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Virus

Sober-Wurm-Welle reißt nicht ab

Dritter Sober-Wurm-Ableger innerhalb eines Tages. Nachdem am 6. Oktober 2005 bereits zwei verschiedene Sober-Würmer durch das Internet gegeistert sind, gesellt sich seit den Abendstunden des gleichen Tages ein weiterer Sober-Ableger dazu, der sich ebenfalls sehr rasch verbreitet hat. Auch dieser Wurm versucht durch entsprechende E-Mail-Texte, seine Opfer dazu zu bringen, den angehängten Schadcode zu aktivieren.

Starke Verbreitung eines weiteren Wurms mit deutschem Text

Aktueller Wurm vermutlich ein weiterer Sober-Ableger. Am 6. Oktober 2005 gegen 10:30 Uhr erreichte die Redaktion von Golem.de eine Flut eines weiteren E-Mail-Wurms, der ähnliche Merkmale trägt wie der wenige Stunden zuvor bekannt gewordene Sober-Wurm und sich explosionsartig verbreitet. Somit liegt die Vermutung nahe, dass sich eine weitere Sober-Abart unter anderem im deutschsprachigen Teil des Internets stark verbreitet.

Gefährliches Klassentreffen - Neuer Sober-Wurm unterwegs

Neuer Sober-Wurm mit deutschsprachigem Nachrichtentext verbreitet sich stark. Seit den frühen Morgenstunden des 6. Oktober 2005 verbreitet sich besonders im deutschsprachigen Bereich des Internets eine neue Variante des Sober-Wurms explosionsartig. Mit einem vermeintlichen Foto eines Klassentreffens will der Wurm seine Opfer dazu bringen, den angehängten Schadcode auszuführen und den Schädling so zu aktivieren.

Viren und Würmer erhalten einheitliche Bezeichnungen

Zahlreiche Sicherheitsunternehmen beteiligen sich an Initiative. Das US-CERT hat zusammen mit Sicherheitsunternehmen und zahlreichen Anbietern von Antiviren-Software eine einheitliche Bezeichnung für neu gefundene Viren und Würmer erarbeitet. Mit der Vereinheitlichung soll erreicht werden, dass neu gefundene Viren und Würmer einen einheitlichen Namen erhalten, um leichter den Überblick über in Umlauf befindliche Schadprogramme zu behalten.

Handy-Wurm kann auch PCs infizieren

Symbos_Cardtrp.A überwindet Gerätegrenzen. Trend Micro weist auf einen Wurm hin, der ausgehend von einem infizierten Symbian-Handy auch Windows-PCs befällt. Dem als Symbos_Cardtrp.A bezeichneten Wurm weist Trend Micro zwar ein hohes Schadenspotenzial zu, mangels ausreichender Verbreitung sei das Gesamtrisiko aber gering.

Neue Epidemie durch Bagle-Würmer

Neue Bagle-Varianten in Umlauf. Im Internet konnten sich eine Reihe neuer Bagle-Würmer verbreiten, die den Wurm-Code jeweils in einer ZIP-Datei verbergen, deren Dateiname die Bezeichnung "price" enthält. Gleich mehrere Bagle-Würmer attackieren derzeit die Postfächer von Internetnutzern.

Creative lieferte MP3-Player mit Wurm

Einzelne Geräte der Reihe Zen Neeon enthielten den Wurm "W32.Wullik.B@mm". Einer Mitteilung von Creative Japan zufolge hat der Hersteller eine kleine Zahl von MP3-Playern der Reihe Zen Neeon versehentlich mit einem Wurm ausgeliefert. Betroffen sei aber nur ein sehr kleiner Teil von Geräten, die in Japan verkauft wurden.
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BSI: IT-Schutzmaßnahmen gerade noch ausreichend

Erster Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland. Die Bedrohung durch IT-Schädlinge wie Computerviren, Würmer und Spam wird in Zukunft weiter ansteigen. Die bestehenden Schutzmaßnahmen seien heute gerade noch ausreichend, müssen aber für einen ausreichenden Schutz weiter verbessert werden, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem ersten Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland.

