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Teilchenphysik:
Wie Antimaterie ein großes Rätsel der Physik lösen könnte

Am Cern wurde erstmals Antimaterie in einem speziellen Container auf der Straße transportiert. Damit werden fundamentale Experimente mit maximaler Präzision möglich.
/ Dirk Eidemüller
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Die Antiprotonen für den Transport stammen von der Antimatter Factory am Cern. (Bild: Cern)
Die Antiprotonen für den Transport stammen von der Antimatter Factory am Cern. Bild: Cern

Es ist ein Kreuz mit dieser Antimaterie. In allen Laborversuchen besitzt sie identische Eigenschaften wie normale Materie, wenngleich mit umgekehrter Ladung. Ein Positron bringt dieselbe Masse auf die Waage wie ein Elektron, es zeigt die gleichen magnetischen und elektrischen Eigenschaften und es verhält sich auch sonst wie ein Elektron. Nur dass es eine positive statt einer negativen elektrischen Ladung trägt. Auch Antiprotonen und alle sonstigen Antiteilchen, die man bislang erzeugen konnte, zeigen die perfekte Symmetrie zu Materie.

Das bedeutet auch, dass Materie und Antimaterie beim Aufeinandertreffen zu reiner Energie zerstrahlen. Damit ist Antimaterie der ultimative Energiespeicher und in Computerspielen oder Science-Fiction-Romanen entsprechend populär als Antimaterieantrieb oder -torpedo und dergleichen.

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