Abo
  • Services:

LTE: Was AT&T in seinem 5G+-Netz bietet

AT&T hat erstmals erklärt, dass in seinem 5G+-Netz nicht einmal die maximalen Datenraten von LTE Advanced Pro möglich sind. Damit lässt sich mehr als 1 Gigabit pro Sekunde übertragen.

Artikel veröffentlicht am ,
AT&T Konzernzentrale
AT&T Konzernzentrale (Bild: Toby Jorrin/Getty Images)

Der US-Telekommunikationskonzern AT&T bietet in seinem so genannten 5G+-Netzwerk für die ersten Nutzer Datenraten von 200 bis 300 MBit/s. Das gab das Unternehmen am 12. Februar 2019 bekannt. Insgesamt seien bis zu 400 MBit/s möglich, in Testkonstellationen bis zu 1,5 GBit/s. Dies werde mit Übertragung per Millimeterwellen-Spektrum erreicht.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. abilex GmbH, Sindelfingen

Vor 50 Tagen hat AT&T das sogenannte mobile 5G+-mmWave-Netzwerk sowie "einen 5G-kompatiblen Hotspot in 12 Städten eingeführt". Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen seien Kunden. Am Beginn des Rollouts stehen US-Firmen wie Deep South Studios in New Orleans. Einer der nächsten Schritte sei die Bereitstellung in Minneapolis und Chicago. Diese Städte erweitern neben Las Vegas, Los Angeles, Nashville, Orlando, San Diego, San Francisco sowie San Jose den Kreis der Metropolen mit 5G+, die für 2019 geplant seien.

AT&T baut sein Netzwerk laut früheren Angaben mit Small Cells, Carrier Aggregation, 4x4 MIMO und 256 QAM aus. Laut Angaben eines Experten aus der Mobilfunkausrüsterbranche vom April 2017 handelt es sich bei der Technik offenbar um LTE Advanced Pro, auch 4.5G genannt. Alle genannten Termini weisen darauf hin. Auch das Typenblatt des Samsung S8, dass AT&T seinen Kunden anbietet, bestätigt dies.

LTE Advanced Pro ist im Release 13/14 festgeschrieben und folgt dem LTE-Technologie-Pfad. Dabei geht es um Carrier Aggregation über dreifach bis fünffach und High-MIMO jenseits von 4x4 und eine höhere Modulationsrate für die Luftübertragung, höher als 64 QAM. Bei einer Kombination des verfügbaren Spektrums und höheren Übertragungsmodi als 2x2 MIMO, verknüpft mit 256 QAM, lässt sich so mit dem verfügbaren Spektrum mehr als 1 Gigabit pro Sekunde übertragen.

Der neue Mobilfunkstandard 5G soll jedoch 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit ermöglichen. Hierfür sind noch keine Endgeräte verfügbar, werden aber auf dem MWC (Mobile World Congress) 2019 in Barcelona erwartet.

Ein wirkliches 5G-Netz in sub-6-Ghz-Spektrum werde AT&T wie alle anderen "ab dem Jahr 2020" bieten.

Sprint hat bei einem Gericht in New York Klage gegen seinen Konkurrenten AT&T wegen der Bezeichnung "5G Evolution", kurz: 5Ge, für herkömmliche LTE-Netzwerke eingereicht. Bei Kunden mit entsprechendem Smartphone erscheint anstelle des LTE-Logos auf ihrem Bildschirm die 5Ge-Bezeichung, auch wenn das Gerät gar kein 5G unterstützt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 34,99€
  2. ab 225€

tg-- 13. Feb 2019 / Themenstart

Das hat AT&T schon bei 4G so gemacht. Letzten Endes war es dann tatsächlich 4G (obwohl...

Prinzeumel 13. Feb 2019 / Themenstart

Aber 5g+ ist schon dreist ^-^

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Honor View 20 - Test

Das View 20 von Honor ist ein interessantes Smartphone: Für unter 600 Euro bekommen Käufer hochwertige Hardware im Oberklassebereich und eine der besten Kameras am Markt.

Honor View 20 - Test Video aufrufen
Galaxy S10e im Test: Samsungs kleines feines Top-Smartphone
Galaxy S10e im Test
Samsungs kleines feines Top-Smartphone

Mit dem Galaxy S10e bietet Samsung auch ein kompaktes Modell seiner neuen Oberklasse-Smartphone-Serie an. Beim Gerät gibt es zwar ein paar Abstriche bei der Hardware, es liegt aber fantastisch in der Hand und macht super Fotos - für uns der klare Geheimtipp der neuen Reihe.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy M20 kommt an drei Tagen nach Deutschland
  2. Smartphone Samsungs LPDDR4X-Speicher fasst 12 GByte
  3. Non-Volatile Memory Samsung liefert eMRAM aus

Trüberbrook im Test: Provinzielles Abenteuer
Trüberbrook im Test
Provinzielles Abenteuer

Neuartiges Produktionsverfahren, prominente Sprecher: Das bereits vor seiner Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierte Adventure Trüberbrook bietet trotz solcher Auffälligkeiten nur ein allzu braves Abenteuer in der deutschen Provinz der 60er Jahre.
Von Peter Steinlechner

  1. Quellcode Al Lowe verkauft Disketten mit Larry 1 auf Ebay
  2. Wet Dreams Don't Dry im Test Leisure Suit Larry im Land der Hipster
  3. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /