Messenger: Schweizer Bund setzt auf Threema

Zur Kommunikation in Behörden setzt die Schweizer Verwaltung künftig mit Threema auf ein Unternehmen aus dem eigenen Land. Zuvor wurden Whatsapp oder Skype for Business verwendet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Schweizer Bundesverwaltung setzt künftig auf Threema Work.
Die Schweizer Bundesverwaltung setzt künftig auf Threema Work. (Bild: Threema)

Die Bundesverwaltung der Schweiz will ihre behördliche Kommunikation künftig vereinheitlichen und sogar eine Lösung schaffen, mit der auch vertrauliche Dokumente per Messenger geteilt werden können. Zum Einsatz kommt dafür künftig Threema Work, also die Enterprise-Variante des gleichnamigen Messengers, wie der Hersteller aus der Schweiz mitteilt.

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Anders als in Frankreich, das einen ähnlichen Schritt geht, aber auf die freie Software Matrix mit eigenen quelloffenen Clients setzt, nutzt die Schweiz damit künftig ein proprietäres Produkt. Ersetzt wird damit offenbar die Kommunikation per Whatsapp oder auch Skype for Business. Bisher war die Verwendung der Messenger und Kommunikationsdienste nicht einheitlich geregelt, weshalb die Schweizer Verwaltung seit vergangenem Sommer nach einer Alternative gesucht hat.

Abgewickelt und betreut wird die Threema-Nutzung über den zentralen IT-Dienstleister, das Bundesamt für Informatik (BIT). Das Schweizer Magazin Inside-IT zitiert außerdem eine Sprecherin des BIT, wonach der Messenger "allen seinen Kunden innerhalb der Bundesverwaltung, die ein verwaltetes Smartphone besitzen, zur Verfügung" gestellt werde. Bis Mitte dieses Jahres soll die Messenger-App dann von allen Mitarbeitern der Verwaltung genutzt werden können.

Der organisatorische Vorteil von Threema besteht für die Bundesverwaltung wohl darin, dass die Mitarbeiter darüber nun auch Dokumente teilen können, die als vertraulich eingestuft sind, dies entspricht ungefähr der Geheimhaltungsstufe VS-Vertraulich in Deutschland. Für Dokumente, die als intern eingestuft sind - das entspricht VS-Nur für den Dienstgebrauch -, wird eine Sandbox-Lösung für E-Mail, Kontakte und Kalender des Bundes genutzt. Die Verwendung von Whatsapp oder anderen Lösungen bleibt zudem vorerst für den privaten Gebrauch erhalten.

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colouredwolf 08. Mai 2019

Threema speichert nichts auf seinen Servern. Die Nachrichten werden weitergeleitet, sind...

berritorre 15. Feb 2019

Danke an Kommentator2019 und nmSteven: OK, also keine Installation von Whatsapp auf...

qq1 14. Feb 2019

ein paar server (openfire prodigy ejabberd) genuss xmpp ist ein bleibt gut.

LGOH89 14. Feb 2019

Du hast nicht wirklich verstanden, wie Threema funktioniert, oder?

Kommentator2019 14. Feb 2019

nt



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