Limux-Ende: München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

Mit knapp 90 Millionen Euro über die kommenden sechs Jahre soll die IT der Stadt München völlig umgebaut werden. Davon sollen allein für den geplanten Limux-Ersatz mit einem Windows-Client rund 50 Millionen Euro entfallen.

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München startet in einen großen Umbau seiner IT-Landschaft.
München startet in einen großen Umbau seiner IT-Landschaft. (Bild: jchapiewsky, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Nachdem der zuständige Verwaltungsausschuss des Münchner Stadtrats vor rund zwei Wochen das Ende des Limux-Projektes besiegelt hat, hat nun auch wie erwartet der Münchner Stadtrat in seiner Vollversammlung mit den Stimmen der SPD- und CSU-Fraktionen diese Entscheidung bestätigt. Die Stadt wird damit in den kommenden Jahren ihre Verwaltungsrechner von Linux auf Microsofts Windows migrieren und stellt dafür nun auch einen groben Kostenrahmen vor.

Noch vor wenigen Wochen sollten die Kosten für die Windowsmigration aus vergaberechtlichen Gründen geheim gehalten werden. Zwar gibt es weiterhin keine Detailaufstellung der Kosten, allerdings plant die Stadt eine Investition von knapp 50 Millionen Euro für "die Schaffung eines einheitlichen IT-Arbeitsplatzes". Gemeint ist hiermit die neue Basis Windows 10, die statt Linux genutzt werden soll. Zusammen mit weiteren Kosten für den Umbau der IT belaufen sich die Gesamtkosten des Projektes auf knapp 90 Millionen Euro. Dies gilt für einen Zeitraum von sechs Jahren.

Der mit Abstand größte Teil hiervon beläuft sich auf "Lizenzen (für Microsoft Windows, Microsoft Office, Softwareverteilung, Lizenz-, Druck- und Profilmanagement, Identity Management im Rahmen des einheitlichen Verwaltungsnetzes sowie die Erweiterung der Virtualisierungsumgebung) in Höhe von 29,9 Millionen Euro". Hinzu kommen "externe Beratung" in Höhe von 24 Millionen, sowie "it@M Dienstleistungen in Höhe von 13,4 Millionen". Bei it@M handelt es sich um den stadtweiten internen IT-Diensleister. Neue Hardware soll für 4,8 Millionen Euro beschafft werden. Ebenso sollen 14 Millionen Euro an Kosten für Personal entfallen.

Ziel der Migration ist es, einen einheitlichen Windows-Client für sämtliche in der Verwaltung genutzten Rechner zu erstellen. Dieser soll bis Ende 2020 zur Verfügung stehen und einsatzbereit sein. Daraufhin sollen dann bis Ende 2022 sämtliche Geräte von Linux auf Windows umgestellt werden. In der Übergangszeit wird das bestehende Limux-System weitergepflegt. Aktuell kommen etwa 18.500 Limux-Clients sowie 10.700 Windows-Clients zum Einsatz. Zusätzlich dazu wird ein neues zentrales IT-Referat in der Stadt gegründet.

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mucpower 27. Nov 2017

Du hast es nicht verstanden. Es sind nicht die Anwender, von denen die Initiative...

paracetamol 24. Nov 2017

Richtig, es gehört eigentlich in die Bildung investiert! Damit dann -> verpulvert...

Niaxa 24. Nov 2017

Ich weis jetzt nicht genau über was er sich da wegen seinem Iphone beschwert hat, aber...

SJ 24. Nov 2017

Nur aus Neugierde: Wie sehen denn die Mieten und Lebenhaltungskosten in München...



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