in Filmen, Opencolorio, wird künftig von einer Community unter dem Dach der Academy Software Foundation entwickelt. Ursprünglich stammt das Open-Source-Werkzeug von Imageworks, die Visual-Effects-Spezialisten von Sony Pictures.