Computerwurm befällt CNN, DaimlerChrysler und Walt Disney

Weitere Würmer und Varianten nutzen Windows-Sicherheitsleck aus. Nachdem mit Zotob.A ein erster Wurm durch das Internet geisterte, der eine Sicherheitslücke in Windows 2000 zur Verbreitung ausnutzt, folgen ihm bereits neun Varianten und ein weiterer IRC-Bot-Wurm. Die jüngsten Schädlinge sollen sich allerdings im Unterschied zur ersten Variante bereits stärker im Internet verbreitet haben. Die Würmer befielen PC-Systeme in mehreren US-Unternehmen, wie etwa CNN, DaimlerChrysler oder Walt Disney.

Zotob-Wurm befällt auch Windows XP und Windows Server 2003

Registry-Einträge bestimmen Anfälligkeit. Wie das Internet Storm Center berichtet, soll der Zotob-Wurm nicht nur Systeme mit Windows 2000 befallen, sondern auch Windows XP sowie Windows Server 2003 infizieren können. Dies gilt, wenn die beiden Letztgenannten mit aktivierten, so genannten "Null Sessions" arbeiten, um etwa als Domänen-Controller, Exchange- oder SQL-Server zu agieren.

Zotob: Wurm nutzt Windows-Sicherheitsleck zur Verbreitung

Automatische Verbreitung des Wurms via ftp. Im Internet macht sich ein neuer Wurm breit, der sich über eine Windows-Sicherheitslücke verbreitet und Systeme mit Windows 2000 ohne weiteres Zutun der Nutzer infiziert. Ein Patch für die Sicherheitslücke ist verfügbar, so dass er möglichst zügig installiert werden sollte.

Spyware begeht massiven Datendiebstahl

FBI ermittelt gegen Identitätsdiebe. Die Sicherheitssoftware-Firma Sunbelt berichtet in ihrem Blog von einer Spyware, die als Keylogger die Tastatureingaben der betreffenden Anwender mitschreibt und diese an einen fremden Webserver übermittelt. Die gespeicherten Informationen betreffen unter anderem Kontodaten, Logins, eBay-Passwörter, Chat-Mitschnitte und ähnliches Material.

Kaspersky: JPEG-Schädling womöglich im Anmarsch

Ausnutzung alter Windows-Sicherheitslücke befürchtet. Ein Mitarbeiter des Antiviren-Hersteller Kaspersky Labs berichtet, dass neue Varianten eines Trojanischen Pferdes gesichtet wurden, das sich über ein längst geschlossenes JPEG-Sicherheitsloch in Windows verbreitet. In Kürze könnte daher die Gefahr bestehen, dass sich entsprechende JPEG-Schädlinge im Internet verbreiten.

Spyware-Gegner legen Spyware-Definition vor

Interessierte können Spyware-Definition mitgestalten. Die Anti-Spyware Coalition (ASC) hat eine Spyware-Definition vorgelegt, deren Inhalt von Interessierten bis Mitte August 2005 modifiziert werden kann. Damit soll eine möglichst allgemein gültige Definition des Begriffs Spyware gefunden werden. Die ASC ist ein Zusammenschluss mehrerer Organisationen und Firmen, die gemeinsam gegen Spyware vorgehen wollen.

Microsoft: Aus für Linux-Antivirenlösung Antigen

Antivirenprodukte von Sybari werden nur zum Teil weitergeführt. Nachdem Microsoft die Übernahme des Antivirenherstellers Sybari abgeschlossen hat, wird ein Großteil der Antivirenprodukte wie bisher weitergeführt. Die Antigen-Produktlinie für Unix und Linux wird jedoch eingestellt, so dass die Weiterführung nur die Applikationen für Microsoft-Systeme betrifft.

Wurm-Epidemie durch angeblichen WM-Ticket-Gewinn

Neue Sober-Variante verbreitet sich rasant im Internet. Deutschsprachige E-Mails täuschen Empfängern vor, man habe Tickets zur Fußball-WM 2006 zugeteilt bekommen und wollen Opfer so dazu bringen, die im Anhang enthaltene Wurm-Datei zu öffnen. Der aktuelle Sober.O schaffte es abermals, sich innerhalb kürzester Zeit massiv im Internet zu verbreiten, wie zahlreiche Anbieter von Antiviren-Lösungen warnen.

