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Weiterer Symbian-Wurm verbreitet sich per MMS und Bluetooth

Mabir.A reagiert auf eingehende SMS sowie MMS und versendet sich an Absender. Mit Mabir.A wurde ein weiterer Wurm für Geräte mit Symbian Series 60 entdeckt, der sich sowohl per MMS als auch über Bluetooth verbreitet. Im Unterschied zum Commwarrior.A antwortet der Neuling auf eingehende SMS oder MMS, um Empfängern eines Wurms vorzutäuschen, bei der Wurm-verseuchten MMS handele es sich um eine Antwort zu einer vorherigen Nachricht. Eine große Verbreitung kann auch der aktuelle Symbian-Wurm nicht vorweisen.
/ Ingo Pakalski
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Der aktuelle Wurm Mabir.A verwendet als Basis den Source-Code des Symbian-Wurms Cabir, der im Juni 2004 als damals erster Wurm für Symbian-Geräte entdeckt wurde. Im Unterschied zu Cabir verbreitet sich der Neuling aber sowohl über Bluetooth als auch per MMS.

Auf eintreffende SMS oder MMS antwortet Mabir.A mit dem Versand einer MMS, deren Anhang eine Wurm-verseuchte Datei mit der Bezeichnung Info.sis enthält. In der MMS-Botschaft selbst gibt es keinen weiteren Nachrichtentext, so dass hier auf die Neugierde der Empfänger gesetzt wird. Durch die Beantwortung einer SMS oder MMS versucht der Wurm außerdem vorzugaukeln, dass es sich bei der Wurm-verseuchten Botschaft um eine Antwort des Handy-Besitzers auf eine andere Nachricht handele.

Neben der Verbreitung per MMS versucht sich auch der aktuelle Wurm über Bluetooth zu vermehren und sucht dazu nach entsprechenden Bluetooth-Geräten in der Nähe, um diese zu befallen. Dazu versendet der Wurm sich selbst mit dem Dateinamen Caribe.sis an entsprechende Geräte.

Der Wurm infiziert Geräte mit Symbian Series 60 nicht automatisch, denn der Anwender muss den Empfang quittieren und die betreffende Datei manuell installieren, was sowohl für den Verbreitungsweg über Bluetooth als auch per MMS gilt.


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