Abo
  • Services:

Symbian-Wurm mit Virenschadfunktion entdeckt

Lasco.A infiziert andere Symbian-Anwendungen

Für Symbian-Smartphones mit Series-60-Oberfläche wurde eine Abart des Cabir-Wurms entdeckt, der neben bislang bekannten Wurm-Funktionen auch Virenmechanismen zur Verbreitung nutzt, berichtet das Virenlabor von F-Secure. Der neu gefundene Schädling Lasco.A befällt nach einer Aktivierung die auf dem Symbian-Gerät befindlichen Anwendungen.

Artikel veröffentlicht am ,

Als primären Verbreitungsweg nutzt Lasco.A - wie auch Cabir - Bluetooth, um sich darüber an andere in der Nähe befindliche Bluetooth-fähigen Symbian-Geräte zu versenden. Eine automatische Infektion ist so aber weiterhin nicht möglich, weil der Empfang der Datei vom Anwender erst bestätigt werden muss.

Stellenmarkt
  1. Garz & Fricke GmbH, Hamburg
  2. Hamburg Süd, Hamburg

Im Unterschied zu Cabir weist Lasco.A einen weiteren Verbreitungsweg in Form von Virenmechanismen auf: Wurde Lasco.A aktiviert, infiziert der Schädling auf dem Gerät befindliche Symbian-Applikationen. Werden diese etwa per Bluetooth oder Infrarot mit anderen Symbian-Geräten ausgetauscht, gelangt Lasco.A so auf andere Geräte und wird bei der Programmausführung entsprechend aktiviert.

Noch konnte sich Lasco.A nicht nennenswert verbreiten, aber die für Schadsoftware auf Handys neue Art der Verbreitung zeigt einen neuen Gefährdungsgrad für Symbian-Smartphones mit Series 60. Wer häufig Symbian-Applikationen mit anderen Anwendern austauscht, sollte entsprechende Vorsicht walten lassen, um nicht Opfer von Lasco.A zu werden.

Um sich zumindest vor der reinen Bluetooth-Verbreitung zu schützen, hilft es, die Bluetooth-Funktion im Handy in den Unsichtbar-Modus zu schalten. Dann finden andere Bluetooth-Geräte das eigene Handy nicht mehr, so dass sich auch der Schädling auf diese Weise nicht verbreiten kann.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

alphabit 20. Jan 2005

Wohl wahr! Wie erwähnt wurde, muss man dem Empfang bestätigen. Liegt also am Smartphone...

Andreas... 11. Jan 2005

Solange es jemand kann, wird es auch gemacht. Immer.

Neutrino 11. Jan 2005

Ist es denn wirklich nötig, auch Telefonbesitzer mit völlig sinnlosen Schadprogrammen zu...

virushunter 11. Jan 2005

Ja, es gibt einen kostenlosen Virenscanner. Jedenfalls bis Ende Juni. schau mal bei...

koshan 11. Jan 2005

Aber wenn Smartphonebesitzer ähnlich mit solchen Sachen umgehen, wie der Durchschnittsdau...


Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /