Outlook, Exchange und Windows: Innenministerium bestätigt zu große Microsoft-Abhängigkeit

Das Bundesinnenministerium möchte eine "digitale Souveränität" bei Software in der Verwaltung erreichen. Dem stehen jedoch Monopolisten entgegen, allen voran Microsoft, wie eine Untersuchung im Auftrag des Ministeriums bestätigte.

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Die Bundesverwaltung ist zu stark abhängig von einzelnen Anbietern wie Microsoft.
Die Bundesverwaltung ist zu stark abhängig von einzelnen Anbietern wie Microsoft. (Bild: Roy Rochlin/Getty Images for Leaders)

Das Bundesministerium des Innern unter Horst Seehofer (CSU) sieht die "digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung" in Deutschland als eines der Hauptthemen der kommenden Jahre an. Um dies zu erreichen, hat das Ministerium eine Untersuchung in Auftrag gegeben, deren Ergebnis (PDF) unter anderem eine zu große Abhängigkeit von Microsoft-Produkten bescheinigt.

Die von PWC Strategy durchgeführte Marktanalyse wiederholt in weiten Teilen jene Argumente, die von Open-Source- und Free-Software-Befürwortern seit Jahren zu diesem Thema vorgetragen werden. So scheinen laut der Studie einige Anbieter "ihre Angebotsmacht zu ihrem Vorteil zu nutzen und Anforderungen ihrer Kunden nicht beziehungsweise nur unzureichend zu adressieren". Das gelte vor allem für das besondere Bedürfnis zur Informationssicherheit.

Die starke Abhängigkeit von einzelnen dieser Anbieter erschwert das Erreichen der "digitalen Souveränität" offenbar deutlich. Das gelte besonders für Microsoft, dessen Produkte vielfach eingesetzt würden und eng miteinander verknüpft seien wie zum Beispiel Outlook, Exchange und Windows Server, heißt es in der Studie.

Dies führe zu "Schmerzpunkten bei der Bundesverwaltung, die im Widerspruch zu den strategischen Zielen der IT des Bundes stehen". Um diese Ziele doch noch erreichen zu können, verweist die Studie auf alternative Anbieter proprietärer Software oder von Open-Source-Software. Letzteres werde auch in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt. Der Großteil dieser Initiativen ziele darauf ab, "Microsoft-Produkte durch Open-Source-Lösungen zu ersetzen". Zumindest für den Dateiaustausch hat das die Bundesverwaltung bereits getan, denn diese bietet allen Bundesbehörden nun über den zentralen IT-Dienstleister ITZ Bund die Software Nextcloud an.

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Konphite 23. Sep 2019

Laut Scans die man so im Netz findet basiert 85% von dem, was Google nach außen legt...

matok 23. Sep 2019

Falsch, denn "beste" hängt von den Kriterien ab. Wenn für dich Datenhoheit und Autonomie...

narfomat 23. Sep 2019

juunge! liest du manchmal was du schreibst? ideologisches gebastel... manmanman. seit...

Tiles 23. Sep 2019

Doch doch, und da stimme ich dir auch zu. Aber irgendwer muss doch die Software und das...



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