Neue Bagle-Variante verbreitet sich rasch
Bei der Verbreitung per E-Mail steckt der Wurm-Code wie üblich im Anhang, der als ZIP-Datei mit wechselnden Namen daherkommt. Die Archive enthalten neben dem Wurm in Form einer EXE-Datei auch eine HTML-Datei, die, öffnet man das Archiv mit dem Explorer von Windows, die Datei "Price.html" anzeigt. Allerdings wird über diese HTML-Datei über eine Sicherheitslücke automatisch der Wurm ausgeführt.
Wie üblich bei derartigen E-Mail-Würmern werden die E-Mails mit gefälschtem Absender verschickt, so dass dieser keinen Aufschluss über den Urheber gibt. Bagle.AO sammelt E-Mail-Adressen, indem zahlreiche lokale Dateien nach Adressen durchsucht werden und versendet sich über eine eigene SMTP-Engine. Zudem öffnet der Schädling den TCP-Port 80 sowie den UDP-Port 80, worüber ein Angreifer ein infiziertes System als E-Mail-Versender für die Verbreitung von Spam missbrauchen kann.
Die Hersteller von Virenscannern bieten bereits aktualisierte Signaturdateien zur Erkennung von Bagle.AO an.