Abo
  • Services:

Homeland Security: Open Source dient der inneren Sicherheit

Die Offenlegung von Code habe Vorteile bei der "Cybersicherheit" und werde helfen, die Nation vor Gefahren zu schützen, meint der Technikchef der zuständigen US-Behörde. Außerdem könnten Bürger die Behörde dank Open Source besser überwachen, glauben Entwickler.

Artikel veröffentlicht am ,
Open-Source-Software soll auch im Kampf gegen Terrorismus helfen können.
Open-Source-Software soll auch im Kampf gegen Terrorismus helfen können. (Bild: Department of Homeland Security)

Die US-Regierung plant, einen großen Teil der Software von Bundesbehörden als Open Source zu veröffentlichen. In einem Kommentar dazu schreibt der Technikchef des zur Terrorismusbekämpfung gegründeten Department of Homeland Security (DHS) Luke McCormack: "Open-Source-Software hat wesentliche finanzielle und technische Vorteile, dient der Cybersicherheit und wird dem DHS in seinem Auftrag helfen, die Nation vor den vielen Gefahren zu schützen, die uns begegnen".

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Münster
  2. medavis GmbH, Karlsruhe (Home-Office)

Mit dieser Aussage reagiert McCormack auf einen zuvor im Namen des DHS veröffentlichten Beitrag, in dem unter anderem argumentiert wird, dass die Offenlegung von Code Ermittlungen gefährden und Betrug oder andere Verbrechen wahrscheinlicher machen könnte. Außerdem könne wohl dadurch nicht verhindert werden, dass "die Mafia eine Kopie der FBI-Systeme" erhalte und "Terroristen Zugriff auf die Software zur Flugsicherung" bekämen.

McCormack weist explizit daraufhin, dass es sich hierbei um Einzelmeinungen von Mitarbeitern der Behörde handele. Außerdem sind diese Kommentare "inkorrekterweise veröffentlicht" worden und repräsentieren nicht die offizielle Position des DHS, wie ein Pressesprecher dem US-Magazin Nextgov sagte. Vielmehr sind die Äußerungen von McCormack die offizielle Meinung der Behörde zu den Open-Source-Plänen der US-Regierung.

Überwacher überwachen dank Open Source

Der Technikchef zeigt sich überzeugt davon, dass Open-Source-Software "umfassende Vorteile für die Cybersicherheit" habe. Ebenso bringe Security through Obscurity "keine echte Sicherheit". Zudem gebe es viele Beispiele für Software, die von der Suche nach Bugs durch Externe profitiere, da so deren Sicherheit erhöht werde. "Wir freuen uns darauf, wenn dies auch für Regierungssoftware gilt", so McCormack.

Von der Open-Source-Richtlinie ausgenommen bleiben sollen jene Systeme, die der nationalen Sicherheit dienen. Dahingehend stimmt das DHS mit der US-Regierung überein. McCormack verspricht aber, dass das DHS diese Regelung nicht als "pauschale Ausnahme" für seine Systeme nutzen werde.

In einer von McCormack empfohlenen Stellungnahme der National Cybersecurity Assessments & Technical Services (NCATS) des DHS, einer Abteilung, die hauptsächlich aus "Entwicklern, Penetrations-Testern und Sicherheitsanalysten" besteht, heißt es darüber hinaus, eine Offenlegung schaffe Vertrauen in der Bevölkerung. Die Arbeit für Bundesbehörden werde durch eine standardmäßige Offenlegung letztlich auch besser, "weil wir wissen, dass wir beobachtet werden".



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

wikwam 20. Apr 2016

Free and Open Source sollte auch auf das 's' achten bei http


Folgen Sie uns
       


LG 5K2K (34WK95U) Ultrawide - Fazit

Der aktuelle Ultrawide von LG hat eine beeindruckend hohe Auflösung und eignet sich wunderbar für Streamer oder die Videobearbeitung.

LG 5K2K (34WK95U) Ultrawide - Fazit Video aufrufen
Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

Oldtimer umrüsten: Happy End mit Elektromotor
Oldtimer umrüsten
Happy End mit Elektromotor

Verbotszonen könnten die freie Fahrt von Oldtimern einschränken. Aber auch Umweltschutzgründe und Exzentrik führen dazu, dass immer mehr Sammler ihre liebsten Fahrzeuge umrüsten.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Piëch Mark Zero Porsche-Nachfahre baut eigenen E-Sportwagen
  2. Elektroautos Sportversion des E.Go Life und Shuttle E.Go Lux
  3. Rivian Amazon investiert in Elektropickups

WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

    •  /