Bei der Berliner Online-Kfz-Zulassung sollten laut einem FAQ-Eintrag nur E-Mail-Adressen "bekannter Anbieter" gültig sein - offenbar ein Missverständnis.
Das Bundesinnenministerium möchte eine "digitale Souveränität" bei Software in der Verwaltung erreichen. Dem stehen jedoch Monopolisten entgegen, allen voran Microsoft, wie eine Untersuchung im Auftrag des Ministeriums bestätigte.
Von 40 neuen Stellen im Innenministerium, die bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen helfen sollen, ist erst eine besetzt: Experten halten das Ziel, ab 2022 digitale Verwaltungsdienste anbieten zu können, entsprechend für gefährdet.
Mit dem Support-Ende von Windows 7 Anfang des kommenden Jahres will die Regierung Südkoreas auf ein System mit Linux-Basis wechseln. Einem Medienbericht zufolge soll die Verwaltung so unabhängiger von einem Hersteller werden.
Kurz nach dem Start ist es einem Sicherheitsforscher gelungen, sich unberechtigt bei der Whatsapp-Alternative der französischen Regierung anzumelden. Der Forscher fand weitere vermeintliche Fehler, die laut den Entwicklern der Matrix-Software aber keine sind.
Zur Kommunikation in Behörden setzt die Schweizer Verwaltung künftig mit Threema auf ein Unternehmen aus dem eigenen Land. Zuvor wurden Whatsapp oder Skype for Business verwendet.
Die Stadtverwaltung von Italiens Hauptstadt Rom hat damit angefangen, ihre Workstations auf Libreoffice umzustellen. Dazu werden teils Jahrzehnte alte Zulieferverträge verändert und bis zu 14.000 Rechner migriert.
Nach über zehn Jahren Linux-Betrieb sollen die Client-Systeme der Finanzverwaltung Niedersachsen auf Windows migriert werden. Betroffen sind rund 13.000 Systeme. Für die Umstellung steht ein zweistelliger Millionenbetrag bereit.
Laut einem Medienbericht plant die Stadtverwaltung von Barcelona einen breiten Wechsel auf freie Software in der Stadtverwaltung . Mittelfristig sollen auch Linux-Systeme mit Ubuntu eingesetzt werden.
Nach dem beschlossenen Limux-Ende in München soll in fünf Jahren von Linux zurück auf Windows migriert werden und die Stadt endlich eine effektive IT-Landschaft bekommen. Dieser Plan ist aber klar überambitioniert.
Mit knapp 90 Millionen Euro über die kommenden sechs Jahre soll die IT der Stadt München völlig umgebaut werden. Davon sollen allein für den geplanten Limux-Ersatz mit einem Windows-Client rund 50 Millionen Euro entfallen.
Der zuständige Verwaltungsausschuss des Münchner Stadtrats hat das Ende des Limux-Projektes besiegelt und für eine Migration zu Windows gestimmt. Die soll 2022 abgeschlossen sein, die Kosten dafür bleiben geheim.
Bereits am morgigen Mittwoch, den 8. November, stimmt der Münchner Stadtrat über das endgültige Ende des Limux-Projekts ab. Die Kosten für die Windows-Lizenzen und andere Software bleiben aber weiter geheim. Geschätzt werden Kosten in Millionenhöhe.
Überraschend selbstkritisch fragt der Präsident der Free Software Foundation Europe, Matthias Kirschner, ob und wodurch die Community zum Scheitern von Limux beigetragen hat. Als Konsequenz ändert die FSFE ihre Kampagnentaktik.
Die Air-Berlin-Pleite sorgt gezwungenermaßen für ein Umdenken in der Verwaltung. Statt teurer und nun auch langwieriger Dienstreisen per Zug sollen die Beamten mehr Videokonferenzen abhalten. Unumstritten ist der Einsatz von modernen Kommunikationsmethoden jedoch keineswegs.
Dank Kollaborationen an einer offenen Geodaten-Anwendung erzielt eine Katastrophenschutzorganisation der Weltbank eine theoretische Kapitalrendite von 200 Prozent. Das zeigt die Ersparnis bei konsequenter Nutzung von Open-Source-Software.
Jetzt haben wir endlich Antwort auf unsere Frage bekommen, warum München von Limux zu Windows zurückkehren will - und sind so klug als wie zuvor. Die CSU rechtfertigt sich gegen Vorwürfe, die wir nicht gemacht haben, die SPD weicht aus und technisch reden beide Unfug. Was soll das?
Das Verteidigungsministerium der USA hat kein Urheberrecht an seinem eigenen Code, was den Aufbau von Open-Source-Projekten mit Hilfe von Freiwilligen verkompliziert. Dafür gibt es nun eine kreative Lösung.
Keine Begründung, keine Folgenschätzung, keine Antwort auf Presseanfragen und die zuständigen Bürgermeister ducken sich nach einer 180-Grad-Wende einfach weg: Das Verhalten der CSU- und SPD-Fraktion zum Limux-Rollback ist eine Farce und die fehlende Öffentlichkeit der Demokratie unwürdig.
Nach einer hitzigen Debatte hat die rot-schwarze Mehrheit im Münchner Stadtrat den Weg zu einer Abkehr vom Limux-Projekt eingeschlagen. Es soll geprüft werden, wie bis Ende 2020 auf den städtischen Rechnern wieder Windows statt Linux laufen soll.
Ein vollständiger Wechsel von Limux auf Windows-Systeme würde München sechs Millionen Euro plus eine Million Euro jährlich allein an Lizenzen kosten. Hinzu kommen Ausgaben für die Migration und Portierung von Anwendungen, weitere Lizenzen und den Mehraufwand der Administration.
/193Kommentare/Eine Exklusivmeldung von Sebastian Grüner
Mit dem geplanten Limux-Rollback setzt sich der Münchner Stadtrat über die Expertenmeinung einer selbst beauftragten Studie hinweg, kritisieren die FSFE und die Document Foundation. Das führe außerdem zu einer Kostensteigerung.
Update Bis 2021 soll in München die Nutzung von Linux als Client-System beendet werden. Stattdessen soll wieder komplett auf Windows gesetzt werden. Das fordern die regierenden Stadtratsfraktionen von CSU und SPD in der bayerischen Landeshauptstadt und könnten damit das Ende von Limux besiegeln.
Eigentlich soll die IT-Verwaltung in München endgültig zentralisiert werden. Doch sowohl der Stadtrat als auch Verwaltungsreferate agieren gegen den Plan und gegeneinander. Dass Gutachter und die CSU eine Totalabkehr von Limux und Libreoffice in Erwägung ziehen, ist dabei vermutlich wenig hilfreich.
Open-Source-Projekte der US-Regierung und ihrer Behörden werden künftig auf einem einzigen Portal gesammelt und zur Verfügung gestellt. Die Webseite ist Teil einer neuen Richtlinie, die die Zusammenarbeit verbessern soll und damit Steuergelder einsparen kann.
Die Offenlegung von Code habe Vorteile bei der "Cybersicherheit" und werde helfen, die Nation vor Gefahren zu schützen, meint der Technikchef der zuständigen US-Behörde. Außerdem könnten Bürger die Behörde dank Open Source besser überwachen, glauben Entwickler.