MP3-Killer: W32/Nopir-B macht Musikarchive platt

Als vermeintlicher Programm-Crack getarnte Malware. Nach Meldungen aus Antiviren-Laboren ist seit kurzem eine Malware im Umlauf, die vor allem über Tauschbörsen verbreitet wird. Der W32/Nopir-B getaufte Schädling tarnt sich als Crack für eine DVD-Kopiersoftware, doch in Wirklichkeit hat er es auf die MP3-Sammlungen der Anwender abgesehen.

Weiterer Wurm mit deutschem Nachrichtentext verbreitet sich

Variante von Sober.N vermehrt sich stark. Nachdem sich seit dem gestrigen 19. April 2005 eine weitere Abart des Sober-Wurms sehr stark im deutschsprachigen Bereich des Internets verbreitet, konnte sich bereits in den Abendstunden des 19. April 2005 eine weitere Variante von Sober.N massiv im Internet vermehren. Auch der Neuling ist wieder mit deutschsprachigem Nachrichtentext unterwegs und will Nutzer dazu bringen, die im Anhang befindliche Wurm-Datei zu öffnen.

Massive Verbreitung von Wurm mit deutschem Nachrichtentext

Sober.N versendet sich mit gefälschter Absenderadresse. Abermals hat es eine Variante des Sober-Wurms geschafft, sich besonders im deutschsprachigen Raum des Internets rasant zu verbreiten. Die Empfänger des Wurms haben sich durch einen deutschsprachigen Nachrichtentext zum Öffnen des E-Mail-Anhangs verleiten lassen. Sober.N verbreitet sich seit den frühen Morgenstunden des heutigen 19. April 2005.

Weiterer Symbian-Wurm verbreitet sich per MMS und Bluetooth

Mabir.A reagiert auf eingehende SMS sowie MMS und versendet sich an Absender. Mit Mabir.A wurde ein weiterer Wurm für Geräte mit Symbian Series 60 entdeckt, der sich sowohl per MMS als auch über Bluetooth verbreitet. Im Unterschied zum Commwarrior.A antwortet der Neuling auf eingehende SMS oder MMS, um Empfängern eines Wurms vorzutäuschen, bei der Wurm-verseuchten MMS handele es sich um eine Antwort zu einer vorherigen Nachricht. Eine große Verbreitung kann auch der aktuelle Symbian-Wurm nicht vorweisen.

Private Haftpflicht hilft bei Wurm- und Virenschäden

HUK-COBURG will bei Versand elektronischer Daten schützen. Wer mit Viren oder Würmern verseuchte Dateien an Dritte versendet, kann für mögliche Schäden bei den Empfängern belangt werden. Mit einer neuen Privathaftpflicht-Versicherung der HUK-COBURG Versicherungsgruppe soll man sich vor solchen finanziellen Unannehmlichkeiten nun schützen können.

Symbian-Wurm verbreitet sich erstmals per MMS

Neuer Symbian-Wurm verschickt sich auch per Bluetooth an andere Smartphones. In den Laboren der Antivirenhersteller wurde mit Commwarrior.A erstmals ein Symbian-Wurm für Geräte mit Series 60 entdeckt, der sich nicht nur per Bluetooth verbreitet, sondern sich erstmals auch per MMS an andere Geräte versendet. Ein dazugehöriger Nachrichtentext gibt vor, dass die Nachricht entweder eine Software oder Sexbilder enthalte, um Opfer so dazu zu bringen, den Wurm zu installieren.

Neuer Wurm mit deutschen Texten verbreitet sich massiv

Sober.L enthält angeblich falsch zugestellte E-Mails. Seit den Abendstunden des 7. März 2005 hat sich ein neuer Sober-Wurm massiv im Internet per E-Mail verbreitet, der mit deutscher Betreffzeile und deutschem Nachrichtentext daherkommt. Der E-Mail-Text gibt vor, dass der Absender private E-Mails erhalten habe, die für den Empfänger gedacht seien. Ferner wird versprochen, dass sich die betreffenden E-Mails in dem E-Mail-Anhang befinden würden, allerdings steckt darin natürlich nur der Wurm-Code von Sober.L.

