Abo
  • Services:

Erster Virus für WindowsCE-Plattform entdeckt

WinCE.Duts.A dient lediglich als Machbarkeitsbeweis

Seit dem Wochenende zieht die WindowsCE-Plattform nun auch in Bezug auf Viren mit dem PalmOS-Betriebssystem gleich: Mit WinCE.Duts.A wurde nun der erste Virus für WindowsCE entdeckt, der sich allerdings nicht verbreitet hat und auch keine Schadfunktionen enthält. Der Virus wird lediglich als Machbarkeitsbeweis (Proof-of-Concept) angesehen, so dass eine nennenswerte Verbreitung unwahrscheinlich erscheint.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Virus wurde so geschrieben, dass er sich kaum nennenswert verbreiten wird, da er den Nutzer vor einer Verbreitung um Erlaubnis fragt: Nach der Ausführung einer infizierten Datei erscheint eine Dialogbox mit dem englischsprachigen Text "Dear User, am I allowed to spread?". Wird die betreffende Dialogbox dennoch bestätigt, infiziert der Schädling alle Exe-Dateien im Root-Verzeichnis auf dem mobilen Gerät.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg
  2. ACP IT Solutions AG, Hamburg

Der Virus arbeitet nur auf Geräten mit ARM-Prozessor, so dass der Unhold auf Modellen mit einer anderen Prozessorarchitektur wirkungslos bleibt. Im Programmcode von WinCE.Duts.A wird ferner darauf hingewiesen, dass der Virus lediglich zeigen soll, dass es möglich ist, einen Virus für die WindowsCE-Plattform zu schreiben. Eine reale Gefahr geht von WinCE.Duts.A somit nicht aus.

Erst kürzlich wurde mit Cabir ein erster Symbian-Wurm entdeckt, der ebenfalls nur als Machbarkeitsbeleg gilt und sich bislang nicht verbreitet hat. Für die PalmOS-Plattform wurde ein erster Virus bereits vor längerer Zeit entdeckt, ohne dass dies jedoch bislang dazu geführt hat, dass PalmOS-Nutzer gefährdet sind. Somit bleiben Schadprogramme für mobile Geräte weiterhin nur eine theoretische Gefahr.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Spider-Man 1-3 für 8,49€, X-Men 1-6 für 23,83€ und Batman 1-4 für 14,97€)
  2. 9,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Michael - alt 20. Jul 2004

Ich glaube nicht, daß es den Virenschreibern eigentlich um den Schaden geht, obwohl ich...

Mirco 20. Jul 2004

Meinte natürlich den W2K-Source..

Mirco 20. Jul 2004

Ja sicher hat er mit der Verbreitung recht..aber trotzdem mach schon allein die Tatsache...

Michael - alt 20. Jul 2004

Weil es wenig sinnvoll ist, einen Virus zu schreiben, der geheim bleibt; die mentale...

jaja 19. Jul 2004

"Entdeckt" ist IMO absolut unpassend. "Entwickelt" träfe den Punkt.


Folgen Sie uns
       


Street Fighter 30th Anniversary Collection - Live

Die Spezialmanöver Ha-Do-Ken und Sho-Ryu-Ken sind tief in den Gehirnen von Beat'em-up-Fans verankert. Im Livestream holt sie Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek hervor und wird versuchen, sie mit dem neuen Arcade Stick von Lioncast für die Konsole umzusetzen.

Street Fighter 30th Anniversary Collection - Live Video aufrufen
Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

    •  /