Nach Limux-Aus: München will schnell Open Source auf den Weg bringen

Der neue rot-grün geführte Münchner Stadtrat will schnell Open-Source-Projekte angehen. Eigene Software soll künftig immer frei sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Grüne und SPD im Stadtrat München setzen wieder verstärkt auf Open Source.
Grüne und SPD im Stadtrat München setzen wieder verstärkt auf Open Source. (Bild: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images)

Der Münchner Stadtrat unter Führung der Grünen und der SPD setzt laut Koalitionsvertrag bei der eigenen IT auf Open-Source-Software und will dies nun mit einem Maßnahmenpaket schnell umsetzen. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung wurde das stadteigene IT-Referat aufgefordert, "fünf Projekte vorzuschlagen, die kurzfristig als Open-Source-Projekt realisiert werden". Ab Ende kommenden Jahres soll neu erstellte Software der Stadt dann grundsätzlich als Open Source erstellt werden.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d)
    Zeitfracht GmbH, Stuttgart, Leipzig, Erfurt
  2. Business Systems Analyst (w/m/d) Web Analytics
    Franke Foodservice Systems GmbH, Bad Säckingen
Detailsuche

Dabei soll nicht nur der Quellcode bereitgestellt werden. Vielmehr sollen externe Beiträge zu dieser Software ermöglicht werden. Möglich ist damit nicht nur eine Überprüfung und Verbesserung der Software durch eine externe Community, sondern eventuell auch die Weiternutzung und Kooperation mit anderen Stadtverwaltungen, die ähnliche Probleme lösen müssen.

Zur Förderung der eigenen Open-Source-Aktivitäten ist außerdem vorgesehen, ein IT-Dashboard zu erstellen, aus dem die konkrete Software-Nutzung hervorgeht. So soll sich der Einsatz von Open-Source-Software besser erkennen lassen und außerdem deutlich werden, wo dies künftig geplant ist. Über ein sogenanntes Open-Source-Hub sollen "Beschäftigte der Stadt und engagierte Externe unbürokratisch und unkonventionell miteinander an Open-Source-Lösungen für die Landeshauptstadt arbeiten können".

Mit Geldern der Stadt soll letztlich auch ein Open Source Sabbatical finanziert werden. Das erinnert an Stadtschreiber-Stipendien oder ähnliche Programme für Künstler. In München sollen sich jedoch "qualifizierte Programmierer*innen bewerben können, die für eine bestimmte Zeit an Open-Source-Projekten arbeiten wollen. Das Sabbatical soll in attraktiver Höhe kompensiert und international ausgeschrieben werden".

Golem Akademie
  1. Docker & Containers - From Zero to Hero
    5.-7. Oktober 2021, online
  2. Advanced Python - Fortgeschrittene Programmierthemen
    16./17. September 2021, online
Weitere IT-Trainings

Nach dem Aus des prestigeträchtigen Limux-Projektes in München und dem Wechsel zurück zu Windows und Microsoft-Produkten auf dem Desktop hatte sich der neue Stadtrat dafür ausgesprochen, künftig wieder Open-Source-Software zu präferieren. Dieser Strategiewechsel wurde von der Free Software Foundation Europe (FSFE) begrüßt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Neues Betriebssystem von Microsoft
Wir probieren Windows 11 aus

Windows 11 ist bereits im Umlauf. Wir haben die Vorabversion ausprobiert und ein schickes OS durchstöbert. Im Kern ist es aber Windows 10.
Ein Hands-on von Oliver Nickel

Neues Betriebssystem von Microsoft: Wir probieren Windows 11 aus
Artikel
  1. Nuro: FedEx will den Lieferwagenfahrer ersetzen
    Nuro
    FedEx will den Lieferwagenfahrer ersetzen

    FedEx erprobt, ob sich die Warenzustellung mit autonom fahrenden Robotern erledigen lässt. Kunden müssen das Fahrzeug aber selbst entladen.

  2. Kleinserie geplant: BMW iNext soll ein Brennstoffzellen-Auto werden
    Kleinserie geplant
    BMW iNext soll ein Brennstoffzellen-Auto werden

    Auf Basis des BMW X5 entwickelt BMW den i Hydrogen Next. Das Auto enthält eine Brennstoffzelle.

  3. Niedrige Inzidenzen: Homeoffice-Pflicht soll am 30. Juni enden
    Niedrige Inzidenzen
    Homeoffice-Pflicht soll am 30. Juni enden

    Die allgemeine Pflicht zum Homeoffice soll Ende des Monats fallen. Coronatests sollen aber weiterhin in Betrieben angeboten werden.

MoodyMammoth 30. Okt 2020

Das ist so nicht ganz richtig, in einer vernünftigen Client-Server-Architektur fungiert...

demon driver 28. Okt 2020

++ "Positive Diskriminierung" strukturell unterprivilegierter Gruppen, so lange, bis das...

Oktavian 26. Okt 2020

Achso. Und das ist jetzt so, weil du das behauptest? Achso. Du kennst von allen...

demon driver 26. Okt 2020

Wer's nicht glauben will, der glaubt's halt nicht, ich muss hier nichts beweisen...

thinksimple 25. Okt 2020

Jup. Sowas muss vor ner Umstellung installiert sein.


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense Midnight Black + Ratchet & Clank Rift Apart 99,99€ • Saturn Super Sale (u. a. Samsung 65" QLED (2021) 1.294€) • MSI 27" FHD 144Hz 269€ • Razer Naga Pro Gaming-Maus 119,99€ • Apple iPad Pro 12,9" 256GB 909€ [Werbung]
    •  /