Variante des MyDoom-Wurms durchstöbert Suchmaschinen

Sucht über Altavista, Google, Yahoo und Lycos nach E-Mail-Adressen. Wie mehrere Antivirenhersteller berichten, verbreitet sich eine neue Variante des MyDoom-Wurms besonders stark im Internet, der wie einer seiner Vorgänger zahlreiche Suchmaschinen nutzt, um darüber nach gültigen E-Mail-Adressen zu suchen. Damit soll eine breite Streuung des Wurms erreicht werden, außerdem installiert der Wurm ein Trojanisches Pferd auf einem befallenen System.

Bill Gates: Antivirenprodukt von Microsoft kommt

Microsoft plant Antivirenprodukt mit der GeCad-Engine für 2005. Nachdem Microsoft bereits mit dem Malicious Software Removal Tool einen ersten Schritt in den Markt für Antivirenprodukte getan hatte, steht der nächste Schritt bevor: Nach Angaben von Bill Gates will das Unternehmen bis Ende 2005 eine Antiviren-Software mit der Scan-Engine von GeCad fertig stellen.

Microsofts AntiSpyware-Tool bleibt kostenlos...

...für Privatkunden; bei Unternehmenskunden fallen Gebühren an. Anlässlich der Ankündigung einer neuen Version vom Internet Explorer wurden weitere Details zur bislang kostenlos als Beta-Version verfügbaren "Windows AntiSpyware" bekannt gegeben. So soll auch die Final-Version für private Windows-Nutzer kostenlos angeboten werden, während Unternehmenskunden dafür bezahlen müssen.

Microsoft schluckt weiteren Antivirus-Anbieter

Microsoft will Sybari Software übernehmen. Wie Microsoft bekannt gab, will das Unternehmen die Firma Sybari Software Inc. übernehmen, die im Markt von Antiviren-Lösungen für Unternehmenskunden aktiv ist. Mit Hilfe von Sybari-Produkten werden zahlreiche Messaging- und Collaboration-Server vor Wurm- oder Virenangriffen geschützt. Auch die Spam-Abwehr fällt in das Aufgabengebiet der Sybari-Produkte.

Brathähnchen: Wurm verbreitet sich über MSN Messenger

Bropia-Wurm schleust weiteren Wurm ein. Mehrere Hersteller von Antivirenlösungen warnen von einem neuen Wurm, der sich ausschließlich über Microsofts MSN Messenger verbreitet und nach Aktivierung ein Trojanisches Pferd auf dem befallenen System installiert. Zur Verbreitung versendet sich der aktuelle Bropia-Wurm als Datei an alle Kontakte im installierten MSN Messenger, um so möglichst viele Rechner zu infizieren.

T-Online bald mit serverseitigem Viren- und Spamschutz

Verbesserter Schutz für Kommunikationsdienste angekündigt. Im ersten Quartal 2005 sollen sämtliche T-Online-E-Mail-Postfächer endlich mit einem postfachindividuellen Virenschutz und einem individuellen Spamschutz ausgestattet werden. Dies teilte das Unternehmen im Rahmen der Initiative "Deutschland sicher im Netz" mit. Bei den kostenpflichtigen Angeboten werden die Leistungen des "SicherheitsPakets", das für Erstbucher sechs Monate inklusive ist, erweitert.

Wird Windows mit Virenscanner ausgeliefert?

Microsoft hält Integration eines Virenscanners für denkbar. Microsoft denkt darüber nach, dem Windows-Betriebssystem einen Virenscanner zu spendieren, berichtet die Financial Times Deutschland. Eine Entscheidung darüber sei aber noch nicht getroffen, gab ein Microsoft-Mitarbeiter bekannt. Somit bleibt es weiterhin ungewiss, ob Microsoft aktiv in den Markt für Antiviren-Software einsteigt.

