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Makani Power: Alphabets X-Labor gründet Windturbinenunternehmen aus

Sie stehen nicht in der Landschaft, sie schwimmen nicht im Meer - sie sollen fliegen: Alphabet hat ein neues Unternehmen aus Googles X-Labor ausgegründet. Makani Power soll fliegende Windturbinen vermarkten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die fliegende Windturbine soll in Norwegen getestet werden.
Die fliegende Windturbine soll in Norwegen getestet werden. (Bild: Makani Power)

Die nächste Ausgründung aus Googles Entwicklungsabteilung Google X: Alphabet hat Makani Power in ein eigenes Unternehmen ausgegründet. Der Energiekonzern Shell investiert in das neue Unternehmen der Holding. Makani hat eine fliegende Windturbine entwickelt.

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Die fliegende Windturbine ist ein unbemanntes Fluggerät, auf dessen Tragflächen mehrere Propeller installiert sind. Es steigt auf, ist aber durch ein starkes Seil mit einer Bodenstation verbunden - ähnlich wie ein Drachen. An dem Seil dreht es große Kreise in etwa 300 Metern Höhe. Der Wind versetzt die Propeller in Rotation, die jeweils einen Generator antreiben. Über ein Kabel fließt der Strom zur Bodenstation.

Vor etwa 13 Jahren hat Makani angefangen, die Windturbinen zu entwickeln. 2013 kaufte Google das Unternehmen und gliederte es in die Entwicklungsabteilung X ein, die unter anderem auch die Datenbrille Google Glass entwickelt hat.

Makani ist nicht das erste Projekt, das in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert wird. 2016 etwa gründete Alphabet das Autoprojekt in das Unternehmen Waymo aus, vor wenigen Monaten ein Projekt, das einen Energiespeicher entwickelt hat, in das Unternehmen Malta.

  • Das fliegende Windkraftwerk AWT am Boden (Foto: Makani Power)
  • Es ist mit einem Halteseil mit der Bodenstation verbunden. (Foto: Makani Power)
  • Zu dem Halteseil gehört auch ein Kabel, durch das der Strom auf die Erde gelangt. (Foto: Makani Power)
  • Die Bodenstation dient gleichzeitig als Park- und Startplatz für das AWT. (Foto: Makani Power)
Das fliegende Windkraftwerk AWT am Boden (Foto: Makani Power)

Der niederländische Energiekonzern hat eine Minderheitsbeteiligung an Makani erworben. Wie hoch die Investition ist, ist nicht bekannt. Shell will die Drachen in Offshore-Windanlagen einsetzen. Der Vorteil gegenüber schwimmenden Windrädern sei, dass die Makani-Drachen als Basis nur eine einfache Spierentonne benötigten, schreibt Makani-Chef Fort Felker. Ein erster Offshore-Test ist in diesem Jahr vor der norwegischen Küste geplant.



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tpk 13. Feb 2019

Bei Windstille kann ich mir noch vorstellen, dass das Ding sich an seiner Tonne...

Arsenal 13. Feb 2019

Ja, das stimmt, Offshoreanlagen haben oft schon um die 4000 bis 5000 Volllaststunden. Auf...

pumok 13. Feb 2019

Die Firma entwickelt seit 13 Jahren Windturbinen. Im Video und auf den Bildern sind...


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