Massive Botnets in Japan entdeckt

Zehntausende Rechner infiziert, DoS-Attacken befürchtet. Die japanische Polizei warnt vor einem neuen Schadprogramm, das sich rasant verbreiten soll. Die in Presseberichten als "Virus" bezeichnete Software soll bereits über 20 so genannte Botnets gesponnen haben.

Sober-Wurm mit deutschen Texten verbreitet sich

Sober.J täuscht eine laufende E-Mail-Unterhaltung vor. Mit Sober.J verbreitet sich seit dem Wochenende nach einer längeren Ruhephase abermals eine Sober-Variante recht zügig im Internet. Der Wurm versendet sich in einer deutschsprachigen E-Mail und gibt vor, im Anhang Informationen zu einer E-Mail-Unterhaltung zu enthalten. Wie bei aktuellen Würmern üblich, fälscht auch dieser die Absenderadresse und verschleiert somit seine Herkunft.

Wurm verbreitet sich per MySQL

Schwache Root-Passwörter öffnen Wurm die Tür. Das SANS Internet Storm Center (ISC) warnt vor einem neuen "Bot", der sich über MySQL verbreitet. Der Wurm sucht auf dem MySQL-Port 3306 nach Opfern, die, einmal infiziert, über einen IRC-Server mit weiteren Instruktionen versorgt werden.

Bagle-Wurm setzt abermals zum Angriff an

Neuer Bagle-Wurm verbreitet sich stark. Nach längerer Ruhephase verbreitet sich abermals ein weiterer Ableger des Bagle-Wurms im Internet stark, nachdem die in den vergangenen Monaten anderen entdeckten Bagle-Varianten nur eine mittelmäßige Verbreitung erreichten. Der neue Bagle-Wurm vermehrt sich wie seine Vorgänger per E-Mail sowie über Peer-to-Peer-Netzwerke. Auf befallenen Systemen öffnet er eine Hintertür, über die sich ein befallener Rechner zur Spam-Verbreitung missbrauchen lässt.

Linux, Wine und Würmer - noch kein perfektes Gespann

Wurm-Komfort unter Linux lässt zu wünschen übrig. Mit Wine lassen sich Windows-Applikationen auch unter Linux ausführen. Was aber mit vielen Applikationen funktioniert, muss nicht auch für Viren und Würmer gelten, die Windows-Nutzer auf Trab halten, zu diesem Schluss kommt Matt Moen, der bei Newsforge über seine Erfahrungen mit Klez, Sobig, MyDoom und Netsky.D berichtet.

Alternative zu XP AntiSpy als OpenSource

Open-Source-Software xpy kann Windows-Komponenten deaktivieren. Die Open-Source-Software xpy deaktiviert - wie auch die Freeware XP AntiSpy - eine Reihe von Datenübermittlungskomponenten in Windows 2000, XP sowie Windows Server 2003 und erlaubt das Abschalten einiger Windows-Funktionen, die als Einfallstor für Angriffe ausgenutzt werden können. Die aktuelle Version 0.86 von xpy erhielt einige neue Einstellungen und liegt mit deutschsprachiger Oberfläche vor.

Microsofts Wurm-Töter

Neue Versionen vom "Malicious Software Removal Tool" im Monatsrhythmus. Microsoft hat am Patch-Day für den Januar 2005 ein "Malicious Software Removal Tool" vorgestellt, das ausgewählte Würmer und ein Trojanisches Pferd erkennen und vernichten können soll. Die kostenlos angebotene Software soll den Einsatz herkömmlicher Virenscanner ergänzen und wird mindestens einmal monatlich aktualisiert.

Symbian-Wurm mit Virenschadfunktion entdeckt

Lasco.A infiziert andere Symbian-Anwendungen. Für Symbian-Smartphones mit Series-60-Oberfläche wurde eine Abart des Cabir-Wurms entdeckt, der neben bislang bekannten Wurm-Funktionen auch Virenmechanismen zur Verbreitung nutzt, berichtet das Virenlabor von F-Secure. Der neu gefundene Schädling Lasco.A befällt nach einer Aktivierung die auf dem Symbian-Gerät befindlichen Anwendungen.

Beta-Version von Microsofts AntiSpyware erhältlich

Werkzeug soll wirksam vor Spyware schützen. Microsoft bietet ab sofort eine Beta-Version der Software Windows AntiSpyware an, nachdem das Unternehmen im Dezember 2004 das Anti-Spyware Softwarehaus Giant übernommen hatte. Die Software "Windows AntiSpyware" soll Spyware auf Windows-Systemen erkennen und bekämpfen, um künftig von solchen Plagegeistern verschont zu werden.

SSH-Client PuTTY mit Trojaner

Gefälschte PuTTY-Version bei CNet zum Download. Die Entwickler der freien Telnet- und SSH-Implementierung PuTTY für Windows und Unix warnen, dass eine Version ihrer Software, die bei CNet zum Download angeboten wurde, diverse Spyware installiert.

Source-Code von Symbian-Wurm veröffentlicht

Source-Code könnte jüngste Cabir-Ableger erklären. Der Antiviren-Hersteller Sophos berichtet, dass im Internet der Source-Code des Symbian-Wurms Cabir veröffentlicht wurde, was wohl der Grund dafür sein dürfte, dass in den vergangenen Tagen eine Reihe weiterer Cabir-Varianten entdeckt wurde. Wie bereits der erste Cabir-Wurm verbreiten sich auch die anderen Abarten per Bluetooth, weisen ansonsten aber keine Schadfunktionen auf.

Kalifornien führt Strafen für SpyWare ein

Schadensersatz bis zu 1.000 US-Dollar einforderbar. Entwickler von Programmen, die den Anwender ohne sein Wissen ausspionieren, könnten sich in Kalifornien künftig empfindlichen Strafen ausgesetzt sehen. Ab 1. Januar 2005 gilt ein neues Gesetz, das Anwender vor Spyware schützen soll.

Neue Versionen des Santy-Wurms bedrohen PHP-Installationen

Wurm sorgt für Last auf Webseiten mit PHP-Scripten. Am 21. Dezember 2004 begannen Anti-Virenhersteller, vor dem Wurm "Santy.A" zu warnen. Dieser nutzt eine Sicherheitslücke in der Foren-Software phpBB aus, um so verwundbare Server anzugreifen. Mittlerweile sind neue Varianten des Wurms im Umlauf, die mitunter wahllos versuchen, PHP-Scripte auf Server anzugreifen.

Wurm verunstaltet Websites

Sicherheitslücke in phpBB wird ausgenutzt. Ein von Kaspersky Lab mittlerweile auf den Namen "Net-Worm.Perl.Santy.a" getaufter Wurm hat diverse, darunter auch deutsche Websites verunstaltet. Er nutzt eine seit einigen Wochen bekannte Sicherheitslücke in der Foren-Software phpBB aus und verbreitet sich rasch.

Microsoft übernimmt Anti-Spyware Softwarehaus Giant

Beta eines Anti-Spyware-Tool soll Ende Januar 2005 erscheinen. Microsoft hat das US-Unternehmen "Giant Company Software" übernommen, das sich auf die Entwicklung von Anti-Spyware- und anderer Sicherheitssoftware spezialisiert hat. Microsoft will die Entwicklungen des Unternehmens nutzen, um Windows-Nutzern künftig Hilfsmittel zur Bekämpfung von Spyware und anderer böswilliger Software an die Hand zu geben.

Wurm tarnt sich als Weihnachtsgruß

Anti-Virenhersteller warnen vor Zafi.D bzw. W32.Erkez.D. Ein neuer auf den Namen "W32.Erkez.D" bzw. "Worm/Zafi.D" getaufter Wurm tarnt sich als Weihnachtsgruß und öffnet unter den Betriebssystemen Windows 95, 98, ME, NT, 2000 und XP sowie Windows Server 2003 eine Backdoor. Verbreitet wird der Virus wie üblich per E-Mail, aber auch über Peer-to-Peer-Netze.